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Fantasm gewinnt Verleumdungsprozess: „Alles, was sie gesagt haben, ist falsch“

Fantasm gewinnt Verleumdungsprozess: „Alles, was sie gesagt haben, ist falsch“

Nach vier Jahren voller schwerer Vorwürfe, Drohungen, Internet-Terror und öffentlicher Anfeindungen hat Fantasm einen Gerichtsprozess wegen Verleumdung gewonnen. Laut anwaltlichem Schreiben wurde eine Person schuldig gesprochen, falsche Anschuldigungen gegen den Hard-Techno-Artist verbreitet zu haben.

Gericht in Lyon spricht Urteil wegen Verleumdung

Fantasm hat ein Statement veröffentlicht und darin mitgeteilt, einen von ihm angestoßenen Gerichtsprozess wegen Verleumdung gewonnen zu haben. Der französische Hard-Techno-Artist spricht in dem Post von vier Jahren voller Internet-Terror, Drohungen, Anfeindungen gegen sein Umfeld und massiver psychischer Belastung. Dem beigefügten anwaltlichen Schreiben zufolge erging das Urteil am 19. Mai 2026 durch das Tribunal judiciaire de Lyon. Darin heißt es, eine Person sei schuldig gesprochen worden, öffentlich schwere Vorwürfe sexualisierter Gewalt gegen Fantasm erhoben und ihn als Vergewaltiger bezeichnet zu haben. Das Gericht habe den Einwand des „guten Glaubens“ demnach zurückgewiesen und festgestellt, dass keine faktische Grundlage für die entsprechenden Aussagen vorgelegen habe.

Die verurteilte Person soll demnach zu einer Geldstrafe von 5.000 Euro auf Bewährung verurteilt worden sein. Zusätzlich seien Zahlungen in Höhe von 10.000 Euro für beruflichen Schaden, 1.000 Euro für immateriellen Schaden sowie 1.000 Euro für Verteidigungskosten angeordnet worden. In dem Schreiben wird außerdem betont, Fantasm sei im Zusammenhang mit diesen Vorwürfen nie Gegenstand einer Beschwerde oder Verurteilung gewesen.

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In seinem eigenen Statement schreibt Fantasm, er sei 19 Jahre alt gewesen, als die Angelegenheit begonnen habe. Er habe den Gerichtsprozess allein eingeleitet und in dieser Zeit Menschen kennengelernt, die für ihn wie Familie geworden seien. Weiter heißt es: „Alles andere, was ihr gehört habt, war falsch und ist nie passiert.“

Zum Abschluss bedankt sich Fantasm bei allen, die in den vergangenen Jahren an seiner Seite geblieben sind. Für ihn markiert das Urteil einen persönlichen Schlusspunkt: „Endlich kann ich das Kind sein, das Spaß am Leben hat“, schreibt er. Seine ganze Kraft wolle er künftig überall dort geben, wo er auftrete.

Fotocredit: Brada Media / Press Pic

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