Nach der Bestätigung von David Guetta zieht das Amsterdam Music Festival (AMF) mit der ersten großen Line-up-Welle nach. Für die Ausgabe 2026 wurden unter anderem Armin van Buuren, Amelie Lens und Marlon Hoffstadt bestätigt.
Das AMF 2026 wächst deutlich in die Breite
Das Amsterdam Music Festival kehrt am 24. Oktober 2026 in die Johan Cruijff ArenA zurück. Nachdem David Guetta im März mit seiner „Monolith“-Show als erster Act angekündigt wurde, steht jetzt ein großer Teil des weiteren Line-ups fest.
Neu bestätigt wurden Afrojack, Amelie Lens, Armin van Buuren, ARTBAT, D-Block & S-te-Fan, Korolova und Marlon Hoffstadt. Damit setzt das AMF 2026 nicht nur auf große Namen, sondern auch auf eine breite musikalische Spannbreite: von Trance und Techno über Melodic Techno bis hin zu Hardstyle und aktueller Rave-Ästhetik.
Besonders spannend ist das Booking von Marlon Hoffstadt. Der Berliner DJ und Produzent steht für einen Sound, der in den vergangenen Jahren aus Clubs, Social-Media-Momenten und einer neuen Trance- und Rave-Welle hervorgegangen ist. Dass das AMF ihn neben Acts wie David Guetta, Armin van Buuren und Afrojack auf eine Arena-Bühne stellt, sagt einiges über die aktuelle Entwicklung im Festival-Mainstream aus. Auch Amelie Lens und ARTBAT bringen eine andere Farbe ins Line-up. Während das AMF lange Zeit stark mit klassischen EDM- und Big-Room-Momenten assoziiert wurde, öffnet sich das Programm 2026 hörbar stärker in Richtung Techno und melodischer Club-Sounds.
30 Jahre ADE als großer Rahmen
Die Ausgabe 2026 fällt mit dem 30-jährigen Jubiläum des Amsterdam Dance Events zusammen. Das AMF kündigt dafür zusätzliche Showelemente an, darunter eine Early-Access-Opening-Show mit einem noch geheimen Act sowie ein weiteres Highlight, das bislang nicht enthüllt wurde. Radio 538 und Fun Radio übertragen die Show zudem erneut live. Armin van Buuren wird ebenfalls vor Ort sein und neben seinem eigenen Set auch seine Dance Department-Show live aus der Johan Cruijff ArenA moderieren.
Tickets sind in mehreren Kategorien erhältlich, darunter Regular, VIP und VIP Premium. Die Preise starten bei 84 Euro zuzüglich Gebühren.
Fotocredit: Brada Media

Autor
Franz Beschoner
Head of Editorial / franz@djmag.de




