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Mitten in der eskalierenden Debatte um schwere Vorwürfe in der Hard-Techno-Szene hat sich FANTASM mit einem Statement zu Wort gemeldet. Der DJ weist die Anschuldigungen gegen seine Person entschieden zurück und sagt, er würde seit Jahren rechtlich dagegen vorgehen. Gleichzeitig greift er den ehemaligen Steer-Mitarbeiter Brad scharf an und warnt vor Online-Prangern sowie Dynamiken der Cancel Culture.
Hannah Laing hat sich mit zwei Statements zur aktuellen Debatte um Vorwürfe in der Hard-Techno-Szene geäußert. Sie kündigte an, die betroffenen Artists aus ihren kommenden Line-ups zu entfernen. Kurz darauf teilte sie einen offenen Brief der „Women of Techno“, in dem die Branche zu klaren Prozessen, Konsequenz und verbindlichen Standards aufgefordert wird.
Dr. Peacock zieht die Notbremse. In einem Video erklärt der Frenchcore-Act, dass es ihm seit Monaten nicht gut gehe. Deshalb sagt er alle Bookings bis zum 8. Mai ab. Er wolle sich vollständig erholen und erst zurückkommen, wenn er wieder mit voller Energie auf der Bühne stehen könne.
Während Festivals und Clubs gerade reihenweise ihre Line-ups ändern, meldet sich LARI LUKE mit einer direkten Ansage zu Wort. In einem Video spricht sie von Heuchelei, PR-Sätzen und einem System, das lange weggeschaut habe. Ihr Punkt: Ein paar Namen zu streichen, ist leicht – echte Verantwortung beginnt dort, wo man Strukturen ändert.
Joyhauser haben ein langes, emotionales Statement zu den aktuellen Vorwürfen und den vielen Berichten aus der Hard-Techno-Szene veröffentlicht. Darin kritisieren sie den Wandel der Kultur durch Social Media, Hype und Ego und fordern eine Rückbesinnung auf Respekt, Einvernehmlichkeit und echte Community. Auffällig ist, dass sich Joyhauser explizit bei „Brad“ für seinen Mut bedanken, Missstände öffentlich zu machen.
CARV, der in den vergangenen Tagen im Zusammenhang mit den kursierenden Vorwürfen in der Hard-Techno-Szene genannt wurde, hat ein persönliches Statement veröffentlicht. Darin räumt er ein, untreu gewesen zu sein, und spricht von expliziten privaten Chats sowie dem Versenden intimer Bilder von sich. Zugleich betont er, es habe kein nicht-einvernehmliches Verhalten und kein strafbares Handeln gegeben, und kündigt eine Pause an.
Odymel hat sich in einem ausführlichen Statement zu den zuletzt öffentlich diskutierten Vorwürfen im Umfeld der Agentur Steer geäußert und dabei auch Anschuldigungen gegen sich selbst thematisiert. Der Artist spricht von einem einzelnen Vorfall, an den er sich nicht erinnere, und verweist auf eine mögliche medizinische Erklärung. Nach eigenen Angaben laufe eine vorläufige Untersuchung, eine gerichtliche Entscheidung gebe es bislang nicht. Gleichzeitig kündigte Odymel an, sich zunächst zurückzuziehen.
Genau am 22. Februar, dem Datum, an dem Daft Punk 2021 ihr Ende verkündet hatten, ist jetzt ein offizielles Musikvideo zu „Human After All” erschienen. Dieses bewusst gesetzte Lebenszeichen triggert sofort Spekulationen, auch wenn ein Comeback nirgends angekündigt ist.
Nach 27 Jahren endet eine Ära: Bossi verlässt Cosmic Gate und zieht sich vom Touren zurück. Nic Chagall macht solo unter dem Namen Cosmic Gate weiter – neue Musik sei bereits in Arbeit. Die nächsten Shows sollen wie geplant stattfinden.
Seit Tagen verbreitet ein Instagram-Account, der angibt, ein ehemaliger US-Partner von Steer Management zu sein, schwere Anschuldigungen gegen mehrere Hard-Techno-Künstler. Diese Angaben lassen sich bislang nicht unabhängig verifizieren – trotzdem zieht die Debatte bereits spürbare Kreise: Erste Künstler und die Agentur selbst haben reagiert, Veranstalter passen ihre Line-ups an.
Vier Stunden, zwei Jahrzehnte Hardstyle-Geschichte und ein Mainfloor, der komplett auf ein Duo zugeschnitten ist: Hardbrake bringt D-Block & S-te-Fan am 6. März 2026 für ein exklusives „From History To Infinity“-Konzept ins Bootshaus Köln.
Eine der einflussreichsten Talentagenturen im internationalen Musikgeschäft gerät ins Wanken. Nach der Veröffentlichung von E-Mails zwischen CEO Casey Wasserman und Ghislaine Maxwell distanzieren sich zahlreiche Künstler – darunter prägende Namen der elektronischen Szene – öffentlich von der Agentur.
Ein unbekannter DJ soll ein KI-Deepfake von deadmau5 genutzt haben, um eigene Tracks zu bewerben. Der Produzent bezeichnet das als „scary as f***“ und warnt vor weiterem Missbrauch der Technologie.
Der deutsche Produzent Innellea hat sich mit einem offenen Statement an seine Community gewandt. Darin beschreibt er ein Gefühl des Feststeckens sowie zunehmenden Erwartungsdrucks aus der Szene. Er kündigt an, bewusst Abstand zu nehmen, um sich künstlerisch neu zu sortieren.
Trennung, Machtkampf, Anwälte: Seit 2018 streiten Jeffrey Sutorius und seine ehemaligen Partner um Dash Berlin. Nun hat ein niederländisches Berufungsgericht im wohl bekanntesten Namensstreit der Trance-Szene entschieden und das Kräfteverhältnis neu geordnet.
In der Nacht zum Montag wurden in Los Angeles die 68. Grammy Awards verliehen. Aus elektronischer Sicht war es ein bemerkenswert starker Jahrgang, flankiert von einer der politischsten Galas der vergangenen Jahre.
Ben Hemsley erhebt schwere Plagiatsvorwürfe gegen HUGEL und Matt Sassari. Auf seinen Social-Media-Kanälen wirft der Brite den beiden Produzenten vor, seine Idee eines „It Feels So Good“-Edits übernommen zu haben, und teilt dabei öffentlich und ungefiltert aus.
DJ Snake hat alle seine bevorstehenden Auftritte abgesagt. Grund ist ein gesundheitliches Problem, das eine Operation Anfang Februar erforderlich macht. Damit zieht der französische Produzent kurz vor dem Start seiner Tour 2026 die Reißleine.
In der Nacht auf Sonntag wurde im Oldenburger Cubes auf der vollbesetzten Tanzfläche Reizgas versprüht. Der Club wurde geräumt und die Gäste mussten bei winterlichen Temperaturen vorübergehend nach draußen. Die Polizei ermittelt, der Club kündigte Konsequenzen an.
Steve Aoki muss sich wegen angeblich nicht gekennzeichneter NFT-Werbung vor Gericht verantworten. Eine Sammelklage wirft dem EDM-Star unlauteren Wettbewerb und irreführende Werbung rund um inzwischen wertlose Token vor. Ein weiterer Fall, der die problematische Nähe von Musikstars, Hype-Technologien und Influencer-Marketing offenlegt.
Nach dem Ende von Clublife lässt Tiësto keinen Interpretationsspielraum: Mit seiner neuen Radioshow Prismatic schlägt er ein bewusst anderes Kapitel auf. Musikalisch fokussierter, persönlicher und deutlich näher an seinen Trance-Wurzeln.
In der Nähe eines Solomun-Auftritts im mexikanischen Tulum ist am 8. Januar ein Mann erschossen worden. Laut Behörden ereignete sich die Tat außerhalb des Eventgeländes. Widersprüchliche Augenzeugenberichte und stundenlanges Schweigen der Behörden sorgten dennoch für Verunsicherung unter den Gästen.
Das Rennen um den wichtigsten Club-Titel der Szene geht in die nächste Runde. Nach dem erneuten Ibiza-Sieg 2025 läuft nun das DJ Mag Top 100 Clubs Voting 2026. Wie jedes Jahr entscheidet das Publikum über Macht, Mythos und Wahrnehmung der globalen Clublandschaft.
Mit Episode 978 hat Tiësto seine Radioshow „Clublife” eingestellt. Damit endet nach fast zwei Jahrzehnten eines der prägendsten Formate der EDM-Ära – und ein zentraler Seismograf für die Entwicklung elektronischer Musik.