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DJ Ridney hat aus seiner Liebe zu Vinyl eine der ungewöhnlichsten Rekordjagden des Jahres gemacht. Einen Tag lang zog der Brite mit öffentlichen Verkehrsmitteln und zu Fuß an Englands Südküste entlang. Elf Monate später ist klar: 28 gültige Stopps reichen für den Guinness-Weltrekord.
Seit 17 Jahren begleitet Musical Freedom Tiëstos Karriere. Doch der Name steht für ihn inzwischen zu stark für die EDM-Ära. Im Gespräch mit beFesti bringt er deshalb „Prismatic Records“ als mögliche neue Bezeichnung ins Spiel.
Eine neue ZDF-Dokumentation geht den Missbrauchsvorwürfen gegen mehrere Hard-Techno-DJs und ihren Folgen für die Szene nach. Mit dabei ist auch DJ Mag Germany-Chefredakteurin Katrin Fuhrmann, die die Entwicklungen aus journalistischer Sicht einordnet.
Am 13. November findet in Los Angeles die erste Awardshow speziell für KI-Musik statt. Besonders ungewöhnlich: Virtuelle Acts wie Xania Monet sollen „live“ auftreten, obwohl es sie als reale Menschen gar nicht gibt. Auf die Bühne bringen sollen sie ihre Schöpfer, eine Liveband und immersive Visuals.
Vier rund 70 Jahre alte Pressen, 18 Tonnen Beweismaterial und gefälschte Alben von Taylor Swift, Coldplay und Kendrick Lamar: Sieben Jahre lang produzierte eine Fabrik in London Vinylfälschungen im industriellen Maßstab. Ihr Betreiber nahm damit rund 2,7 Millionen Pfund ein. Nun muss er für dreieinhalb Jahre ins Gefängnis.
Calvin Harris ist offiziell Guinness-Weltrekordhalter. Rund 1,6 Millionen Menschen kamen im Februar zu seinem kostenlosen Set beim Bloco Skol in São Paulo. Kein DJ-Set eines einzelnen Acts zog laut Guinness World Records jemals mehr Publikum an.
Größere Bühnen, eigene Events, Ibiza-Residency und Arena-Tour: John Summit ist in wenigen Jahren vom Club-DJ zum globalen Headliner geworden. 2027 will er diesen Kreislauf bewusst unterbrechen, auf EDM-Festivals und EDM-Shows verzichten und wieder Musik machen, die zuerst für den Club gedacht ist. Eine vollständige Bühnenpause bedeutet das allerdings nicht automatisch.
Universal und Sony ziehen gegen den KI-Musikdienst Suno ein zweites Mal vor Gericht. In der neuen Klage geht es um 60.202 Aufnahmen, die ohne Lizenz in den Trainingsdaten gelandet sein sollen. Rechnerisch drohen mehr als neun Milliarden Dollar, eine feststehende Forderung oder Strafe ist diese Summe jedoch nicht.
Nach zwei Jahren Pause ist die Techno Parade in die Straßen von Paris zurückgekehrt. Mehrere Tausend Menschen feierten dabei nicht nur elektronische Musik, sondern demonstrierten gegen ein neues Gesetz, das Organisatoren und Besucher illegaler Free Partys deutlich härter bestrafen kann.
RÜFÜS DU SOL haben mit ihrer „Inhale/Exhale World Tour“ neue Maßstäbe gesetzt. Laut Billboard Boxscore ist sie die umsatzstärkste Tour eines elektronischen Acts – und die erste ihrer Art, die sowohl mehr als 100 Millionen Dollar einspielte als auch über eine Million Tickets verkaufte.
Vier Jahre lang galt das Kapitel Noisia als beendet. Nun kündigt das niederländische Drum-and-Bass-Trio seine Rückkehr auf die Bühne an – und verrät, dass bereits wieder gemeinsam an neuer Musik gearbeitet wird. Der Neustart beginnt im Dezember an einem Ort, der eng mit der Geschichte der Gruppe verbunden ist.
Petit Biscuit hat seine geplanten Auftritte in Australien und Indonesien kurzfristig abgesagt. In einem persönlichen Statement spricht der französische Produzent über seine seit Jahren schlechter werdende psychische Gesundheit und Panikattacken, die inzwischen auch seinen Körper dauerhaft belasten.
John Summits Auftritt in Buenos Aires endete gegen 5:20 Uhr – und damit 40 Minuten früher, als viele Besucher erwartet hatten. Während Fans von einem angekündigten dreistündigen Set sprechen, erklärt der DJ, bereits länger als üblich gespielt zu haben und direkt zum nächsten Flughafen gefahren zu sein. Inzwischen berichtet er von Hassnachrichten und Aufforderungen zum Suizid.
Der Ausschluss Macklemores löst auf Ed Sheerans Tour eine beispiellose Solidaritätswelle aus. Aaron Rowe, Lukas Graham und Finneas haben ihre geplanten Auftritte abgesagt, auch die irische Tourband Beoga zieht sich zurück. Ed Sheeran selbst sagt, Veranstalter und Spielstätten hätten die Entscheidung gegen Macklemore getroffen – nicht er.
Die japanische DJ, Produzentin und klassisch ausgebildete Pianistin ALESSA ist tot. Nach Angaben ihres Teams starb sie bereits am 5. September im Alter von 33 Jahren. Eine Todesursache wurde nicht bekannt gegeben.
Das Amsterdam Dance Event macht aus seinem Nachwuchsprogramm eine dreitägige Academy. Ausgewählte Producer und Performing Artists erhalten Masterclasses, Studio-Sessions, Mentoring und direktes Feedback von Szenegrößen aus mehreren Generationen.
Zum 30-jährigen Jubiläum blickt das Amsterdam Dance Event nicht nur zurück. Bei ADE Green diskutiert die Branche, wie Touring klimafreundlicher, Nachtleben gerechter und Festivals widerstandsfähiger werden können.
Für die niederländische TV-Show „Make Up Your Mind“ wurde Armin van Buuren zu Dragqueen Daisy Belle und erhielt bei seiner Enthüllung stehende Ovationen. Hinter der spektakulären Verwandlung steckt eine klare Botschaft, die allerdings nicht überall gut ankam.
Tiëstos Rückkehr zum Trance nimmt immer deutlichere Formen an. Sein vollständiges Creamfields-Set verbindet Klassiker wie „Greece 2000“ und „Destination“ mit neuen Produktionen und einer bislang unveröffentlichten Zusammenarbeit mit Benwal.
Im Juli kehrte B Jones im Rollstuhl auf die Tomorrowland-Mainstage zurück und erhob sich während ihres Sets für einen bewegenden Moment. Wenige Tage zuvor war die spanische DJ für krebsfrei erklärt worden. Doch nach einer Knochenmarktransplantation, Monaten ohne Einkommen und vor einer notwendigen Hüftoperation ist ihr Weg zurück noch lang.
Fans sollen bekannte Songs künftig neu mischen, mit anderen Tracks verbinden und mithilfe künstlicher Intelligenz völlig neu interpretieren können. Dafür schließen die Universal Music Group und ElevenLabs eine mehrjährige Partnerschaft. Hinter dem großen Versprechen bleiben allerdings entscheidende Fragen zu Vergütung, Veröffentlichung und Kontrolle offen.
Mit der Independent Artist Group an seiner Seite stellt deadmau5 sein Geschäft breiter auf. Die ersten Pläne reichen von Film und Gaming bis zum Comeback seiner Webserie „Coffee Run“.
Zwei Sekunden Musik beschäftigen seit 1999 die höchsten Gerichte Deutschlands und Europas. Nun hat der Bundesgerichtshof entschieden, dass Moses Pelham den Rhythmus aus „Metall auf Metall“ von Kraftwerk seit 2021 ohne Zustimmung nutzen darf. Ein Freifahrtschein für Samples ist das Urteil trotzdem nicht – und vollständig beendet ist der Fall noch immer nicht.
Am 8. September wäre Avicii 37 Jahre alt geworden. Mehr als acht Jahre nach seinem Tod hat sich die Welt um seine Musik weitergedreht, während Tim Bergling für immer 28 blieb. Eine persönliche Erinnerung an einen Künstler, dessen Tod bis heute unwirklich erscheint.