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Spotify will künftig sichtbar machen, ob hinter einem Artistprofil eine reale Person steckt. Ab Mitte September erhalten künstliche Künstleridentitäten ein eigenes Badge und verschwinden standardmäßig aus den redaktionellen und personalisierten Empfehlungen.
Beatport zieht eine klare Grenze bei künstlicher Intelligenz: Vollständig oder überwiegend KI-generierte Tracks dürfen nicht mehr auf die Plattform. KI als Werkzeug bleibt erlaubt – solange die kreative Kontrolle beim Menschen liegt.
Auf dem Weg nach Las Vegas erlebt Bou, wie eine Flugbegleiterin einen aggressiven Passagier in die Schranken weist. Noch während des Flugs macht der Drum-&-Bass-Produzent aus ihrem „Stay seated!“ einen Track und lässt sie wenig später das Vocal live im Club performen.
Drei Wochen nach dem Anschlag auf den Berliner Christopher Street Day setzt Rave The Planet ein Zeichen des Gedenkens. Die Technoparade beginnt am Samstag mit einer Schweigeminute, das Sicherheitskonzept wurde nochmals mit der Polizei abgestimmt.
Erst lässt Suno komplette Songs per Texteingabe erzeugen, nun sollen sie als Schallplatten im Regal landen. Nur wenige Tage nach seiner Niederlage im Rechtsstreit mit der GEMA kündigt das KI-Unternehmen einen eigenen Vinyl-Service an.
Ein Blitz hat Damian Lazarus’ Monastic Studios in der Toskana in Brand gesetzt und den gesamten Studiobereich zerstört. Zwischen verkohlten Synthesizern und den Erinnerungen an unzählige Stunden Musik blieb ausgerechnet sein neuestes Projekt verschont.
RÜFÜS DU SOL erleben mit ihrer aktuellen Welttournee die erfolgreichste Phase ihrer Karriere. Trotzdem will sich das australische Trio anschließend für längere Zeit von der Straße zurückziehen – neue Konzerte soll es erst wieder mit neuer Musik geben.
William Orbit ist im Alter von 69 Jahren gestorben. Der britische Produzent prägte Madonnas „Ray of Light“ und schuf mit seiner elektronischen Interpretation von „Adagio for Strings“ die Grundlage für eine der größten Trance-Hymnen aller Zeiten.
Mitten in ihrem Headliner-Set beim Let It Roll Festival widmeten Chase & Status dem verstorbenen Drum-&-Bass-Produzenten Lenzman einen besonderen Moment. Tausende Besucher erhoben ihre Hände, als sein gefeierter Bootleg von Alicia Keys’ „Unthinkable“ über das Festivalgelände erklang.
Nach den beiden Todesfällen beim Ozora Festival hat sich Astrix an die Psytrance-Community gewandt. Der israelische DJ bittet darum, keine Aufnahmen des Vorfalls weiterzuverbreiten, die Trauer der Angehörigen zu respektieren und nicht über die noch ungeklärten Umstände zu spekulieren.
Fast drei Jahrzehnte lang verwischte Thomas Bangalter mit Daft Punk die Grenze zwischen Mensch und Maschine. Dem kreativen Einsatz künstlicher Intelligenz steht der französische Musiker allerdings ablehnend gegenüber. Für ihn entsteht Kunst auf einer Ebene, die sich weder durch Worte noch durch Prompts ausdrücken lässt.
Nach 35 Jahren hinter den Decks will Jan Wayne Ende 2027 seine regelmäßigen DJ-Auftritte beenden. In einem ausführlichen Statement spricht der Dance-Produzent über zunehmende Erschöpfung, die Eintönigkeit von Revival-Events und eine Branche, in der Reichweite seiner Ansicht nach häufig mehr zählt als Musik, Erfahrung und Talent.
Während auf den Bühnen die Künstler im Mittelpunkt stehen, entsteht die Atmosphäre oft erst durch das Zusammenspiel aus Licht, Visuals und Effekten. Einer der Köpfe hinter solchen Produktionen ist Andre Beekmans. Mit The Art of Light gestaltet er seit 15 Jahren internationale Festival-, Tournee- und Konzertshows.
Die elektronische Musikszene trauert um Kavinsky. The Weeknd würdigte seinen früheren Kollaborateur bei einem Konzert in Frankfurt mit „Odd Look“, während David Guetta, Gaspard Augé, A-Trak und weitere Weggefährten persönliche Erinnerungen an den französischen Produzenten teilten.
Die GEMA hat sich vor dem Landgericht München I weitgehend gegen Suno durchgesetzt. Nach Ansicht des Gerichts nutzte der KI-Musikgenerator mehrere weltbekannte Songs nicht nur für sein Training, sondern übernahm geschützte musikalische Bestandteile so genau, dass sie in neu erzeugten Titeln wieder auftauchten. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.
Der Zug der Liebe wird am 29. August nicht wie geplant durch Berlin ziehen. Den Ausschlag gab nach Angaben der Veranstalter die veränderte Sicherheitslage nach dem tödlichen Anschlag am Rande des CSD. Doch auch fehlende LKW und offene Fragen mit den Behörden machten der Techno-Demo zu schaffen.
Vom Pariser Nachtleben bis auf den berühmtesten Gehweg der Filmwelt: David Guetta bekommt einen eigenen Stern auf dem Hollywood Walk of Fame. Der Franzose gehört zur offiziellen Class of 2027 – gemeinsam mit Linkin Park, Sia, den Ramones und weiteren Größen der Popkultur.
Handyvideos haben Novah dabei geholfen, sich international einen Namen zu machen. Trotzdem sieht die Hard-Techno-DJ kritisch, wenn Fans jeden Drop aufnehmen – weil dabei das eigentliche Erlebnis verloren gehe.
Die elektronische Musikszene verliert einen ihrer unverwechselbarsten Künstler. Vincent Belorgey, besser bekannt als Kavinsky, wurde tot in seiner Pariser Wohnung gefunden. Mit „Nightcall“, seinem Album „OutRun“ und einer Welt aus Neonlicht, Sportwagen und 80er-Soundtracks wurde er zu einer prägenden Figur des modernen Synthwave.
Eine Frau wurde getötet, 29 weitere Menschen wurden verletzt. Nach dem Anschlag am Rande des Berliner CSD wollen wir nicht einfach zur nächsten Festival-News übergehen. Unsere Gedanken sind bei den Opfern und ihren Angehörigen – und unsere Solidarität gilt einer Community, ohne die es die heutige Clubkultur in dieser Form nicht gäbe.
Charlotte de Witte und Enrico Sangiuliano gehen nach sechs gemeinsamen Jahren getrennte Wege. Das gaben die beiden Techno-Stars in einem gemeinsamen Statement bekannt. Ganz aus dem Leben des jeweils anderen verschwinden wollen sie jedoch nicht – auch ihre musikalische Verbindung soll bestehen bleiben.
Aviciis Hund Liam ist an Krebs erkrankt und wird bereits behandelt. Um die Kosten für seine Therapie und weitere Versorgung zu decken, hat ein langjähriger Freund des verstorbenen DJs nun eine Spendenaktion gestartet.
Wie viel Wasser darf ein Festival verbrauchen, was landet auf dem Teller – und wem gehören Clubs und Events, wenn immer mehr Konzerne einsteigen? ADE Green bringt beim 30-jährigen Jubiläum des Amsterdam Dance Event die großen Zukunftsfragen der Musikbranche auf den Tisch.
Rusko zieht nach mehr als 20 Jahren im Musikgeschäft die Notbremse. Der britische Dubstep-Pionier spricht offen über einen psychischen Zusammenbruch, sagt seine kommenden Shows ab und lässt offen, ob er eines Tages auf die Bühne zurückkehren wird.