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In der Nacht zum Montag wurden in Los Angeles die 68. Grammy Awards verliehen. Aus elektronischer Sicht war es ein bemerkenswert starker Jahrgang, flankiert von einer der politischsten Galas der vergangenen Jahre.
Ben Hemsley erhebt schwere Plagiatsvorwürfe gegen HUGEL und Matt Sassari. Auf seinen Social-Media-Kanälen wirft der Brite den beiden Produzenten vor, seine Idee eines „It Feels So Good“-Edits übernommen zu haben, und teilt dabei öffentlich und ungefiltert aus.
DJ Snake hat alle seine bevorstehenden Auftritte abgesagt. Grund ist ein gesundheitliches Problem, das eine Operation Anfang Februar erforderlich macht. Damit zieht der französische Produzent kurz vor dem Start seiner Tour 2026 die Reißleine.
In der Nacht auf Sonntag wurde im Oldenburger Cubes auf der vollbesetzten Tanzfläche Reizgas versprüht. Der Club wurde geräumt und die Gäste mussten bei winterlichen Temperaturen vorübergehend nach draußen. Die Polizei ermittelt, der Club kündigte Konsequenzen an.
Steve Aoki muss sich wegen angeblich nicht gekennzeichneter NFT-Werbung vor Gericht verantworten. Eine Sammelklage wirft dem EDM-Star unlauteren Wettbewerb und irreführende Werbung rund um inzwischen wertlose Token vor. Ein weiterer Fall, der die problematische Nähe von Musikstars, Hype-Technologien und Influencer-Marketing offenlegt.
Nach dem Ende von Clublife lässt Tiësto keinen Interpretationsspielraum: Mit seiner neuen Radioshow Prismatic schlägt er ein bewusst anderes Kapitel auf. Musikalisch fokussierter, persönlicher und deutlich näher an seinen Trance-Wurzeln.
In der Nähe eines Solomun-Auftritts im mexikanischen Tulum ist am 8. Januar ein Mann erschossen worden. Laut Behörden ereignete sich die Tat außerhalb des Eventgeländes. Widersprüchliche Augenzeugenberichte und stundenlanges Schweigen der Behörden sorgten dennoch für Verunsicherung unter den Gästen.
Das Rennen um den wichtigsten Club-Titel der Szene geht in die nächste Runde. Nach dem erneuten Ibiza-Sieg 2025 läuft nun das DJ Mag Top 100 Clubs Voting 2026. Wie jedes Jahr entscheidet das Publikum über Macht, Mythos und Wahrnehmung der globalen Clublandschaft.
Mit Episode 978 hat Tiësto seine Radioshow „Clublife” eingestellt. Damit endet nach fast zwei Jahrzehnten eines der prägendsten Formate der EDM-Ära – und ein zentraler Seismograf für die Entwicklung elektronischer Musik.
Ein Vorfall im Beachclub P12 in Guarapari sorgt für Diskussionen, die weit über Brasilien hinausreichen. Während seines Sets wurde Vintage Culture aus dem VIP-Bereich mit Wasser bespritzt, woraufhin er die Show abrupt beendete.
*AD/WERBUNG | Die Produktion elektronischer Musik fühlt sich oft wie ein Marathon für den Körper an, ebenso wie für den Geist. Produzenten verbringen unzählige Stunden über MIDI-Keyboards gebeugt oder starren auf Doppelmonitore, während sie eine einzelne Kick-Drum feinabstimmen. Diese körperliche Belastung kann zu dauerhaften Rückenschmerzen und Verletzungen durch wiederholte Belastung führen, die vielversprechende Karrieren aus der Bahn werfen. Während High-End-Monitore und Synthesizer die meiste Aufmerksamkeit auf sich ziehen, liegt der langfristige Wert in der physischen Verbindung zwischen dem Künstler und der Ausrüstung.
Tiësto hat sein Set, das er an den Pyramiden von Gizeh gespielt hat, auf YouTube veröffentlicht. Drei Stunden Musik, neue IDs und Klassiker. Kurzum: Ein Auftritt, der sein aktuelles Trance-Kapitel konsequent fortschreibt.
Ein EDM-Meilenstein im Hochkultur-Kontext: Swedish House Mafias Klassiker „One“ wurde bei der Nobelpreis-Zeremonie 2025 in Stockholm erstmals als orchestrales Werk aufgeführt. Arrangiert vom schwedischen Komponisten Jacob Mühlrad, zeigt der Track, wie weit elektronische Musik kulturell inzwischen reicht.
Während viele Top-DJs ihre Marken weltweit ausrollen, bleibt Purple Disco Machine lokal. In Dresden eröffnet der Grammy-Gewinner gemeinsam mit seiner Familie ein glutenfreies Café – aus persönlicher Überzeugung und fernab vom Clubbetrieb.
Ohne Ankündigung und ohne Statement hat Headhunterz am 13. Dezember 2025 erstmals seit rund zwei Jahren wieder ein Set gespielt. Bei EPIK im Sydney Showground stand der Hardstyle-Pionier überraschend hinter den Decks.
In diesem Winter schlägt Tomorrowland eine weitere Brücke zwischen Festivalästhetik und Lifestyle-Marke. In Wijnegem bei Antwerpen hat der Veranstalter einen Christmas Pop-up-Store eröffnet. Dort ist bis zum 10. Januar eine kuratierte Auswahl an Merchandiseprodukten erhältlich.
Live Nation bestätigt einen historischen Meilenstein: Mit ihrer Inhale/Exhale World Tour haben RÜFÜS DU SOL die meistverkaufte elektronische Tour aller Zeiten hingelegt. Damit haben sie einen Rekord aufgestellt, der sie endgültig in eine Liga mit Pop- und Rock-Schwergewichten hebt.
Timmy Trumpet hat überraschend eine Auszeit angekündigt. In einem Statement spricht der australische DJ und Produzent vom „toughest year“ seines Lebens und kündigt an, sich für mehrere Wochen aus dem Touring und von Social Media zurückzuziehen.
Anlässlich seines Jubiläums veröffentlicht Deutschlands größtes Electronic-Music-Festival ein 304 Seiten starkes Werk voller Erinnerungen, Backstage-Einblicke und Stimmen von Acts wie Armin van Buuren, Hardwell und Steve Aoki.
*ANZEIGE/WERBUNG | Jetzt werden die Winterabende immer länger. Festliche Lichter sind überall zu sehen und der Duft von Weihnachtsbäckerei und Tannennadeln liegt in der Luft. Das weckt in vielen Familien den Wunsch nach Ruhe, Rückzug und Entspannung.
Indira Paganotto hat sich bei ihrem ARTCORE-Finale in Barcelona bei einem Sprung ins Publikum das Bein gebrochen. Die Spanierin zeigte sich anschließend mit Humor und Kampfgeist – und wurde nur drei Tage später zur besten spanischen Künstlerin des Jahres gekürt.
Während seiner USB002-Tour machte Fred again.. in Chicago Halt – und ein Fan überraschte ihn während seiner Live-Show mit einer Krone aus USB-Sticks. Ein Moment, der sofort viral ging.
Nach drei spektakulären Nächten im Red Rocks Amphitheatre hat Martin Garrix nun das komplette Set einer seiner Headliner-Shows veröffentlicht. Für Fans ist das nicht nur ein Mitschnitt, sondern der direkte Einblick in eine der ambitioniertesten Live-Phasen seiner Karriere. Wer die Shows vor Ort verpasst hat, kann sich nun ein Bild davon machen, was Garrix in Colorado abgerissen hat.
Der schwedische DJ und Produzent Eric Prydz hat seinen früheren Finanzberater Thomas St. John verklagt. In der Klage wirft er ihm unautorisierte Zahlungen, zurückgehaltene Finanzunterlagen sowie massiven Druck bezüglich steuerrelevanter Dokumente vor. Der Fall steht in direkter Verbindung zu ähnlichen Vorwürfen von Calvin Harris.