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Neue Wendung im Avicii-Streit: Ex-Manager Ash Pournouri bekommt zweite Chance vor Gericht

Neue Wendung im Avicii-Streit: Ex-Manager Ash Pournouri bekommt zweite Chance vor Gericht

Ash Pournouri kann seine Klage gegen Firmen aus dem Umfeld der Bergling-Familie fortsetzen. Ob seine Vorwürfe Bestand haben, muss nun erst geprüft werden.

Ash Pournouri bekommt neue Chance vor Gericht

Der Rechtsstreit zwischen Aviciis früherem Manager Arash „Ash“ Pournouri und mehreren Firmen aus dem Umfeld von Tim Berglings Familie geht weiter. Wie schwedische Medien berichten, hat das Svea hovrätt, ein Berufungsgericht in Schweden, eine frühere Entscheidung des Stockholmer Bezirksgerichts aufgehoben. Damit kann Pournouris Klage nun erneut am Bezirksgericht behandelt werden.

Wichtig dabei: Das Gericht hat nicht entschieden, dass Pournouri inhaltlich recht hat. Es geht zunächst um eine prozessuale Frage. Die vorherige Abweisung der Klage sei nach Einschätzung des Berufungsgerichts fehlerhaft gewesen. Der Fall wird deshalb an die niedrigere Instanz zurückverwiesen.

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Keine Entscheidung in der Sache

Pournouri hatte die Klage gegen vier Firmen eingereicht, die mit Tim Berglings Nachlass und Familie verbunden sind. Hintergrund ist seine Darstellung in der öffentlichen Aufarbeitung von Aviciis Karriere, insbesondere im Zusammenhang mit Dokumentationen und Büchern über den 2018 verstorbenen Künstler. Pournouri sieht sich seit Jahren mit dem Vorwurf konfrontiert, eine Mitverantwortung für Berglings psychische Belastung und seinen Tod durch Suizid zu tragen. Gegen diese Darstellung wehrt er sich juristisch.

In einem schriftlichen Statement erklärte Pournouri laut Realtid, er freue sich darüber, dass der Fall nun vor dem Bezirksgericht geprüft werden könne. Nachdem die prozessuale Grundlage geklärt sei, hoffe er auf eine faire Prüfung der eigentlichen Sachfrage.

Familie weist Vorwürfe zurück

Die Gegenseite hatte die Klage zuvor als unbegründet zurückgewiesen. Klas Bergling, der Vater von Tim Bergling, hatte bereits im März betont, weder er noch Tims Mutter hätten Pournouri jemals die Schuld am Tod ihres Sohnes gegeben.

Für Pournouri ist es nicht der einzige Rechtsstreit im Avicii-Kontext. Erst Anfang Juni wurde der Regisseur Levan Tsikurishvili, gegen den Pournouri ebenfalls juristisch vorgegangen war, in Schweden vom Vorwurf der groben Verleumdung freigesprochen.

Wie lange das nun wieder aufgenommene Verfahren dauern wird, ist derzeit offen.

Fotocredit: Rukes

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