Tom Swoon
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Nach tödlichem Unfall: Knapp 5 Jahre Haft für Tom Swoon!

Nach tödlichem Unfall: Knapp 5 Jahre Haft für Tom Swoon!

Tom Swoons Karriere

Seinen Weg zum erfolgreichen DJ beschritt der 24-jährige Dorian T. mittels einiger Avicii Reworks. Damals baute er unveröffentlichte Songs des schwedischen Superstars nach und erlangte so recht schnell Ruhm im Internet. Kurz danach folgten die Umbenennung in Tom Swoon und einige erfolgreiche Tracks mit Acts wie Nari & Milani, Stadium X oder Swanky Tunes auf bekannten Labels wie Spinnin Records, Ultra Music, Revealed uvm. Vor allem seine Remixe zu Linkin Park’s Burn It Down, Lorde’s Green Light oder einigen Steve Aoki-Songs brachten dem Polen eine Menge Aufmerksamkeit ein.

Katrin

Katrin

Redaktionsleiterin

 

M:[email protected]


Acht Monate ist es her, dass Tom Swoon unter Alkoholeinfluss einen Unfall verursachte, bei dem ein Mensch ums Leben kam. Seitdem sitzt der Star-DJ aus Polen in U-Haft. Am Dienstag wurde Tom Swoon, der mit bürgerlichem Namen Dorian Kamil Tomasiak heißt, zu knapp fünf Jahren Haft verurteilt.

Tom Swoon muss für vier Jahre und acht Monate in Haft

Schon vor der Verhandlung war klar, dass Swoon mit einer Haftstrafe rechnen muss. Er hatte vor acht Monaten einen Unfall auf der Schnellstraße 3 in Westpommern verursacht. Dabei traf der Musiker mit seinem VW Scirocco den vorausfahrenden VW Bora von hinten mit einer solchen Wucht, dass sich das Heck des Wagens bis ins Cockpit vorbohrte. Der Beifahrer ist trotz Reanimierungsmaßnahmen noch am Unfallort gestorben. Die Fahrerin hatte den Unfall schwerverletzt überlebt.

Während der Verhandlung wirkte Swoon gefasst, seine Stimme zitterte und er musste mehrfach mit den Tränen ringen, wie polnische Medien berichteten. 

"Ich erinnere mich nicht an diesen Tag. Ich erinnere mich, dass ich in meinem Zimmer saß und dann habe ich lange Zeit keine Erinnerung, bis mir die Handschellen angelegt wurden und ich hörte, dass ich einen Mann getötet habe."

Das Gericht entschied sich am Ende der Verhandlung nach Berichten mehrerer polnischer Medien für eine Strafe von vier Jahren und acht Monaten Gefängnis, die nicht zur Bewährung ausgesetzt wurde. Außerdem wurde wohl ein lebenslanges Fahrverbot gegen Swoon verhängt. Der polnische DJ muss zudem eine Geldstrafe von 70 Tausend Złoty pro Geschädigte (ungefähr 16.200 Euro) bezahlen.

Das Gericht hatte die besonderen Umstände der Tat berücksichtigt. Es bestehe kein Zweifel an der Tat, aber Swoon sei bislang noch nicht auffällig gewesen, bereue die Tat und habe keine Vorstrafen, hieß es bei der Urteilsverkündung am Dienstag.

Star-DJ entschuldigt sich mehrfach

Swoon hatte während der Verhandlung mehrfach deutlich gemacht, dass er die Tat zutiefst bereut. 

"Zu wissen, dass ich das Leben eines Menschen zerstört habe, ist die größte Strafe, die mir hätte passieren können. Ich entschuldige mich von ganzem Herzen."

Die Staatsanwaltschaft will das Urteil indes anfechten. Die Strafe sei zu milde. Stattdessen wird eine höhere Geldstrafe sowie eine Haftstrafe von mindestens sechs Jahren und zwei Monaten gefordert.

Vor gut zwei Monaten hatte sich Swoon bereits bei der Familie des Opfers und seinen Fans in einem Statement entschuldigt. Damals schrieb er, dass er den Unfall aus tiefstem Herzen bereut und es keine Worte dafür gibt, um zu beschreiben, wie sehr es ihm leid tut. Er könne nicht verstehen, wie das alles passieren konnte.

Tom Swoons Karriere

Seinen Weg zum erfolgreichen DJ beschritt der 24-jährige Dorian T. mittels einiger Avicii Reworks. Damals baute er unveröffentlichte Songs des schwedischen Superstars nach und erlangte so recht schnell Ruhm im Internet. Kurz danach folgten die Umbenennung in Tom Swoon und einige erfolgreiche Tracks mit Acts wie Nari & Milani, Stadium X oder Swanky Tunes auf bekannten Labels wie Spinnin Records, Ultra Music, Revealed uvm. Vor allem seine Remixe zu Linkin Park’s Burn It Down, Lorde’s Green Light oder einigen Steve Aoki-Songs brachten dem Polen eine Menge Aufmerksamkeit ein.

Katrin

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05.09.18 12:17