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John Summit hätte fast sein Ultra-Mainstage-Closing verpasst

John Summit hätte fast sein Ultra-Mainstage-Closing verpasst

Ausgerechnet vor dem größten Ultra-Auftritt seiner Karriere wurde es für John Summit plötzlich eng. In einem Video zeigt er, wie er sein Mainstage-Closing in Miami beinahe verpasst hätte – und am Ende trotzdem eines der prägendsten Sets des Wochenendes ablieferte.

Fast zu spät für den größten Auftritt des Wochenendes

John Summit hat nicht nur auf dem Ultra Miami 2026 gespielt, sondern durfte sogar das Mainstage-Closing am Sonntag übernehmen. Er stand also genau dort, wo am Ende noch einmal alles zusammenkommen muss. Umso verrückter wirkt das Video, das er kurz nach dem Festival veröffentlichte. Darin erzählt er, wie er seinen Auftritt beinahe verpasst hätte und dokumentiert seine hektische Anreise übers Wasser. Die Botschaft ist klar: Das wurde richtig knapp.

Dabei ging es eben nicht um irgendeinen Festival-Gig zwischen zwei Tourstopps, sondern um das Mainstage-Closing beim Ultra Miami. Also um einen Auftritt, der für Sichtbarkeit, Druck und Symbolkraft gleichermaßen steht. Wer dort am Ende eines Wochenendes steht, erhält nicht nur Aufmerksamkeit, sondern hat auch die Aufgabe, das Festival mit einem echten Höhepunkt zu beenden. Dass John Summit diesen Auftritt fast verpasst hätte, wirkt schon irgendwie verrückt.

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Auf der Bühne war von dem Stress kurz zuvor allerdings wenig zu merken. Anstelle eines nervösen Pflichtauftritts spielte John Summit ein genau auf diesen Moment zugeschnittenes Set: groß, direkt, voller eigener Musik, mit neuen IDs, starken Vocals und genug Druck, um die Mainstage bis zum Schluss oben zu halten.

Schon der Einstieg mit „Shadows” setzte den Ton, danach ging es schnell in unveröffentlichtes Material von BYOR & Mentum und Mesto. Es folgten unter anderem eigene Schwergewichte wie „Shiver“, „With Me“ und „All The Time“, die das Set ständig in Bewegung hielten. Es war kein auf Effekt gebauter Auftritt. Eher einer, der zeigen sollte, warum Ultra ihm diesen Slot überhaupt gegeben hat.

Dazu kamen genau die Momente, die ein solches Closing braucht. Feid tauchte für „Chica 305” auf der Bühne auf, später folgten weitere markante Passagen zwischen Melodie, Festival-Wucht und clubbigeren Kanten – von „Palm Of My Hands” im Odd Mob Remix bis zu „Sata”, „Go Back” und dem Abschluss mit „Where You Are” im GRiZ Remix. Das war kein zufällig großes Set, sondern eines, das bewusst als Statement gespielt wurde.

JOHN SUMMIT LIVE @ ULTRA MIAMI MAIN STAGE 2026

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Vielleicht ist das der Grund, warum diese Geschichte mehr ist als nur ein viraler Backstage-Moment. John Summit hätte den größten Ultra-Auftritt seiner Karriere fast verpasst – und lieferte kurz darauf genau das Set, das ein solches Closing braucht. Die Beinahe-Panne wurde so zur perfekten Vorgeschichte für einen Auftritt, der im Rückblick noch beeindruckender wirkt.

Fotocredit: Philipp Mathes

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