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Kein Tempo unter 135 BPM: David Guettas Rat an Bebe Rexha

Kein Tempo unter 135 BPM: David Guettas Rat an Bebe Rexha

Für ihr erstes Tomorrowland-Set holte sich Bebe Rexha Rat bei David Guetta. Sein Rezept: volle Energie, mehr als 135 BPM und keine ruhigen Momente.

David Guetta fordert „pure Energie“

Bebe Rexha wollte bei ihrem Tomorrowland-Debüt nicht einfach ihre Hits nacheinander singen. Stattdessen plante die US-Amerikanerin eine Show irgendwo zwischen Popkonzert und DJ-Set. Wie so etwas auf einer der größten Bühnen der elektronischen Musik funktionieren kann, wusste sie allerdings selbst nicht genau. Also fragte sie jemanden, der das Festival bestens kennt: David Guetta.

Vor ihrem Auftritt erzählte Rexha im Interview mit Tomorrowlands One World Radio, dass sie Guetta um Hilfe gebeten habe. Schließlich stand der Franzose bereits zahlreiche Male beim Tomorrowland hinter den Decks und weiß, welcher Sound auf dem Festival funktioniert. Sie habe ihn gefragt, wie sich ihr Set anhören und anfühlen müsse. Guettas Antwort fiel eindeutig aus: Es brauche „pure Energie“. Sie solle einfach richtig loslegen. Auch Rexhas Idee, zwischendurch etwas Tempo aus der Show zu nehmen, fand bei ihm wenig Anklang. Als sie ihn fragte, ob das Set an einigen Stellen langsamer werden könne, habe Guetta mit einem klaren „Absolut nicht“ geantwortet.

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Das gesamte Set lag über 135 BPM

Bebe Rexha setzte den Rat offenbar konsequent um. Ihr 30-minütiges Debüt auf der Freedom Stage am Freitag beschrieb sie selbst als sehr intensiv. Sämtliche Teile der Show seien schneller als 135 BPM gewesen. Dafür verband sie eigene Songs mit bekannten Dance-Klassikern. Auf dem Programm standen unter anderem „Me, Myself & I“, ihr gemeinsamer Guetta-Hit „I’m Good (Blue)“, Benny Benassis „Satisfaction“ und Darudes „Sandstorm“.

Ein gewöhnliches Popkonzert sollte es ausdrücklich nicht werden. Rexha beschrieb ihre Idee stattdessen als eine Mischung, die entstehen würde, wenn ein DJ und ein Popstar gemeinsam ein Kind bekämen.

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Bebe Rexha und David Guetta arbeiten seit Jahren zusammen

Dass sich Rexha ausgerechnet bei David Guetta Rat holte, kommt nicht überraschend. Die beiden verbindet eine lange musikalische Geschichte. Bereits 2015 war ihre Stimme auf „Hey Mama“ zu hören. Der gemeinsame Welthit „I’m Good (Blue)“ folgte 2022, ein Jahr später veröffentlichten sie „One In A Million“. Zuletzt arbeiteten Rexha und Guetta für „Sad Girls“ erneut zusammen. Der Franzose kennt damit nicht nur das Tomorrowland, sondern auch Rexhas Musik ziemlich genau.

Bei ihrem Festivaldebüt stand David Guetta zwar nicht neben ihr auf der Bühne. Sein Einfluss war in den 30 Minuten auf der Freedom Stage trotzdem kaum zu überhören: kein klassisches Popset, kein Durchatmen – und vor allem kein Tempo unter 135 BPM.

Fotocredit: Tomorrowland

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Franz Beschoner

Autor

Franz Beschoner

Head of Editorial / franz@djmag.de