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Sven Väth beendet T.R.A.N.C.E. World Tour und spricht über die Magie der Rave-Kultur

Sven Väth beendet T.R.A.N.C.E. World Tour und spricht über die Magie der Rave-Kultur

Sven Väth hat seine T.R.A.N.C.E. World Tour abgeschlossen. Nach vier Monaten auf fünf Kontinenten blickt die Techno-Ikone auf intensive Begegnungen zurück und nimmt sich bewusst Zeit für Ruhe, Reflexion und neue Energie.

Sven Väth blickt auf vier Monate Welttournee zurück

Vier Monate, fünf Kontinente, unzählige Begegnungen: Sven Väth hat seine T.R.A.N.C.E. World Tour beendet und sich nach dem letzten Termin mit persönlichen Worten an seine Fans gewandt. In einem Instagram-Post beschreibt der Frankfurter DJ und Cocoon-Gründer vor allem ein Gefühl, das nach dieser Reise geblieben ist: Dankbarkeit.

Väth spricht von Liebe, Leidenschaft, Freude und vielen echten Rave-Herzen, die ihm unterwegs begegnet seien. Auf der ganzen Welt habe er Menschen erlebt, die durch Musik zusammenkommen, tanzen, lächeln, fühlen und Teil einer gemeinsamen Energie werden. Einer Energie, die für ihn über Sprache, Kultur und Grenzen hinausgeht.

„For me, this is the true magic of our culture“, schreibt Väth. Bei ihm wirkt dieser Satz nicht wie eine große Geste, sondern wie etwas, das aus jahrzehntelanger Erfahrung kommt. Väth steht seit den frühen Jahren für eine Form von Techno, die nicht nur über Sound funktioniert, sondern über Körper, Raum, Gemeinschaft und diesen besonderen Moment, wenn ein Dancefloor wirklich zusammenfindet.

Zwischen Dancefloor und Rückzug

Nach dem Ende der Tour ist Väth inzwischen wieder in einem Ayurveda-Retreat. Ayurveda begleitet ihn nach eigenen Angaben seit mehr als 33 Jahren. In den vergangenen zwei Jahren habe er sich vorgenommen, solche Retreats zweimal jährlich fest in sein Leben einzubauen.

Für Väth ist das längst mehr als eine Wellness-Routine. Er beschreibt diese Zeit als Moment, um anzukommen, langsamer zu werden, zu reflektieren, sich neu zu verbinden und wieder Kraft zu sammeln. Nach Monaten voller Reisen, Nächte, Bühnen und Begegnungen ist dieser Rückzug für ihn offenbar kein Bruch zum Tourleben, sondern der notwendige Gegenpol dazu. In seinem Post schreibt Väth darüber, dass er gelernt habe, diese beiden Welten miteinander in Balance zu bringen: die Intensität des Tourens und die Stille der Regeneration. Bewegung und Ruhe. Geben und Empfangen. Energie und Reflexion. Beides sei wichtig.

Ganz abgeschlossen ist die T.R.A.N.C.E.-Reise damit aber nicht. Der Sommer steht vor der Tür, und Väth kündigt bereits das nächste Kapitel an – mit neuer Energie, frischer Inspiration und derselben Liebe zur Musik und zu den Menschen, die durch sie zusammenkommen.

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„See you on the dancefloor.“

Fotocredit: Daniel Woeller / woellerphotography

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