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Trends in der Musik - Vorteile für DJs

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Verschiedene Trends reißen die Menschen mit. Nicht selten finden diese Modeerscheinungen Erwähnung in diversen Songs. Für einen DJ hat das große Vorteile: Je nach Publikum kann er den individuellen Geschmack durch einen Track über einen aktuellen Trend ansprechen und für große Begeisterung sorgen.

Modetrends

Kleidung ist ein großer Identifikationspunkt. Sie präsentiert auf den ersten Blick den Geschmack sowie möglicherweise auch die Zugehörigkeit zu einer bestimmten (musikalischen) Subkultur. Unter anderem deswegen verbreiten sich Trends in diesem Bereich rasend schnell und finden viele Fans und Abnehmer.

Vorteile für DJs

Die Modelwelt ist äußerst schnelllebig. Kein Wunder also, dass eine Vielzahl von Kleidungsstücken und Accessoires bereits Erwähnung in diversen Songs gefunden hat. Dabei kann es sowohl um Marken, als auch um die aktuelle oder vergangene und dennoch nach wie vor beliebte Mode gehen. In einigen Fällen arbeiten Künstler mit Modemarken zusammen, beispielsweise die Swedish House Mafia mit Nike.

Ein DJ kann ein tiefgründiges Wissen über solche Tracks nutzen. Sieht er zum Beispiel in der Crowd viele Nike-Schuhe, wird ein Song über die Marke das Publikum vermutlich zum Toben bringen. Dieser Move lässt sich auf viele andere Marken und Kleidungsstile übertragen und kann mit zur Beliebtheit eines DJs beitragen.

Beispiele für Mode in Songs

Lana del Rey beispielsweise veröffentlichte 2012 den Song „Blue Jeans“. Personen, die solche Hosen in ihrem Alltag tragen, können sich prima damit identifizieren. Es ist daher wenig überraschend, dass der Track bis heute über 280.000.000 Klicks auf YouTube erhalten hat.

Künstler aus der Rap-Welt sind dafür bekannt, Songs über Marken oder bestimmte Modelle, beispielsweise im Bereich der Schuhmode, zu erstellen. Ein Beispiel ist der Künstler Nelly, der im Jahr 2002 einen Track über einen Schuh der Marke Nike mit dem Namen „Air Force One“ veröffentlichte und dabei einen lange anhaltenden Trend aufgriff. Schuhe dieses Labels finden auch bei deutschen Sprechgesangskünstlern immer wieder Erwähnung in Texten und Songtiteln.

Rauchen

Auch Trends bei Thema Rauchen finden Erwähnungen in Songs. Gerade auf Partys kann dieser Umstand für DJs eine Hilfe sein. Besonders verbreitete Trends in den letzten Jahren sind das Rauchen von Shishas sowie E-Zigaretten.

Shishas und der Rap-Kosmos

Shishas finden in unzähligen Rap-Songs seit ungefähr eineinhalb Jahrzehnten Erwähnung. Solche Tracks sind ein nicht unbedeutender Grund für die Beliebtheit der Wasserpfeifen. Vor allem durch die wachsende Bedeutung von Rappern aus dem arabischen Kulturkreis in den 2000ern wurden die Shishas in Deutschland bekannt.

Einige Künstler wie KC Rebell haben sogar eigene Shisha-Bars oder verkaufen den entsprechenden Tabak. Ein besonders aktuelles Beispiel hierfür ist Bushido. Für DJs bedeutet das im Umkehrschluss: Hat er ein Set in einer Location, in der Shishas geraucht werden, sollten entsprechende Songs die erste Wahl sein.

Dampfen in Songs

Ein weiterer aktueller Trend beim Thema Rauchen ist das Dampfen. Ähnlich wie bei einer Shisha gibt es die Liquids hierfür in verschiedenen Geschmacksrichtungen. Weitere Gründe für den Trend könnten die Kompaktheit und das einfache Handling der E-Zigaretten sein.

Der Beliebtheitsgrad wird sicher auch dadurch gesteigert, dass die Dampfer die Möglichkeit haben, den Geschmack und die Nikotinmenge individuell zusammenzustellen. Hierfür finden sich online genaue Erklärungen. Diese geben sozusagen die technische Seite vor, der Rest ist im wahrsten Sinne des Wortes Geschmackssache.

Dem Dampfen wurde schon im Jahr 2018 von einer Rap-Gruppe ein Song gewidmet. Andere Künstler werden mit einer weiteren Verbreitung der E-Zigaretten womöglich genreübergreifend folgen. DJs sollten den Trend im Auge behalten. Ein dampfendes Publikum wird über einen solchen Track sicherlich begeistert sein.

Umwelt- und Naturschutz

In den 70er- und 80er-Jahren war die Klima- und Umweltbewegung ähnlich weit verbreitet wie aktuell. Aus dem Trend, sich mit dem Schutz des Ökosystems zu befassen, entstanden damals Parteien, viele Menschen machten ihn zu einer dauerhaften Lebenseinstellung.  Aus dieser Dekade gibt es mehrere Songs, die sich mit diesem Thema befassen. Unter anderem ist Peter Gabriels Songs „Red Rain“ bekannt, welcher 1986 veröffentlicht wurde. Schon 1970 erschien „Nature’s Disappearing“ vom Bluesgitarristen John Mayall.

Auch zu der seit 2019 in den Medien sehr präsenten aktuellen Klimabewegung gibt es mehrere Songs, wobei diese eher ungewöhnliche Wege beschreiten. So nahm Greta Thunberg mit der Band „1975“ eine Rede auf, die von den Künstlern musikalisch unterlegt wurde. Zudem finden sich einige ihrer Reden auf YouTube, unterlegt mit Klangteppichen aus verschiedenen Genres, unter anderem Heavy Metal. Einige dieser „Remixe“ haben einen eher satirischen Anspruch.

Trends in der Musik Vorteil für DJS

DJs können solche Tracks ebenfalls für eine Begeisterung des Publikums nutzen. Eine gute Gelegenheit wäre beispielsweise eine Motto-Party zum entsprechenden Thema. Dies gilt natürlich nicht nur für den Umwelt- und Naturschutz, sondern auch für andere politische Sparten. Allerdings ist gerade bei kontroversen Themen eine gewisse Vorsicht geboten.

Fazit

Schon diese wenigen Beispiele zeigen: Aktuelle Trends aus den verschiedensten Sparten werden in Songs aufgegriffen. DJs haben so die Möglichkeit, mit einem guten Gefühl und geschulten Blick für das Publikum Identifikationspunkte zu schaffen und ihre Crowd das ein oder andere Mal zu überraschen und besonders mitzureißen.

Bild 1: Adobe Stock, © ANR Production

Bild 2: Adobe Stock, © Jorge

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01.09.20 19:21