Das Amsterdam Dance Event hat inzwischen mehr als 1.500 Acts für seine Jubiläumsausgabe bestätigt. Zur zweiten Künstlerwelle gehören Eric Prydz, Paul Kalkbrenner und Miss Monique. Dazu kommen besondere Produktionen, die Ballett, elektronische Musik und Kunst zusammenbringen.
Von Eric Prydz bis Scooter
Vom 21. bis 25. Oktober 2026 feiert das ADE seine 30. Ausgabe. Mit der zweiten Künstlerwelle nimmt das Programm weiter Form an – und die Auswahl für alle, die im Oktober nach Amsterdam fahren, wird noch einmal größer.
Mit Eric Prydz, Paul Kalkbrenner und Scooter bringt die neue Ankündigung große Namen aus unterschiedlichen Ecken der elektronischen Musik zusammen. Auch Afrojack, Oliver Heldens und Boris Brejcha gehören zur zweiten Welle. Wer seinen ADE-Kalender rund um Techno plant, findet unter anderem Ben Klock, DVS1, Rødhåd und I Hate Models auf der Liste. Hinzu kommen Âme, HAAi, Hunee, Kerri Chandler und Miss Monique. Insgesamt stehen damit bereits mehr als 1.500 Künstlerinnen, Künstler und DJs für die Jubiläumsausgabe fest. Die vollständige zweite Welle findet ihr in der offiziellen ADE-Ankündigung.
Schwanensee zieht ins Gashouder
Zum Jubiläum entstehen außerdem mehrere besondere Produktionen. Eine davon ist „Swan Lake Remixed“: Am Eröffnungsabend bekommt das berühmte Ballett im Gashouder eine neue Fassung. Het Nationale Ballet, das ISH Dance Collective und XSAGA verbinden dafür klassisches Ballett mit Hip-Hop-Tanz und elektronischer Musik. Auf der Bühne stehen unter anderem Tänzerinnen und Tänzer des niederländischen Nationalballetts, seiner Junior Company und des ISH-Ensembles.
Die Produktion entsteht eigens für das ADE und ist als einmalige Aufführung angekündigt. Wer den Gashouder bisher vor allem mit langen Clubnächten verbindet, dürfte den Raum dabei noch einmal anders erleben. Details zu „Swan Lake Remixed“.
80 Meter Kunst, dazu Beethoven und Elias Mazian
In der Centrale Markthal präsentiert Boris Acket gemeinsam mit Making Waves eine neue Version seiner Installation „EINDER“. Die textile Konstruktion misst 80 mal 25 Meter. Ventilatoren halten das Gewebe in Bewegung, während Licht und Musik die Wirkung im Raum verändern. Zur Installation gehört eine Konzertreihe: Am ADE-Mittwoch spielt das Royal Concertgebouw Orchestra die fünfte Sinfonie von Ludwig van Beethoven. Am Donnerstag folgt Elias Mazian mit Liveband. Ab Freitag lässt sich „EINDER“ auch als Ausstellung mit eigens komponierter Musik besuchen.
Ein weiterer Konzerttermin liegt nach der eigentlichen ADE-Woche: Am 29. Oktober stellt Joep Beving dort sein neues Album „Liminal“ vor. Mehr zur Installation und den Konzerten.
Auch Aquarium und Museum werden Teil des Programms
Weitere Veranstaltungen gehören zum Arts-&-Culture-Programm. Im ARTIS-Aquarium entsteht mit „Deep Seeing Currents“ von Olafur Eliasson und 4DSOUND eine Arbeit aus räumlichem Klang und Licht. Das Wereldmuseum Amsterdam widmet sich mit „DISCO: I’m Coming Out“ der Geschichte der Discokultur und ihrem Einfluss auf das Amsterdamer Nachtleben.
In der Fabrique des Lumières treffen wiederum die modularen Synthesizer von Colin Benders auf live erzeugte Visuals von OTHERNODE. Die ersten angekündigten Projekte findet ihr im ADE-Programm für Arts & Culture.
Fotocredit: Enrique Meesters

Autor
Franz Beschoner
Head of Editorial / franz@djmag.de




