Während Charlotte de Wittes Set auf dem kineticFIELD des EDC Las Vegas kam es offenbar zu einem Feuer an der Bühnenkonstruktion. Ein Video zeigt Flammen im oberen Bereich der Mainstage, während das Set weiterlief. Offizielle Angaben des Festivals lagen zunächst nicht vor.
Feuer beim Charlotte de Witte-Set auf der EDC-Mainstage
Während des Sets von Charlotte de Witte auf dem EDC Las Vegas kam es zu einem Feuer an der Bühnenkonstruktion des kineticFIELDS. In einem Video, das nach dem Auftritt auf Reddit geteilt wurde, sind Flammen im oberen Bereich der Mainstage zu sehen. Das Set lief währenddessen weiter. Laut dem Reddit-Beitrag soll der Zwischenfall gegen 4:10 Uhr Ortszeit passiert sein. Mehrere Nutzer unter dem Beitrag berichten, dass das Feuer nach kurzer Zeit gelöscht worden sei. Offizielle Angaben vom Veranstalter Insomniac oder Charlotte de Witte selbst lagen zunächst nicht vor.
Charlotte de Witte spielte am Freitagabend auf dem kineticFIELD, der größten Bühne des Festivals. Ihr Set war im Timetable nach dem von Porter Robinson und vor der Closing Ceremony angesetzt. Der Electric Daisy Carnival Las Vegas zählt zu den größten elektronischen Festivals der Welt und findet vom 15. bis 17. Mai am Las Vegas Motor Speedway statt.
Musikalisch lieferte Charlotte de Witte ein hartes, sehr direktes Mainstage-Set mit deutlichem KNTXT-Fokus. Zu hören waren unter anderem eigene Tracks wie „No Division“, „Amor“, „Overdrive“ und „The Resistance“ mit Theo Nasa. Dazu kamen Acid- und Trance-Kanten wie „The Techno Code“ von Enrico Sangiuliano, „Pitchin’ (In Every Direction)“ von Hi-Gates im Shugz & Trance Wax Remix sowie „Free Tibet“ von Hilight Tribe im Vini Vici Remix. Auch „Music Is The Answer” von Vini Vici, Tristan & Avalon landete im Set und passte zur Energie der frühen Morgenstunden in Las Vegas. Charlotte de Witte bewegte sich damit zwischen Techno-Druck, Psytrance-Einschlägen und großen Rave-Momenten – genau der Mischung, mit der sie inzwischen auch auf den größten Festivalbühnen überzeugt.
Nach aktuellem Stand gibt es keine Hinweise auf Verletzte oder eine längere Unterbrechung des Festivalbetriebs.
Fotocredit: Rukes

Autor
Franz Beschoner
Head of Editorial / franz@djmag.de




