Weniger Termine, mehr Fokus: Time Warp beendet Herbstausgabe in Deutschland

Weniger Termine, mehr Fokus: Time Warp beendet Herbstausgabe in Deutschland

Die Time Warp stellt ihre Event-Struktur in Deutschland neu auf. Ab 2026 findet das Festival nur noch einmal pro Jahr statt – im Frühjahr. Die bisherige Herbstausgabe wird eingestellt.

Time Warp bündelt ihre Energie

Die Time Warp zieht einen klaren Schnitt. Nach mehreren Jahren mit jeweils zwei deutschen Ausgaben kehrt das Festival ab 2026 zu einem einzigen Termin zurück. Konkret bedeutet dies, dass es keine Herbstausgabe mehr geben wird, sondern eine große Frühjahrsausgabe als zentralen Fixpunkt.

In einem Statement spricht das Team von einer bewussten Weiterentwicklung. Die Herbstausgabe habe ein eigenes Kapitel geschrieben. Sie war intimer, entschleunigter und folgte einem anderen Rhythmus. Gleichzeitig wächst die Marke international weiter. Um dieser neuen Phase gerecht zu werden, wolle man die gesamte kreative und produktionelle Energie wieder auf einen kraftvollen Moment in Deutschland bündeln und parallel dazu neue Länder und Städte weltweit erschließen.

Der Veranstalter betont, dass es sich dabei nicht um einen Rückschritt handelt, sondern um eine strategische Entscheidung. Der Anspruch bleibt unverändert: kompromissloser Sound, hohe Produktionsstandards, klare künstlerische Vision.

Warum es die Herbstausgabe überhaupt gab

Die deutsche Herbstausgabe wurde 2021 eingeführt, ursprünglich als Reaktion auf die Pandemie. Sie etablierte sich schnell als eigenständiges Format und fand wie die Frühjahrsausgabe in der Mannheimer Maimarkthalle statt. Bereits 2014 gab es übrigens anlässlich Sven Väths 50. Geburtstag eine einmalige Herbstausgabe. Mit der Rückkehr zu einer Ausgabe pro Jahr schließt die Time Warp dieses Kapitel nun offiziell ab.

Wer die Time Warp fest in seinem Kalender verankert hat, sollte sich künftig also den März freihalten. Was euch dann dieses Jahr erwartet, könnt ihr hier nachlesen.

Fotocredit: Press Pic


Franz Beschoner

Franz Beschoner

Head of Editorial / franz@djmag.de