Bei ihrem ersten Auftritt beim EDC Las Vegas haben The Prodigy ihrem verstorbenen Frontmann Keith Flint einen besonderen Moment gewidmet. Während „Firestarter“ erschienen seine Visuals auf den Screens, bevor der Track in Andy Cs Drum-&-Bass-Remix überging.
The Prodigy ehren Keith Flint bei ihrem EDC-Debüt
The Prodigy haben bei ihrem ersten Auftritt beim Electric Daisy Carnival in Las Vegas einen emotionalen Moment geschaffen. Am Samstag spielte die britische Rave-Formation auf der cosmicMEADOW Stage der 30-jährigen Jubiläumsausgabe des Festivals und widmete „Firestarter“ ihrem verstorbenen Frontmann Keith Flint.
Während des Tracks waren Visuals von Flint auf den großen Screens zu sehen. In Fan-Videos, die seitdem online kursieren, ist zu erkennen, wie seine Silhouette die Bühne dominiert, während einer der wichtigsten Songs der Band über das Gelände läuft. In der zweiten Hälfte ging „Firestarter“ in Andy Cs Drum-&-Bass-Remix über – ein Bruch, der dem Moment noch einmal zusätzliche Wucht verlieh.
Für The Prodigy war der Auftritt in Las Vegas nicht irgendein Festivalset. Es handelte sich um den ersten Auftritt der Band beim EDC Las Vegas überhaupt. Die Show war Teil der HARD-gehosteten Nacht auf der cosmicMEADOW Stage. Neben „Firestarter“ standen auch Klassiker wie „Omen“, „Voodoo People“, „Poison“, „Take Me To The Hospital“ und „No Good (Start The Dance)“ auf dem Programm.
Keith Flint starb am 4. März 2019 im Alter von 49 Jahren. Seitdem halten The Prodigy die Erinnerung an ihren Frontmann regelmäßig in ihren Liveshows wach, besonders bei „Firestarter“, dem Song, der Flint 1996 endgültig zur Ikone der elektronischen Musik machte. Dass dieser Moment nun ausgerechnet beim EDC Las Vegas stattfand, passt zur Geschichte der Band. The Prodigy haben Rave nie als nostalgisches Genre behandelt, sondern als körperliche, laute, manchmal unbequeme Energie. Auf einer der größten Festivalbühnen der USA wurde daraus kein stilles Gedenken, sondern ein Tribut mit maximalem Druck.
Fotocredit: Rudgr

Autor
Franz Beschoner
Head of Editorial / franz@djmag.de





