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Tita Lau macht Fehlgeburt öffentlich: „Nichts fühlt sich gerade normal an“

Tita Lau macht Fehlgeburt öffentlich: „Nichts fühlt sich gerade normal an“

Tita Lau und James Hype haben einen sehr persönlichen Verlust öffentlich gemacht. In einem gemeinsamen Statement spricht Tita Lau über Kinderwunsch, eine geplante IVF-Behandlung, eine überraschende Schwangerschaft und eine Fehlgeburt.

„Wir dachten, wir würden die schönste Nachricht unseres Lebens teilen“

Tita Lau und James Hype haben in einem emotionalen Statement einen schweren persönlichen Verlust öffentlich gemacht. Eigentlich, schreibt Tita Lau, hätten sie und James Hype in dieser Woche die glücklichste Nachricht ihres Lebens teilen wollen. Stattdessen mussten die beiden Artists bekanntgeben, dass Tita Lau eine Fehlgeburt erlitten hat.

In dem Post beschreibt die britische DJ und Produzentin offen, dass sie und James Hype seit zwei Jahren versucht hätten, ein Kind zu bekommen. Weil sich beide durch ihren Touralltag oft kaum sehen, sei dieser Weg nicht einfach gewesen. Das Paar habe bereits Gespräche mit mehreren Ärzten geführt und eine IVF-Behandlung geplant. Kurz vor dem geplanten Start habe Tita Lau jedoch gespürt, dass etwas anders sei. Ein Schwangerschaftstest fiel positiv aus.

Bei der ersten Untersuchung hätten die beiden ihr Baby und dessen Herzschlag gesehen. „Wir waren aufgeregt, ängstlich, dankbar – alles auf einmal“, schreibt Tita Lau sinngemäß. Die Schwangerschaft geheim zu halten, sei während des Tourens schwer gewesen. Auch das erste Trimester beschreibt sie als körperlich und emotional herausfordernd.

Fehlgeburt nach weiterer Untersuchung festgestellt

Einige Wochen später habe Tita Lau das Gefühl gehabt, dass etwas nicht stimme. Bei einer weiteren Untersuchung erhielten sie und James Hype dann die Nachricht, dass sie eine sogenannte verhaltene Fehlgeburt erlitten hatte. Dabei entwickelt sich die Schwangerschaft nicht weiter, während der Körper zunächst noch davon ausgeht, schwanger zu sein. Tita Lau schreibt, die Ursache seien sehr wahrscheinlich chromosomale Auffälligkeiten gewesen. Einen Tag nach der Diagnose habe sie sich einem Eingriff unterziehen müssen. „Ich glaube nicht, dass seitdem ein Tag vergangen ist, an dem ich nicht geweint habe“, heißt es in ihrem Statement.

Besonders bewegend ist, wie offen Tita Lau über den Moment danach schreibt. Sie erhole sich noch immer, körperlich wie emotional. Auch James Hype müsse diesen Verlust verarbeiten. Gleichzeitig macht sie deutlich, wie sehr ihr seine Unterstützung in dieser Woche geholfen habe.

„Ihr seid nicht allein“

Tita Lau versucht nicht, ihren Schmerz hinter einer professionellen Fassade verschwinden zu lassen. Sie schreibt, es fühle sich falsch an, weiter Inhalte zu posten, als wäre alles normal, wenn sich gerade nichts normal anfühle.

Für viele Artists gehört genau das zum Alltag: Flüge, Shows, Social Media, neue Musik, nächste Bühne. Nach außen läuft der Betrieb weiter. Privat kann zur selben Zeit etwas passieren, das alles andere überlagert. Tita Lau beschreibt Auftritte als Flucht und als Quelle von Freude. Gleichzeitig gebe es Tage, an denen sich der Gedanke, auf eine Bühne zu gehen, unglaublich schwer anfühle.

Tita Lau schreibt, sie habe erst durch Gespräche mit Freundinnen und Freunden realisiert, wie häufig Fehlgeburten sind. Viele Menschen hätten Ähnliches erlebt, doch es falle schwer, offen darüber zu sprechen. Ihr Statement endet deshalb nicht nur mit Trauer, sondern auch mit einer klaren Botschaft an andere Betroffene: Ihr seid nicht allein.

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Tita Lau und James Hype zählen seit Jahren zu den prägenden Namen im internationalen House- und Tech-House-Kosmos. Beide stehen regelmäßig auf großen Bühnen, beide sind Teil einer Szene, die nach außen oft von Energie, Tempo und Momenten lebt. Umso stärker wirkt dieser Post, weil er genau das kurz durchbricht. Nicht als Inszenierung. Sondern als ehrlicher Hinweis darauf, dass auch hinter einem Leben zwischen Festivalbühnen, Clubs und Flughäfen Dinge passieren, für die es keine einfache Sprache gibt.

Fotocredit: Press Pic

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