Tomorrowland 2023: Das waren die Highlights des 1. Wochenendes

Tomorrowland 2023: Das waren die Highlights des 1. Wochenendes

Das erste von zwei Tomorrowland-Wochenenden dieses Jahr ist vorbei und wie wir es nicht anders gewohnt sind, gab es vieles zu erleben. Angefangen beim phänomenalen Mainstage-Closing von Martin Garrix über weitere erstklassige Sets von Afrojack oder Lost Frequencies bis hin zu nicht ganz so erfreulichen Nachrichten.

Das waren die Höhepunkte des 1. Tomorrowland-Wochenendes

Am Sonntagabend ging das erste von insgesamt zwei Tomorrowland-Wochenenden mit einem fulminanten Feuerwerk und dem Auftritt von Martin Garrix auf der Mainstage zu Ende. Der Niederländer überzeugte einmal mehr mit kraftvollem Sound, neuen Mashups und unveröffentlichten Songs. Vom Intro „Flashlights“ mit Third ≡ Party über IDs von Brooks, Julian Jordan, Sentinel, Space Ducks, DubVision, Matisse & Sadko und Dimtri Vangelis & Wyman – die Namen werden zumindest gemutmaßt – bis hin zum Outro „Hurricane“ gabs hier alles zu hören, was das EDM-Herz begehrt.

@martingarrix WOW!! thank you for an incredible night @Tomorrowland see you soon #tomorrowland #electronicmusic #festival @Mathias Normann @sentineltrio @stmpdrcrds Hurricane – Martin Garrix & Sentinel

Und nicht zu vergessen sein Surprise-B2B-Set mit Alesso.

Afrojack begeistert mit energiegeladenem Set

Ebenfalls ein fulminantes Set hat Afrojack am Samstagabend geliefert. Fast ein ganzes Dutzend neuer Tracks verpackte der Niederländer in seinen energiegeladenen Auftritt: Von Big-Room-Techno hin zu härteren Sounds war hier alles dabei. Die bemerkenswerteste seiner IDs kam in Form einer wilden Kollaboration mit Timmy Trumpet und Lil Jon, einer Psytrance-Produktion, die von der kommerzielleren Seite des Psytrance inspiriert ist.

Cooler Sound von Lost Frequencies

Ein weiteres Set, das bei den Besuchern vor Ort und bei den Zuschauern am Bildschirm großartig ankam, ist das von Lost Frequencies gewesen. Der Belgier ist Stammgast auf dem Tomorrowland und für sehr viele war das Set eines der besten des Wochenendes. Lost Frequencies überzeugte mit seinem melodischen Sound, gepaart mit Tech-House-Vibes und viel neuer Musik.

Anyma: Melodic Techno und heftige Visuals

Mit neuer Musik überzeugte auch Anyma auf der Freedom Stage – und dazu gabs die wohl heftigsten Visuals, die es derzeit gibt. Der Italiener, der Teil des Duos Tale Of Us ist, ist das Maß aller Dinge im Melodic-Techno-Bereich und hat bei seinem ersten Tomorrowland-Solo-Auftritt auch nur seine eigene Musik gespielt. Am Ende des Sets gabs sogar noch eine Album-Ankündigung.

Steve Angello zaubert auf der Mainstage

Ein unglaubliches Set lieferte auch Steve Angello am Freitagabend auf der Mainstage. Neben kultigen Tracks wie „Greyhound“ im Mashup mit „We Are The Champions“ hatte der Schwede fünf unveröffentlichte Songs dabei. Einer davon war „Ray Of Solar“ – die neue Single der Swedish House Mafia. „Don’t You Worry Child“ durfte aber auch nicht fehlen. Die Nummer gabs als Tech-House-Rework, von dem die Fangemeinde etwas zwiegespalten ist. Viele vermissen hier den Original-Sound des Hits, viele finden die Neuauflage aber auch richtig passend für die heutige Zeit.

Was war sonst noch so los auf dem Tomorrowland?

Eine traurige Nachricht gab es am Samstagmorgen vom Tomorrowland. In der Nacht von Freitag auf Samstag ist der 26-jährige Nikola Stankovski, ein Mitglied der Tomorrowland-Crew, auf dem Campingplatz der Crewmitglieder gestorben. Mehr dazu hier.

Meduza war kurz davor, sein Set abzubrechen. Für die Zuschauer vor Ort und zu Hause hat er jedoch weitergespielt – und ist hinter der Bühne dann kollabiert. Die ganze Geschichte dazu könnt ihr hier lesen.

Außerdem gabs auch noch News aus Antwerpen, ca. 15 Kilometer vom Tomorrowland entfernt. Hier beschwerten sich viele der Anwohner wegen Lärmbelästigung bei der Polizei. Schuld daran war der Wind. Die ganze Geschichte könnt ihr hier lesen.

Fotocredit: Tomorrowland


Franz Liesenhoff

Franz Liesenhoff

Head of Editorial / franz@djmag.de