Seit rund 15 Jahren macht Yasmine Yousaf mit ihrer Schwester Jahan als Krewella Musik. Jetzt veröffentlicht sie unter dem Namen yyousaf ihren ersten Solotrack. „BODIES IN THE CLUB“ hat sie selbst geschrieben, aufgenommen und produziert. Die Idee für das Projekt begleitet sie schon seit 2020.
Die Musik, die sie durch ihre Jugend begleitet hat
Wenn Yasmine Yousaf über yyousaf spricht, landet sie schnell bei der Musik, die sie als Teenager gehört hat. Bei klaren Popmelodien, bei Bloghouse, der ihr durch einsame Jahre geholfen habe, und bei den Bands, denen sie verdanke, dass sie sich bis heute als Emo-Kid sehe. Sie erinnert sich an elektronische Musik, bei der es völlig egal war, ob sie ein Stadion füllen konnte. Es reichte, dass man dazu allein im eigenen Zimmer tanzen wollte.
Genau diese Einflüsse sind der Ausgangspunkt für ihr Soloprojekt. Die erste Single „BODIES IN THE CLUB“ erschien am 30. Oktober. Zum Auftakt setzt sie auf raue Bässe und ihre eigene Stimme. Inhaltlich beschäftigt sie eine Frage, die ihr nach Jahren in der Musikbranche geblieben ist: Wo sind die Menschen, die für das einstehen, was sie sagen?
Eine Idee, für die sie sich Zeit gelassen hat
Die Idee für yyousaf hatte sie schon 2020. Nach einer zweijährigen Pause mit Krewella entstanden Stücke, die sich für sie zu persönlich anfühlten und musikalisch zu weit von dem entfernt waren, was sie mit ihrer Schwester macht. Ende 2025 nahm sie sich vor, diese Musik endlich zu veröffentlichen.
Krewella werde immer Teil ihrer Arbeit bleiben, sagt Yousaf. Mit yyousaf schafft sie sich daneben Platz für Songs, bei denen sie selbst entscheidet, wie viel sie von sich preisgibt. Wie das klingt, lässt sich jetzt zum ersten Mal hören.
Fotocredit: Jennica Mae Abrams

Autor
Franz Beschoner
Head of Editorial / franz@djmag.de




