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Zwischen Krieg und Weltkarriere: Tomorrowland-Doku begleitet Miss Monique

Zwischen Krieg und Weltkarriere: Tomorrowland-Doku begleitet Miss Monique

Miss Monique steht im Mittelpunkt der neuen Tomorrowland-Dokumentation „We Are Tomorrow“. Der gemeinsam mit Amazon Music produzierte Film begleitet ihren Weg zwischen internationalem Erfolg und der erzwungenen Flucht aus der Ukraine. Dazu kommen drei Menschen, deren Leben auf ganz unterschiedliche Weise mit dem Festival verbunden ist.

Miss Moniques Weg von Kyiv auf die Tomorrowland-Bühne

Ihre Sets erreichen Millionen Menschen, heute spielt sie auf den großen Festivalbühnen der Welt. Die neue Ausgabe von „We Are Tomorrow“ blickt auf den Weg dorthin: Miss Monique baute ihre Karriere in Kyiv auf und wurde durch ihre Online-Mixreihe „MiMo Weekly“ international bekannt. Besonders während der Pandemie fanden ihre Sets ein großes Publikum.

Als der Krieg sie zwang, die Ukraine zu verlassen, hatte sie mit Siona Records bereits ihr eigenes Label gegründet. Unter völlig veränderten Lebensbedingungen setzte sie ihre Arbeit in Europa fort. Die Dokumentation begleitet die DJ und Produzentin bis auf die Tomorrowland-Bühne und beschäftigt sich damit, welchen Halt ihr die Musik gibt. Premiere feierte der Film am 23. September in London und Bangkok; in London war Miss Monique persönlich dabei.

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Drei weitere Lebenswege führen zum Tomorrowland

Neben ihr porträtiert der Film den norwegischen Fotografen Olav Stubberud. Er tourte mit Swedish House Mafia, The Chainsmokers und Martin Garrix, verlor während der Pandemie jedoch die Freude an seiner Arbeit. Über die analoge Fotografie fand er zurück.

Fahbeer wiederum führt in Bangkok die Cocktailbar „Lost in Thaislation“. Dort übersetzt sie Aromen thailändischer Gerichte in Drinks. Mit einer eigenen Bar soll sie auch beim Tomorrowland Thailand vertreten sein.

Einen Bezug nach Deutschland bringt Lucas Geschichte mit: Der gebürtige Rumäne lebt heute in Köln und arbeitet als Blumenlieferant. Nach einer Kindheit in Heimen und Jahren auf der Straße gewann er 2017 bei einem Radiogewinnspiel Tomorrowland-Tickets. Aus Begegnungen auf dem Festival entstand über die Jahre eine Gemeinschaft, die für ihn zur Familie wurde.

We Are Tomorrow 2026 l Documentary

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„We Are Tomorrow“ jetzt ansehen

Bereits im vergangenen Jahr hatten wir über die Ausgabe mit John Summit berichtet. Damals verband die Reihe seinen Aufstieg vom Buchhalter zum DJ mit den persönlichen Geschichten mehrerer Festivalbesucher.

Die neue Dokumentation ist auf YouTube sowie bei Amazon Prime und Amazon Music verfügbar. Zum Soundtrack gehört „Million Miles Away (VIP Remix)“ von Miss Monique, P.O.U. und Susie Ledge, eigens für diese Ausgabe als Amazon Music Original entstanden.

Fotocredit: Sil Vanderbruggen/Tomorrowland

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Franz Beschoner

Autor

Franz Beschoner

Head of Editorial / franz@djmag.de