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Tomorrowland bleibt unantastbar: Das sind die DJ Mag Top 100 Festivals 2026

Tomorrowland bleibt unantastbar: Das sind die DJ Mag Top 100 Festivals 2026

Das Tomorrowland ist erneut zum besten Festival der Welt gewählt worden. In den DJ Mag Top 100 Festivals 2026 landet das belgische Mega-Event zum sechsten Mal auf Platz 1. Auch Deutschland ist stark vertreten – mit Parookaville in den Top 10 und mehreren weiteren Festivals im weltweiten Ranking.

Tomorrowland bleibt die Nummer 1 der Welt

Die Festival-Welt hat abgestimmt – und ganz oben steht wieder Tomorrowland. Das belgische Mega-Festival in Boom wurde in den DJ Mag Top 100 Festivals 2026 zum World’s No.1 Festival gewählt. Für Tomorrowland ist es bereits der sechste Sieg in der Geschichte des Rankings. Das Ergebnis kommt nach einer rekordverdächtigen Votingphase, in der Fans aus aller Welt zwischen dem 22. April und dem 17. Juni ihre Stimme abgegeben haben. Das Ranking wird vollständig durch das Voting der internationalen DJ-Mag-Community bestimmt.

Dass Tomorrowland erneut auf Platz 1 landet, überrascht kaum. Das Festival ist längst mehr als ein klassisches Wochenende mit großen Namen. Rund 400.000 Besucher reisen jedes Jahr über zwei Wochenenden nach Boom, wo Tomorrowland eine eigene Festivalstadt errichtet – mit mehr als einem Dutzend Bühnen, riesiger Produktion, Storytelling, Lichtshows, internationalen Superstars und einem Detailgrad, den kaum ein anderes Event in dieser Form erreicht.

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„Wir nehmen das nie als selbstverständlich hin“

Die Tomorrowland-Gründer Michiel und Manu Beers bezeichneten den erneuten Sieg als große Ehre. Vor allem, weil die Auszeichnung direkt aus der globalen elektronischen Musikszene komme. Für das gesamte Team sei Platz 1 nicht nur ein Kompliment, sondern auch Antrieb, die Messlatte weiter hochzulegen.

Genau das ist ein Punkt, der Tomorrowland seit Jahren auszeichnet: Das Festival ruht sich nicht auf seiner eigenen Marke aus. 2025 setzte Tomorrowland unter anderem stärker auf Nachhaltigkeit und Technologie. Mit RFID Smart Cups wurde ein zirkuläres Mehrwegsystem eingeführt, dazu kam mit dem „Lab of Tomorrow“ ein Innovationshub auf dem Gelände. Auch digital spielte Tomorrowland 2025 in einer eigenen Liga. Die Streams der Mainstage und der Freedom Stage liefen über YouTube, TikTok und die offizielle Tomorrowland-App. Allein auf TikTok verfolgten über beide Wochenenden mehr als 74 Millionen Unique Viewer das Festival live.

Gleichzeitig war 2025 eines der schwierigsten Jahre in der Geschichte von Tomorrowland. Kurz vor Festivalstart wurde die Mainstage durch ein Feuer zerstört. Was folgte, war ein Kraftakt: Teams, Partner, Behörden, Einsatzkräfte und Dienstleister arbeiteten unter extremem Druck zusammen, damit das Festival dennoch stattfinden konnte. Im Nachgang wurden Sicherheit, Planung und Abläufe umfassend geprüft und angepasst.

2026 soll nun ein neues Kapitel beginnen. Tomorrowland führt mit „Consciencia“ eine neue Mainstage ein, die laut den Gründern zu den ambitioniertesten kreativen Projekten der Festivalgeschichte gehören soll. Das Thema soll nicht nur in Belgien eine Rolle spielen, sondern auch bei Tomorrowland-Events in Thailand und Brasilien weitergeführt werden.

Tomorrowland

Die improvisierte Tomorrowland-Mainstage nach dem Brand 2025

EDC Las Vegas klettert auf Platz 2, Untold bleibt Dritter

Hinter Tomorrowland gibt es ebenfalls Bewegung. Der EDC Las Vegas steigt auf Platz 2 und schiebt sich damit vor das Untold Festival aus Rumänien, das seinen dritten Platz verteidigt. Das Ultra Music Festival Miami fällt auf Platz 4 zurück, die Defqon.1 macht einen starken Sprung nach vorne und landet auf Platz 5.

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Auch dahinter zeigt sich, wie breit die globale Festivallandschaft inzwischen aufgestellt ist. Das Sunburn Festival aus Indien landet auf Platz 6, das Creamfields auf Platz 7, das Kappa FuturFestival auf Platz 8 und das Glastonbury auf Platz 9.

Deutschland stark vertreten

Für die deutsche Festival-Szene ist das Ranking ein starkes Zeichen. Parookaville steigt um acht Plätze und landet auf Rang 10. Damit ist das Festival aus Weeze das bestplatzierte deutsche Event in den DJ Mag Top 100 Festivals 2026. Auch die Time Warp bleibt international stark und landet auf Platz 14. Der World Club Dome steht auf Rang 23, das Nibirii Festival klettert auf Platz 39, die Airbeat One auf Platz 46. Weiter hinten sind außerdem das Blacklist Festival auf Platz 75 und die Nature One als Neueinsteiger auf Platz 94 vertreten.

Die komplette Liste der DJ Mag Top 100 Festivals 2026

1. Tomorrowland, Belgien (=)
2. EDC Las Vegas, USA (+2)
3. Untold Festival, Rumänien (=)
4. Ultra Music Festival, USA (–2)
5. Defqon.1, Niederlande (+5)
6. Sunburn Festival, Indien (+2)
7. Creamfields, UK (+2)
8. Kappa FuturFestival, Italien (–2)
9. Glastonbury Festival, UK (–4)
10. Parookaville, Deutschland (+8)
11. Electric Love, Österreich (+12)
12. Coachella Valley Music and Arts Festival, USA (–5)
13. Parklife, UK (–1)
14. Time Warp, Deutschland (=)
15. Mysteryland, Niederlande (+18)
16. EDC Orlando, USA (+6)
17. Dekmantel Festival, Niederlande (=)
18. Sziget Festival, Ungarn (–5)
19. Primer Music Festival, Griechenland (+23)
20. Boomtown, UK (–5)
21. AMF, Niederlande (–5)
22. Terminal V, Schottland (+12)
23. World Club Dome, Deutschland (–12)
24. Exit Festival, Serbien (+4)
25. World DJ Festival, Südkorea (+7)
26. Monegros Desert Festival, Spanien (–7)
27. 808 Festival, Thailand (+2)
28. Neopop Festival, Portugal (+2)
29. Siam Songkran Music Festival, Thailand (+42)
30. Primavera Sound, Spanien (–5)
31. Burning Man, USA (–7)
32. S2O Songkran Music Festival, Thailand (+3)
33. Neversea Kapital, Rumänien (Neueinstieg)
34. Awakenings Festival, Niederlande (–14)
35. Movement Music Festival, USA (–8)
36. Panorama Festival, Italien (+7)
37. DGTL, Niederlande (+1)
38. Sónar, Spanien (–12)
39. Nibirii Festival, Deutschland (+13)
40. Veld Music Festival, Kanada (+4)
41. ARC Music Festival, USA (–5)
42. Tomorrowland Winter, Frankreich (+20)
43. Houghton Festival, UK (+43)
44. Positiv, Frankreich (+21)
45. EDC Mexico, Mexiko (+5)
46. Airbeat One, Deutschland (+14)
47. Ultra Europe, Kroatien (–16)
48. Loveland, Niederlande (=)
49. Dimensions Festival, Kroatien (–4)
50. S2O Taiwan, Taiwan (+5)
51. Bonnaroo Music & Arts Festival, USA (–5)
52. CRSSD Festival, USA (–11)
53. A State Of Trance, Niederlande (+4)
54. Together Festival, Thailand (+13)
55. Lovefest, Serbien (–6)
56. HARD Summer, USA (+3)
57. Snowbombing, Österreich (–1)
58. AVA Festival, Nordirland (–4)
59. Ultra Japan, Japan (+17)
60. Les Plages Electroniques, Frankreich (–2)
61. Lollapalooza, USA (–22)
62. Vision & Colour Music Festival, China (+32)
63. Hideout Festival, Kroatien (–16)
64. Djakarta Warehouse Project, Indonesien (+9)
65. Beonix Festival, Zypern (+4)
66. Lost Village, UK (+2)
67. Beyond The Valley, Australien (+15)
68. Untold Dubai, Vereinigte Arabische Emirate (–28)
69. Groove Cruise, USA (+12)
70. Ultra Korea, Südkorea (+2)
71. Scream Or Dance, Indonesien (Neueinstieg)
72. Creamfields Chile, Chile (–2)
73. White Party Bangkok, Thailand (Neueinstieg)
74. Ultra Taiwan, Taiwan (–8)
75. Blacklist Festival, Deutschland (–14)
76. Love International Festival, Kroatien (+11)
77. Defected Croatia, Kroatien (–3)
78. Neon Countdown, Thailand (–25)
79. Sonus, Kroatien (–42)
80. Nameless Festival, Italien (–29)
81. EDC Thailand, Thailand (+9)
82. Ultra Buenos Aires, Argentinien (Neueinstieg)
83. Fly Open Air Festival, Schottland (+6)
84. Pitch Music & Arts, Australien (+12)
85. Beyond Wonderland Southern California, USA (Wiedereinstieg)
86. Ultra Australia, Australien (+2)
87. Glitch Festival, Malta (–4)
88. Medusa Sunbeach Festival, Spanien (+9)
89. Sunset By Neon, Malaysia (–4)
90. GMO Sonic, Japan (Neueinstieg)
91. Soundstorm, Saudi-Arabien (–14)
92. Beats For Love, Tschechien (+7)
93. The Magic Of Tomorrowland, China (Neueinstieg)
94. Nature One, Deutschland (Neueinstieg)
95. Ultra South Africa, Südafrika (=)
96. Lost Lands Festival, USA (+2)
97. Defected Malta, Malta (–5)
98. Verknipt Festival, Niederlande (Neueinstieg)
99. III Points, USA (Neueinstieg)
100. Baum Festival, Kolumbien (–16)

Was bleibt?

Die DJ Mag Top 100 Festivals 2026 zeigen vor allem eins: Die elektronische Festivallandschaft ist globaler, breiter und härter umkämpft als je zuvor. Tomorrowland bleibt der Maßstab, der EDC Las Vegas rückt näher, die Defqon.1 setzt ein starkes Zeichen für Hard Dance und Deutschland spielt mit sieben Festivals weiter eine sichtbare Rolle im internationalen Vergleich. Ganz oben aber steht wieder Boom. Und damit ein Festival, das längst nicht mehr nur ein Event ist, sondern ein eigenes Universum.

Fotocredit: Tomorrowland

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