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„Levels“ auf Platz 1: Avicii führt die Tomorrowland Top 1000 an

„Levels“ auf Platz 1: Avicii führt die Tomorrowland Top 1000 an

Aviciis „Levels“ ist wieder die Nummer 1 der Tomorrowland Top 1000. Damit löst der Track „Don’t You Worry Child“ der Swedish House Mafia an der Spitze ab und bestätigt einmal mehr seinen Status als generationsübergreifende EDM-Hymne.

Eine Liste wie ein Stimmungsbild der Szene

Avicii steht wieder ganz oben. Bei der diesjährigen Ausgabe der Tomorrowland Top 1000 sicherte sich „Levels“ den ersten Platz und übernahm damit die Spitzenposition von „Don’t You Worry Child“ der Swedish House Mafia, das 2025 auf Rang 1 lag. Die Abstimmung wurde wie gewohnt von den „People of Tomorrow“ getragen und spiegelt daher weniger ein objektives Ranking wider, sondern vielmehr ein ziemlich präzises Stimmungsbild dessen, was in der globalen Festival- und EDM-Kultur bis heute nachhallt.

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Die Top 10 zeigen ziemlich klar, wohin die emotionale Reise dieser Liste geht: viel große Melodie, viel Festival-Nostalgie, viel Mainstage-DNA. Auf dem zweiten Platz folgt „Don’t You Worry Child“ von der Swedish House Mafia, auf dem dritten Platz „Reload“ von Sebastian Ingrosso, Tommy Trash und John Martin. Auf den weiteren Plätzen landen unter anderem Martin Garrix’ „High On Life“, „Calling (Lose My Mind)“ von Sebastian Ingrosso und Alesso, „Mammoth“ von Dimitri Vegas, Moguai und Like Mike sowie Hardwells „Spaceman“.

Dass ausgerechnet „Levels” wieder ganz oben landet, überrascht nicht wirklich. Der Track ist längst mehr als nur ein Hit aus der EDM-Hochphase der 2010er Jahre. Er ist einer dieser seltenen Songs, die sofort eine kollektive Erinnerung auslösen – egal, ob man ihn mit Avicii, Festival-Mainstages, dem Sommer 2011 oder einer ganzen Generation elektronischer Musikfans verbindet. Tomorrowland selbst beschreibt den Song als verbindende Hymne über mehrere Generationen hinweg.

Die Top 10 der Tomorrowland Top 1000 2026

1. Avicii – Levels
2. Swedish House Mafia, John Martin – Don’t You Worry Child
3. Sebastian Ingrosso, Tommy Trash, John Martin – Reload
4. Martin Garrix, Bonn – High On Life
5. Sebastian Ingrosso, Alesso, Ryan Tedder – Calling (Lose My Mind)
6. Dimitri Vegas, MOGUAI, Like Mike – Mammoth
7. OneRepublic, Alesso – If I Lose Myself (Alesso vs OneRepublic)
8. Hardwell – Spaceman
9. David Guetta, Sia – Titanium
10. Armin van Buuren – Blah Blah Blah

Doch nicht nur die Spitze ist spannend. Martin Garrix führt mit 43 Tracks die Gesamtstatistik der meistplatzierten Acts an, dahinter folgen Tiësto mit 41 und David Guetta mit 34 Einträgen. Dimitri Vegas & Like Mike sind mit 23 Platzierungen das erfolgreichste Duo, während Swedish House Mafia mit 18 Tracks unter den Trios vorne liegt.

Gleichzeitig zeigt das Ranking von 2026 auch, dass die Liste nicht komplett im Rückspiegel hängen bleibt. KETTAMA liefert mit „It Gets Better (Forever Mix)” den höchsten Neueinstieg, während Chrystal mit „The Days“ im NOTION Remix den größten Sprung hinlegt und gleich 609 Plätze gutmacht. Hinzu kommt eine neue Garde mit Namen wie Marlon Hoffstadt und KI/KI, die sich inzwischen auch in solchen Community-Votings deutlich bemerkbar macht.

Interessant ist außerdem der stilistische Unterton der diesjährigen Top 1000: Tomorrowland hebt selbst hervor, dass klassische Trance-Sounds wieder stärker durchschlagen – mit neuer Aufmerksamkeit für Acts wie Ferry Corsten oder frühe Tiësto-Produktionen. Parallel dazu reicht die Zeitachse der Liste von „The Age of Love” aus dem Jahr 1990 bis zu aktuellen Festival-Favoriten. Genau diese Mischung macht das Ranking so spannend. Es ist kein reines Legacy-Denkmal, aber eben auch keine reine Zeitgeist-Liste. Es ist vielmehr die Schnittmenge aus Erinnerung, Wirkung und kollektiver Euphorie.

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Fotocredit: Tomorrowland

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