A State of Trance (ASOT) setzt in Polen auf eine Kombination, die sofort auffällt: Am 20. Juni 2026 spielt Armin van Buuren in Warschau erstmals ein Face-to-Face-Set mit John Summit.
ASOT Poland setzt auf ein ungewöhnliches F2F
Armin van Buuren steht seit Jahren wie kein anderer für die ASOT-Welt und den großen, euphorischen und emotionalen Trance-Sound. John Summit bringt eine ganz andere Energie mit: Er hat einen House-Background, eine riesige Präsenz, er steht für Festivalhype und seine Crowd kommt oft aus einem anderen Teil der Szene. Dass diese beiden Namen jetzt bei A State of Trance zusammengeführt werden, zeigt, wie offen sich selbst klar definierte Marken inzwischen aufstellen.
Dabei wirkt das Ganze nicht wie ein Fremdkörper. John Summit ist kein x-beliebiger Name, der kurz ins Line-up geschoben wird, um Aufmerksamkeit zu erregen. Dafür ist der Slot zu prominent. Außerdem ist die Schnittmenge zu spürbar: Trance-Elemente sind seit Jahren wieder stärker in Produktionen und Festivalsets zu hören – auch weit außerhalb der klassischen Trance-Szene.
Auch der Rest des Line-ups für Polen bleibt der Richtung treu. Neben Armin van Buuren und John Summit wurden auch Giuseppe Ottaviani, Kasia, Superstrings und UUFO angekündigt. Das Gerüst bleibt also eindeutig ASOT. John Summit ist darin kein Ausreißer, sondern ein bewusster Kontrast.
Armin van Buuren bringt bei ASOT sozusagen die Trance-Geschichte mit, John Summit eine ganz neue Dynamik. Das ist nicht einfach nur ein großer Name zusätzlich im Line-up, sondern eine Mischung, bei der man sofort wissen will, wie das auf der Bühne zusammen funktioniert. Wenn die Chemie stimmt, kann das eines der Sets werden, über die nach dem Festival am meisten gesprochen wird.
Tickets für A State of Trance Poland am 20. Juni 2026 in Warschau sind hier erhältlich.
Fotocredit: Tomorrowland

Autor
Franz Beschoner
Head of Editorial / franz@djmag.de




