Rotterdam Ahoy, Jubiläumsmodus, volle Hütte – und dann wird es plötzlich still im Raum: Armin van Buuren wird beim A State of Trance Festival am vergangenen Wochenende sichtlich emotional. Auslöser war kein Drop, sondern ein Moment der Wertschätzung, der ihn auf der Bühne kalt erwischte.
Der emotionalste Moment passiert vor dem ersten Beat
In Rotterdam war überall zu merken, dass A State of Trance sein 25-jähriges Bestehen groß feiert: Produktion, Line-up, Stimmung – zwei Nächte, in denen das Ahoy komplett auf Trance gepolt war. Das stärkste Bild des Wochenendes war jedoch kein pyro-perfekter Peak-Time-Moment.
Zu Beginn des 25 Years Celebration Sets von Armin van Buuren wurden auf den Screens Videobotschaften von Weggefährten und Leuten aus dem ASOT-Kosmos gezeigt. Mit von der Partie waren Maddix, Ruben de Ronde, Ferry Corsten, Oliver Heldens und Cosmic Gate. Mehrere Minuten lang hielt Armin van Buuren inne, wurde umarmt, bekam sogar einen Geburtstagskuchen und rang sichtbar mit den Tränen. Nach einer kurzen Dankesrede von Ruben de Ronde begann er schließlich sichtlich gerührt sein Set.
Gerade weil ASOT sonst so oft über Größe funktioniert – Arena, Laser, „größer als gestern“ – wirkt dieser Moment so stark. Er erinnert daran, warum die Reihe seit 2001 mehr ist als nur eine Radioshow: A State of Trance ist für viele ein Fixpunkt, eine Community, eine Konstante im Kalender. Und für Armin van Buuren vorne auf der Bühne eben auch: ein Vierteljahrhundert Arbeit, Druck, Euphorie, Rückschläge und Menschen, die geblieben sind.
Fotocredit: Bart Heemskerk

Autor
Franz Beschoner
Head of Editorial / franz@djmag.de




