Berlin Atonal 2025: Wenn Musik, Kunst und Clubkultur verschmelzen

Berlin Atonal 2025: Wenn Musik, Kunst und Clubkultur verschmelzen

Nach einer kurzen Pause meldet sich Berlin Atonal wieder zurück und verwandelt das Kraftwerk sowie drei bekannte Clubs in der Hauptstadt für fünf Tage in ein monumentales Labor für Sound, Kunst und Nachtkultur. Seit seiner Gründung steht das Event für radikale Experimente, die Grenzen zwischen Konzert, Ausstellung und Clubnacht verschwimmen lassen.

Berlin Atonal 2025: Mehr als nur ein Festival

Vom 27. bis 31. August 2025 zeigt Berlin Atonal einmal mehr, dass das Festival nicht auf Genre oder Bereiche festgelegt werden kann. Ob immersive Orchester-Sounds, audiovisuelle Shows oder experimentelle Clubsets – das Ziel ist es, neue Formen des Zuhörens und Zusammenkommens zu schaffen. 

Berlin Atonal zeigt sich damit als eine Biennale, die nicht nur Kunst ausstellt, sondern Nachtkultur als kollektives Experiment versteht, wobei 2025 dabei ein ganz neues Kapitel aufschlägt: Mit der Aufnahme in die International Biennial Association positioniert sich das Festival endgültig als weltweite Plattform für moderne Klang- und Kunstexperimente.

Die ersten Eindrücke von Berlin Atonal 2025 findest du hier:

Musikprogramm: Experimentelle Darstellungen im XXL-Format 

Das Herzstück bei Berlin Atonal bleibt die gigantische Hauptbühne im Kraftwerk – 70.000 m³ gefüllt mit Nebel, Klang und Körpern. Hier treffen Legenden wie Merzbow und Igor Cavalera (Sepultura) auf futuristische Kollaborationen wie das Projekt Griend von Puce Mary und Rainy Miller oder die erste gemeinsame Performance von Bendik Giske & Barker. Ebenso spannend sind das neue Werk von Amnesia Scanner, eine audiovisuelle Reise von Lord Spikeheart & NMR und eine improvisierte Performance von Djrum mit selbst entwickelten Maschinen.

Third Surface: Kunst zwischen den Welten

Parallel öffnet das Kunstprogramm „Third Surface“, eine hybride Ausstellung, die sich an den Nachtlokalen des Weimarer Berlins orientiert. Statt klassischer White-Cube-Formate gibt es Installationen und skulpturale Performances inmitten einer düsteren Szenerie. Arbeiten von Kristoffer Akselbo, Joanna Rajkowska oder Roberto Cuoghi verbinden Alltägliches mit Abgründigem, politischer Relevanz und surrealem Humor.

Clubs: Rave-Momente im Tresor, Globus und OHM 

Auch die Clubnächte sind Teil der Identität des Festivals. Zahlreiche Szene-Ikonen wie Rrose, Pinch und Calibre sowie aufstrebenden Artists wie livwutang oder Baby Sy sind unter anderem dabei. Dazu gibt es außergewöhnliche B2B-Sets, beispielsweise von Vlada x Skee Mask oder Moritz von Oswald x Azu Tiwaline als auch ein B2B2B von Anthony Linell, DJ Red und Neel.

Tickets

Du möchtest Berlin Atonal live erleben? Dann kannst du hier noch Pässe für die letzten Tage des Festivals ergattern.

Fotocredit: Helge Mundt


Julia Keiser

Julia Keiser