Zum Hauptinhalt springen

„What a terrible day to have ears“: deadmau5 stichelt gegen SVDDEN DEATH

„What a terrible day to have ears“: deadmau5 stichelt gegen SVDDEN DEATH

Ein typischer deadmau5-Kommentar: kurz, spitz und maximal wirksam. Mit seinem Spruch über SVDDEN DEATHs VOYD-Set beim Ultra Miami hat der Kanadier einmal mehr bewiesen, wie schnell ein einzelner Satz die gesamte Szene beschäftigen kann.

deadmau5 wie man ihn kennt

deadmau5 stand zwar nicht selbst auf dem Line-up des Ultra Music Festivals Miami 2026, war nach dem Wochenende aber trotzdem Teil der Diskussion. Unter einem Clip von SVDDEN DEATHs VOYD-Set setzte er genau den Kommentar ab, den man von ihm kennt: kurz, spitz und ohne jede Lust auf Diplomatie. Aus ein paar Wörtern wurde innerhalb weniger Stunden ein Thema, weil bei deadmau5 seit Jahren ein einziger Satz reicht, um die Szene in Bewegung zu setzen.

Das lag aber auch am Kontext. Das Projekt VOYD lieferte kein Set, das beiläufig vorbeirauscht. Es steht für maximale Härte, düstere Bildsprache und eine Soundästhetik, die nicht gefallen, sondern einschlagen will. Auf einer Mainstage wie in Miami wirkt das noch extremer. Für die einen ist genau das der Reiz. Für die anderen ist es schlicht zu viel. Und genau in dieser Reibung saß deadmau5 mit seinem Kommentar „What a terrible day to have ears“ punktgenau drin.

Instagram Post blockiert

Um diesen Inhalt zu sehen, erteile bitte deine Zustimmung für Marketing-Cookies.

SVDDEN DEATH reagierte nicht beleidigt, sondern überraschend entspannt. Auf X schrieb er, dass es der „der schönste Moment“ seines Lebens sei, dass ausgerechnet der Künstler, der ihn in seiner Karriere inspiriert habe, nun sein Projekt hasse. Er fügte jedoch hinzu, dass er ihn trotzdem liebe. Später legte er unter einem weiteren Post von deadmau5 noch ein deutliches „MY FUCKING GOAT“ nach. Viel klarer lässt sich nicht zeigen, dass daraus kein echter Beef werden sollte. Auch deadmau5 schob später hinterher, dass sich sein Kommentar nicht gegen SVDDEN DEATH als Person richte. Er möge ihn, schrieb er sinngemäß, nur eben nicht diese Art von Soundgewalt.

X/Twitter Post blockiert

Um diesen Inhalt zu sehen, erteile bitte deine Zustimmung für Marketing-Cookies.

Am Ende blieb deshalb weniger ein Beef in Erinnerung, sondern ein für diese Szene sehr typischer Moment: ein großes Festival, ein polarisierendes Set, ein Kommentar von deadmau5 und sofort genug Zündstoff, damit alle eine Meinung dazu haben. Dass SVDDEN DEATH die Sache nicht hochgezogen, sondern fast schon mit Stolz aufgenommen hat, macht die Geschichte eher charmant als giftig.

Fotocredit: Rukes

DJ Mag Germany Logo