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Tomorrowland 2026: Diese 10 Sets sind am ersten Wochenende absolute Pflicht

Tomorrowland 2026: Diese 10 Sets sind am ersten Wochenende absolute Pflicht

Mehrere hundert Acts, 16 Bühnen und unzählige Überschneidungen: Beim ersten Tomorrowland-Wochenende kann niemand alles sehen. Wir haben uns durch den Timetable gearbeitet und zehn Sets ausgewählt, die mit besonderen Premieren, seltenen B2Bs oder außergewöhnlich langen Spielzeiten herausstechen.

Freitag: Debüts, B2Bs und der erste große Clash

Marlon Hoffstadt

Mainstage | 19:40 bis 20:40 Uhr

Für Marlon Hoffstadt wird es einer der größten Auftritte seiner bisherigen Karriere. Der Berliner feiert am Freitag sein Debüt auf der Tomorrowland-Mainstage und bringt seinen Mix aus Trance, Eurodance und Rave erstmals auf die größte Bühne des Festivals. Wie gut sein kompromissloser Clubsound vor dieser gewaltigen Kulisse funktioniert, dürfte eine der spannendsten Fragen des ersten Tages werden.

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KETTAMA b2b Michael Bibi

Crystal Garden | 21:00 bis 23:00 Uhr

Hier treffen zwei der derzeit gefragtesten Namen der internationalen House-Szene aufeinander. KETTAMA bringt seine schnelle, ravebetonte Energie mit, während Michael Bibi für rollende Grooves und druckvollen Tech House steht. Zwei Stunden B2B im Crystal Garden geben beiden genügend Raum, ihr Set gemeinsam aufzubauen und könnten einen der besten Dancefloors des gesamten Wochenendes hervorbringen.

Martin Garrix

Mainstage | 23:50 bis 00:50 Uhr

Kaum ein Künstler ist so eng mit den großen Tomorrowland-Momenten der vergangenen Jahre verbunden wie Martin Garrix. Am Freitag darf der Niederländer die neue „Consciencia“-Mainstage als erster Headliner des Wochenendes schließen. Zu erwarten ist die volle Mischung aus Mainstage-Hymnen, aktuellen Produktionen und möglicherweise der einen oder anderen unveröffentlichten ID.

Hardwell b2b Sub Zero Project

The Great Library | 00:00 bis 00:55 Uhr

Big Room Techno trifft Hardstyle: Hardwell und Sub Zero Project verbinden zwei Sounds, die auf großen Festivalbühnen wie füreinander gemacht sind. Das gemeinsame Set dürfte deutlich härter ausfallen als ein klassischer Hardwell-Auftritt und gehört zu den exklusivsten Kombinationen des Wochenendes. Der Haken: Das B2B überschneidet sich fast vollständig mit Martin Garrix. Härter kann ein Timetable-Clash kaum sein.

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Samstag: Orchester, Extended Sets und Superstar-Closing

Symphony of Unity

Freedom | 18:00 bis 19:00 Uhr und 21:00 bis 22:00 Uhr

Die Symphony of Unity gehört zu den Programmpunkten, die es in dieser Form nur beim Tomorrowland gibt. Ein 50-köpfiges Orchester übersetzt bekannte Dance-Klassiker und Festivalhymnen in ein monumentales Live-Erlebnis. Am Samstag gibt es gleich zwei Möglichkeiten, die Show auf der Freedom Stage zu sehen – und damit eigentlich keine Ausrede, sie komplett zu verpassen.

Steve Angello

Crystal Garden | 21:30 bis 00:30 Uhr

Drei Stunden Steve Angello sind etwas anderes als ein kompaktes Mainstage-Set. Im Crystal Garden kann der Swedish-House-Mafia-Star tiefer in seinen eigenen Sound und seine Einflüsse eintauchen, ohne im Minutentakt den nächsten großen Festivalmoment liefern zu müssen. Genau diese lange Set-Time macht den Auftritt zu einem der interessantesten Termine des Samstags.

Armin van Buuren

Freedom | 22:00 bis 00:30 Uhr

Auch Armin van Buuren bekommt deutlich mehr Zeit als bei einem gewöhnlichen Mainstage-Auftritt. Zweieinhalb Stunden auf der Freedom Stage versprechen eine Reise zwischen melodischem Trance, aktuellen Produktionen und großen Klassikern. Wer Armin nicht nur im einstündigen Festivalmodus erleben möchte, sollte diesen Termin weit oben auf die persönliche Liste setzen.

David Guetta

Mainstage | 23:35 bis 00:50 Uhr

Am Samstagabend übernimmt David Guetta das Closing der Mainstage. Mit einem Katalog voller Welthits, neuen Festivaltracks und mehr als zwei Jahrzehnten Erfahrung auf den größten Bühnen ist der Franzose wie geschaffen für diesen Slot. Allerdings kollidiert sein Set mit Steve Angello und Armin van Buuren – eine Entscheidung, die selbst langjährigen Tomorrowland-Besuchern schwerfallen dürfte.

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Sonntag: Das größte Geheimnis und ein historisches Debüt

Surprise

Mainstage | 19:40 bis 20:40 Uhr

Wer hier auftritt, hält Tomorrowland weiterhin geheim. Fest steht nur, dass der unbekannte Act einen prominenten Platz zwischen B Jones und John Summit bekommen hat, gefolgt von Alesso und Calvin Harris. Ein namenloser Mainstage-Slot am Sonntagabend ist zu prominent, um bloß ein kleiner Lückenfüller zu sein. Bis zur Auflösung bleibt dieses Set das größte Geheimnis des ersten Wochenendes.

Calvin Harris

Mainstage | 22:50 bis 23:50 Uhr

Auf diesen Moment mussten Tomorrowland-Fans lange warten: Calvin Harris steht 2026 erstmals beim belgischen Tomorrowland auf der Bühne. Sein bislang einziger Auftritt im Tomorrowland-Kosmos fand 2013 beim damaligen TomorrowWorld in den USA statt. Nun schließt der Schotte mit einem der größten Hitkataloge der elektronischen Musik das erste Wochenende ab. Dieses Set ist schon vor dem ersten Beat historisch.

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Die schwierigsten Entscheidungen warten damit vor allem am Freitag- und Samstagabend. Martin Garrix konkurriert direkt mit Hardwell und Sub Zero Project, während sich am Samstag Steve Angello, Armin van Buuren und David Guetta überschneiden. Aber genau solche Konflikte gehören bei einem Tomorrowland-Timetable wohl einfach dazu.

Honorable Mentions: Diese zehn Sets solltet ihr ebenfalls im Blick behalten

Bei mehreren hundert Acts reichen zehn Empfehlungen eigentlich kaum aus. Am Freitag solltet ihr außerdem Miss Moniques „BioRhythm“-Weltpremiere auf der Freedom Stage, The Chainsmokers auf der Mainstage, Sara Landry im auf der Atmosphere Stage und 4444 OF A KIND, das gemeinsame Projekt von D-Block & S-te-Fan und Sub Zero Project, im Auge behalten.

Am Samstag verdienen vor allem Fisher auf der Mainstage, Reinier Zonnevelds Live-Set auf der Atmosphere Stage und Illenium in der Great Library eine Erwähnung. Und am Sonntag stehen mit John Summit, Alesso und Amelie Lens drei weitere Namen auf dem Programm, die bei jeder längeren Auswahl einen festen Platz bekommen hätten.

Fotocredit: Tomorrowland

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Franz Beschoner

Autor

Franz Beschoner

Head of Editorial / franz@djmag.de