Das Ultra Europe macht den ersten großen Schritt in Richtung Sommer 2026: Für die zwölfte Ausgabe in Split wurden jetzt die ersten Acts bekannt gegeben, darunter Mainstage-Größen wie Calvin Harris, Martin Garrix, FISHER und Dom Dolla sowie härtere Künstler wie I Hate Models und Sara Landry.
Zwischen Mainstage-Fokus, Hard-Techno-Schub und Drum-&-Bass-Statement
Der Fahrplan für das Ultra Europe 2026 steht. Das Festival kehrt vom 10. bis 12. Juli 2026 für seine zwölfte Ausgabe in den Park Mladeži in Split zurück. Schon die erste Line-up-Welle zeigt ziemlich klar, worauf der Fokus diesmal liegt: große Namen für die Mainstage, ein deutliches Gewicht im härteren Bereich und mit Worship (Sub Focus, Dimension, Culture Shock & 1991) ein Booking, das aus dem üblichen Festivalmuster etwas heraussticht.
In der ersten Phase setzt Ultra zunächst auf Künstler, die den internationalen Festival- und Club-Zyklus zuletzt stark geprägt haben. Zu den ersten bestätigten Namen gehören Calvin Harris, Dom Dolla, FISHER, John Summit, Mau P und Martin Garrix. Sie stehen für ein Setup, das ziemlich genau zwischen Mainstage-Reichweite, Streaming-Power und aktueller Club-Relevanz ausbalanciert ist. Das ist kein überraschender Kurswechsel, aber ein wirkungsvoller Start für ein Festival, das in Split traditionell eher auf Größe als auf Experimente setzt.
Interessanter wird die erste Line-up-Phase dort, wo sie härter und etwas weniger vorhersehbar wird. Mit I Hate Models und Sara Landry ist klar, dass Hard Techno auch beim Ultra Europe 2026 weiter sichtbar bleibt, während Miss Monique die melodischere Seite des Line-ups abdeckt. Mit Worship kommt ein weiterer Name hinzu, der dem Wochenende noch einmal eine andere Dynamik gibt. Gerade dieser Drum-and-Bass-Punkt sorgt dafür, dass die erste Welle nicht nur nach Standard-Mainstage aussieht, sondern breiter aufgestellt wirkt, als man es von vielen großen Festivalankündigungen kennt.
Unterm Strich liefert das Ultra Europe mit Phase 1 zwar keinen wilden Überraschungsmoment, aber ein erstes funktionierendes Signal. Das Booking ist groß, breit und so konzipiert, dass es mehrere Zielgruppen gleichzeitig anspricht – von Mainstage-Fans bis zu den Leuten, die es nachts lieber härter mögen. Wenn Phase 2 noch etwas Tiefe nachlegt, sollte das Festival in Split im Juli 2026 wieder zu den relevantesten EDM-Festivalwochenenden in Europa gehören.
Tickets für das Ultra Europe 2026
Auf der offiziellen Website gibt es derzeit unter anderem 3-Day-General-Admission-Tickets ab 229 Euro, 3-Day-VIP-Tickets ab 449 Euro und 3-Day-VIP-Ultra-Tickets ab 499 Euro.
Fotocredit: Julien Duval

Autor
Franz Beschoner
Head of Editorial / franz@djmag.de




