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Pyro-Comeback mit Einschränkungen: Das ist beim Tomorrowland Weekend 2 erlaubt

Pyro-Comeback mit Einschränkungen: Das ist beim Tomorrowland Weekend 2 erlaubt

Nach dem vollständigen Verbot am ersten Festivalwochenende darf Tomorrowland wieder begrenzte Bühneneffekte einsetzen. Das große Höhenfeuerwerk bleibt wegen der Trockenheit jedoch gestrichen – und selbst die Mainstage-Pyro steht täglich unter Vorbehalt.

Tomorrowland darf wieder Mainstage-Pyro einsetzen

Ein bisschen Feuer kehrt zum Tomorrowland zurück: Beim zweiten Festivalwochenende vom 24. bis 26. Juli darf der Veranstalter wieder begrenzte und kontrollierte pyrotechnische Effekte an der Mainstage einsetzen. Das vollständige Pyro-Verbot von Weekend 1 wird damit teilweise gelockert. Damals musste Tomorrowland aufgrund der erhöhten Waldbrandgefahr sowohl auf das große Höhenfeuerwerk als auch auf sämtliche pyrotechnischen Bühneneffekte verzichten.

Von einer vollständigen Rückkehr der bekannten Feuerwerksshows kann allerdings keine Rede sein. Das große Höhenfeuerwerk bleibt auch am zweiten Wochenende verboten. Das bestätigt der Veranstalter gegenüber mehreren belgischen Medien, darunter VRT NWS und Het Nieuwsblad.

Pyro nur an der Mainstage

Die Genehmigung gilt ausschließlich für begrenzte Effekte an der Mainstage. An den übrigen Bühnen soll weiterhin keine Pyrotechnik eingesetzt werden. Welche Effekte Tomorrowland genau vorbereitet hat und in welchem Umfang sie Teil der Shows sein werden, ist bislang nicht bekannt. Klar ist lediglich, dass es sich nicht um das klassische Höhenfeuerwerk handelt, das normalerweise über dem gesamten Festivalgelände zu sehen ist.

Damit bleibt die Produktion auch an Weekend 2 sichtbar eingeschränkt. Zumindest an der Mainstage können ausgewählte Sets und Showmomente aber wieder pyrotechnisch begleitet werden.

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Einsatz wird jeden Tag neu bewertet

Eine Garantie für Pyro an allen drei Festivaltagen gibt es trotzdem nicht. Vor dem Einsatz soll die Wetter- und Sicherheitslage täglich neu bewertet werden. Sollte sich die Brandgefahr erhöhen, können die Effekte kurzfristig erneut gestrichen werden.

Grund dafür ist die anhaltende Trockenheit in der Region. Für die Naturgebiete der Provinz Antwerpen und damit auch für das Festivalgelände De Schorre gilt weiterhin Code Orange. Bei dieser zweithöchsten Warnstufe besteht eine erhöhte Waldbrandgefahr. Deshalb hatten die Bürgermeister von Boom und Rumst gemeinsam mit der Provinzgouverneurin und den Sicherheitsdiensten bereits vor Weekend 1 entschieden, Feuerwerk und Bühnenpyrotechnik vollständig zu verbieten. Für das zweite Wochenende wurde die Situation nun erneut bewertet.

Kompromiss zwischen Sicherheit und Show

Für Tomorrowland ist die teilweise Lockerung zumindest eine kleine Erleichterung. Das Festival hatte nach dem ersten Verbot betont, dass Feuerwerk traditionell ein wichtiger Bestandteil der Produktion sei. Eine Drohnenshow kam aufgrund der Nähe zu einem Flughafen ebenfalls nicht als Alternative infrage.

Nun gibt es zumindest einen Kompromiss: Das große Feuerwerk bleibt aus, während streng kontrollierte Effekte an der Mainstage wieder möglich sind. Wie viel Pyro die Besucher tatsächlich zu sehen bekommen, entscheidet sich allerdings erst an den jeweiligen Festivaltagen.

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Fotocredit: Tomorrowland

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Franz Beschoner

Autor

Franz Beschoner

Head of Editorial / franz@djmag.de