In der sich ständig verändernden Welt der elektronischen Musik liefern wir euch jeden Freitag die heißesten EDM-Neuerscheinungen. Heute mit Tracks von Tiësto, OGUZ, Jay Toledo, deadmau5, Kygo, Gryffin, Dual Damage und vielen mehr!
Die Highlights der EDM-Releases der 8. KW 2026
Tiësto & Brieanna Grace – Beautiful Places
Tiësto meint es ernst mit seiner Rückkehr zu den Wurzeln. Nach der Albumankündigung und dem Song „Bring Me To Life“ folgt mit „Beautiful Places“, veröffentlicht auf seinem eigenen Label Musical Freedom, der nächste Vorbote. Anstelle der Big-Room-Formel oder einer Pop-Kollaboration setzt der Niederländer hier auf kontrollierte Euphorie und dieses leicht schwebende, tranceartige Momentum, das seine frühen Jahre geprägt hat. Unterstützt wird er von der in L. A. ansässigen Singer-Songwriterin Brieanna Grace, deren Vocals zwischen Verletzlichkeit und Eskapismus pendeln.
OGUZ & Jay Toledo – Euphoria
Zum Start von Bootshaus Music liefern OGUZ und Jay Toledo mit „Euphoria” das erste offiziellen Release des neuen Labels. Entstanden während OGUZ’ USA-Tour in Miami, setzt der Track auf kompromisslosen Hard-Techno-Druck: treibende Kicks, dunkle Atmosphäre, hypnotische Vocal-Loops – gebaut für die Peak Time und maximale Intensität. „Euphoria“ ist somit nicht nur ein Club-Tool, sondern auch ein programmatisches Statement. Bootshaus Music versteht sich als Schnittstelle zwischen Underground-Energie und internationaler Infrastruktur und wird dabei von Universal Music unterstützt. Der Auftakt ist entsprechend selbstbewusst: hart, direkt und klar auf große Floors ausgerichtet.
deadmau5 feat. Stevie Appleton – Science
deadmau5 meldet sich mit seiner ersten Single des Jahres zurück und bleibt sich dabei treu. „Science“, erschienen auf seinem eigenen Label mau5trap, ist ein detailverliebter House-Track mit jener epischen Weite, die man von seinen stärksten Vocal-Produktionen kennt. Neben einem Radio Edit gibt es eine über neun Minuten lange Extended Version, die sich Zeit nimmt, Atmosphäre aufzubauen. Die Vocals stammen von Stevie Appleton, dessen reduzierte Hook bewusst auf wenige Zeilen setzt und damit Raum für Interpretation lässt.
Kygo & Khalid & Gryffin – Save My Love
Vier Jahre nach „Woke Up in Love“ finden Kygo und Gryffin wieder zusammen. Dieses Mal mit der prominenten Unterstützung von Khalid. „Save My Love“ knüpft nahtlos an den Erfolg ihrer ersten Zusammenarbeit an: melodische Wärme, klare Songstruktur und ein Sound, der zwischen Streaming-Playlist und Festivalbühne vermittelt. Während Kygo seine polierte, tropisch angehauchte Melodik beisteuert, ist Gryffin für die breiter angelegte, dynamische Produktion verantwortlich. Im Zentrum steht Khalids unverwechselbare Stimme, die dem Track emotionale Tiefe verleiht, ohne pathetisch zu wirken. Das Ergebnis ist ein sauber produzierter Crossover-Track mit Hitpotenzial: eingängig, radiotauglich und trotzdem groß genug für die Mainstage.
Dual Damage – Rave Mode
Zu guter Letzt geht es kompromisslos nach vorne: Mit „Rave Mode“ schalten Dual Damage direkt in den Eskalationsmodus. Der Track setzt auf brachiale Drops, aggressive Kicks und diesen rohen Hard-Dance-Vibe, der keine Verschnaufpause zulässt. Synth Stabs schneiden durch den Mix, das Tempo bleibt konstant auf Anschlag. Ein Abriss-Tool für die härteren Slots der Nacht.
Unsere Hot Sauce der 8. KW 2026
Adriatique, Elderbrook, David Guetta, Kiko, Olivier Giacomotto, Robin Schulz, NOTION, Steve Aoki, Ofenbach, und viele mehr haben ebenfalls neue Musik releast, die ihr in unserer Playlist findet.
Fotocredit: Beau Grealy

Autor
Franz Beschoner
Head of Editorial / franz@djmag.de




