David Guetta gewinnt das DJ Mag Top 100 DJs Voting 2023

David Guetta gewinnt das DJ Mag Top 100 DJs Voting 2023

Die Würfel sind gefallen: Zum insgesamt vierten Mal gewinnt David Guetta das DJ Mag Top 100 DJs Voting. Platz zwei geht an das belgische Brüderpaar Dimitri Vegas & Like Mike, die einen Platz gut machen und Vorjahressieger Martin Garrix landet auf Platz drei.

DJ Mag Top 100 DJs 2023: David Guetta ist wieder ganz vorn

„Es ist unglaublich! Es ist wundervoll“ sagt David Guetta über den begehrten ersten Platz im DJ Mag Top 100 DJs Voting 2023. Zum vierten Mal steht der Franzose nach 2011, 2020 und 2021 ganz oben an der Spitze und hat in den vergangenen Jahren wie kaum ein anderer die elektronische Szene geprägt. Als Future-Rave-Pionier hat er sogar ein eigenes Genre mit ins Leben gerufen, das von den Festivals und aus den Clubs dieser Welt nicht mehr wegzudenken ist.

Über seinen Sieg beim Voting sagt er außerdem:

„Es ist großartig, weil ich das Gefühl habe, dass es jedes Mal, wenn ich an der Spitze der Top 100 stehe, einen anderen Grund gibt. Die beiden vorherigen Male waren wahrscheinlich dem Future Rave zu verdanken. Dieses Mal ist es wahrscheinlich dank ‘I’m Good’ und diesen großen Crossover-Platten. Ich liebe es, dass ich verschiedene Gefühle auf verschiedene Art und Weise ausdrücken kann.“

David Guetta

David Guetta kann wahrlich auf eine unglaubliche Karriere zurückblicken. Seit seinem 14. Lebensjahr war er DJ und etablierte sich schließlich als House-Produzent mit alternativer Ausrichtung, der in seiner Heimatstadt Paris seine Fans begeisterte, bevor er auf der ganzen Welt Aufmerksamkeit erregte. Seinen ersten internationalen Erfolg feierte Guetta 2001 mit der Veröffentlichung des Dancefloor-Krachers „A Little More Love“. Seitdem hat der Künstler, der auf Spotify zu den Top-Streamern zählt, die Rolle des Pop-Megastars souverän gemeistert, ohne dabei seine Wurzeln aus den Augen zu verlieren. Das macht ihn zu einem verdienten Sieger des DJ Mag Top 100 DJs Voting 2023!

Die Top 10 der DJ Mag Top 100 DJs 2023

Aber wie sehen die weiteren Platzierungen in diesem Jahr aus? Dimitri Vegas & Like Mike landen auf dem zweiten Platz und machen damit einen Platz gut. Vorjahressieger Martin Garrix büßt zwei Plätze ein und belegt den Bronze-Rang. Platz 4 geht an den Brasilianer Alok, der damit das dritte Jahr in Folge dort verweilt und Armin van Buuren landet wie schon vergangenes Jahr auf Position 5.

Auf der 6 geht es weiter mit Timmy Trumpet, der damit seit 2016 jedes Jahr Plätze gut machen konnte. Afrojack verliert dafür eine Position und wird 7. und auch Steve Aoki verliert einen Platz und landet auf der 8. Für die große Überraschung in den Top 10 sorgt dieses Jahr Peggy Gou. Die Südkoreanerin klettert von der 24 ganze 15 Plätze nach oben auf die 9. Komplettiert wird das Ganze durch Vintage Culture auf Platz 10.

1. David Guetta (+1)
2. Dimitri Vegas & Like Mike (+1)
3. Martin Garrix (-2)
4. Alok (non-mover)
5. Armin van Buuren (non-mover)
6. Timmy Trumpet (+2)
7. Afrojack (-1)
8. Steve Aoki (-1)
9. Peggy Gou (+15)
10. Vintage Culture (+1)

Der erfolgreichste deutsche DJ ist erneut Claptone: Platz 32 für ihn. Alle weiteren Positionen und interessante Facts zu den deutschen Platzierungen findet ihr hier: Top 100 DJs 2023: So haben die deutschen Künstler abgeschnitten – mit Marten Hørger und Le Shuuk gibt es sogar zwei Neueinsteiger.

Die weiteren Platzierungen 11–50

11. Alan Walker (+6)
12. Calvin Harris (+4)
13. Don Diablo (-4)
14. R3HAB (-1)
15. KSHMR (-3)
16. W&W (+2)
17. Skrillex (+6)
18. Charlotte de Witte (-4)
19. Oliver Heldens (-9)
20. FISHER (+28)
21. Gordo (+4)
22. Lost Frequencies (+6)
23. Tiësto (-8)
24. Nicky Romero (-4)
25. Black Coffee (+14)
26. Carl Cox (-4)
27. Reinier Zonneveld (+22)
28. Vini Vici (-7)
29. Quintino (+4)
30. Amelie Lens (+7)
31. Bassjackers (-4)
32. Claptone (-1)
33. Fedde Le Grand (-14)
34. Fred again.. (new entry)
35. Marshmello (-9)
36. Jamie Jones (-4)
37. Hardwell (+6)
38. DJ Snake (+6)
39. Eric Prydz (-10)
40. Above & Beyond (-10)
41. Joel Corry (+28)
42. Danny Avila (-6)
43. Mariana Bo (-7)
44. The Chainsmokers (+2)
45. Paul van Dyk (-7)
46. Deborah De Luca (+4)
47. Zedd (+11)
48. NERVO (-8)
49. ATB (-7)
50. BEAUZ (+3)

Die Plätze 51–100 belegen folgende Artists

51. VINAI (-6)
52. Alesso (+12)
53. Nora En Pure (+4)
54. Tujamo (-19)
55. Boris Brejcha (+6)
56. REZZ (-1)
57. Topic (+12)
58. Blasterjaxx (-6)
59. KAAZE (+11)
60. The Martinez Brothers (+40)
61. Adam Beyer (-10)
62. KURA (+11)
63. Swedish House Mafia (+14)
64. Dubdogz (+29)
65. Deadmau5 (+1)
66. Mike Williams (re-entry)
67. Burak Yeter (+9)
68. Julian Jordan (-8)
69. Ummet Ozcan (-28)
70. Cat Dealers (-4)
71. Angerfist (-8)
72. Plastik Funk (non-mover)
73. Tungevaag (+8)
74. ACRAZE (+17)
75. Tom & Collins (-4)
76. Deorro (re-entry)
77. Ofenbach (+3)
78. 22Bullets (+5)
79. Brennan Heart (-11)
80. Diego Miranda (-27)
81. Lucas & Steve (+3)
82. Aryue (+4)
83. James Hype (new entry)
84. Le Twins (+8)
85. Pink Panda (-10)
86. KAKA (+9)
87. Naeleck (-13)
88. Marten Hørger (new entry)
89. Ferry Corsten (-2)
90. MORTEN (-34)
91. Kölsch (new entry)
92. Rave Republic (+2)
93. Cuebrick (+6)
94. Solomun (-6)
95. Maddix (new entry)
96. Lizzy Wang (new entry)
97. Indira Paganotto (new entry)
98. Liu (new entry)
99. Le Shuuk (new entry)
100. Jay Hardway (-2)

Weitere Facts zum DJ Mag Top 100 DJs Voting 2023

Das Jahr 2023 spiegelt die globalen Trends wider, wobei House und Techno sehr gut abschneiden. Die höchste Auszeichnung in der Techno-Kategorie geht an Charlotte de Witte, während das australische Tech-House-Phänomen FISHER um 28 Plätze auf Platz 20 springt. GORDO, das Tech-House-Alias des ehemaligen Trap-DJs Carnage, liegt direkt dahinter auf Platz 21. Weitere bemerkenswerte Platzierungen in den Genres House und Techno sind die von Künstlern wie Black Coffee, Carl Cox, Renier Zonneveld, Amelie Lens und vielen anderen.

Fred again.. gelingt ein beeindruckendes Debüt in den Top 100 DJs auf Platz 34. Der DJ, der aus dem Vereinigten Königreich stammt, sorgte in den vergangenen Monaten mit seinen einzigartigen Beats für Furore und hinterlässt einen bleibenden Eindruck. Im Bereich Hard Dance behauptet sich Angerfist erneut als das Maß aller Dinge und sichert sich die Auszeichnung als bester Hard-Dance-Künstler. Trotzdem verpasst Miss K8 knapp einen Platz in der diesjährigen Liste. Aber mit hochrangigen DJs wie Dimitri Vegas & Like Mike, Timmy Trumpet und Hardwell, die alle Einflüsse der härteren Stile mit sich bringen, sieht es dennoch ganz gut für das Genre aus.

In einem überraschenden Genrewechsel zeigt Calvin Harris außerdem, dass seine musikalische Vielseitigkeit keine Grenzen kennt. Der schottische Superstar bewegt sich nach einem Jahr mit trancegeprägten Hits auf die Top 10 zu. Ein Hinweis darauf, dass die Trance Family im Jahr 2024 möglicherweise mit voller Kraft zurückkehrt.

Insgesamt bleibt die DJ Mag Top 100 DJs-Liste nach drei Jahrzehnten die größte globale Musikumfrage und zählt in diesem Jahr 1,3 Millionen abgegebene Stimmen aus 237 verschiedenen Ländern. Es ist eine jährliche Feier der Bedeutung der elektronischen Musik für Menschen auf der ganzen Welt.

Fotocredit: David Guetta/Warner Music Germany (Press Pic)


Franz Liesenhoff

Franz Liesenhoff

Head of Editorial / franz@djmag.de