Techno trifft Hardstyle: HBz & Captain Curtis legen Rock-Hit neu auf

Techno trifft Hardstyle: HBz & Captain Curtis legen Rock-Hit neu auf

Neuauflagen sind im Trend wie noch nie! Kein Wunder also, dass jetzt auch HBz und Captain Curtis einem alten Hit einen neuen Anstrich verpasst haben. „How You Remind Me“ heißt ihre fesselnde Version des gleichnamigen Nickelback-Klassikers, der mit einer wilden Hypertechno-Kick und roughen Hardstyle-Elementen überzeugt.

HBz & Captain Curtis veröffentlichen „How You Remind Me“

Vor Kurzem haben das deutsche Duo HBz und der Österreicher Captain Curtis ihre erste gemeinsame Collab veröffentlicht. Mit „How You Remind Me“ haben sie ein unwiderstehliches Remake releast, das wie gemacht ist für die heutige Zeit. Dabei treffen eine heftige Hypertechno-Kick im ersten Drop auf Hardstyle-Sounds im zweiten Drop und das Ganze gepaart mit den typischen E-Gitarren-Sounds von Nickelback – wie gemacht also für eine wilde Club-Nacht. Auf Social Media läuft die Nummer auch richtig gut: Über 2.000 Videos wurden mit dem Sound kreiert und die Streaming-Zahlen können sich ebenso sehen lassen.

Doch wer verbirgt sich eigentlich hinter den Namen HBz und Captain Curtis? HBz ist ein deutsches Duo und hat in den vergangenen Jahren die Szene hierzulande im Sturm erobert. Ihre Remixe für Culcha Candela, Marteria oder Die Flippers und ihre Originale wie „Tattoo“, „King Kong“ oder „Gästeliste +1“ erfreuen sich großer Beliebtheit und wurden bis jetzt millionenfach gestreamt.

Auf der anderen Seite haben wir Captain Curtis, der auch schon seit Jahren kein Unbekannter in der Szene ist. Nachdem der Österreicher in den vergangenen vier Jahren hinter den Kulissen agiert hat und an vielen spannenden Projekten mit talentierten Künstlern arbeiten durfte, stand er jedoch kurz davor, die Musikszene vollständig zu verlassen und nach neuen Herausforderungen zu suchen. Doch wie es manchmal im Leben so ist, passieren Dinge, wenn man sie am wenigsten erwartet – und so begann für Captain Curtis Ende 2022 eine neue Ära: Er entdeckte seinen charakteristischen Sound in schnelleren und härteren Stilen.

Musik macht Captain Curtis aber bereits seit mehr als zehn Jahren. Damals begann er mit Bigroom, in der Vergangenheit war er jedoch schon ein wenig auf der Suche und wollte unbedingt ein Genre finden, wo er seine melodischen Breakdowns in Szene setzen kann – und das hat er eben mit den Harder Styles gefunden.

Captain Curtis
Captain Curtis

„Das Ding ist ein Brett“

Gefunden hat Captain Curtis mit Nickelbacks „How You Remind Me“ aber auch einen echten Klassiker, dem er nun einen neuen Anstrich verpasst hat. Und das ist für ihn auch vollkommen in Ordnung, aber er muss mit dem Original eine positive persönliche Erinnerung assoziieren, wie er uns verraten hat:

„Remakes bzw. Cover waren in vielen Formen schon immer in der Musik vertreten – dass man etwas Altes nimmt und es ‚in neue Kleidung steckt‘ gab es schon immer – auch im Sampling bei Hip-Hop zum Beispiel. Vor allem die jungen Leute hören immer weniger alte Lieder und kennen daher viele gute Lieder von vor ein paar Jahrzehnten gar nicht. Es liegt daher auf der Hand, dass Cover aktuell so gut gehen, da das Songwriting schon bewiesen hat, dass es einmal gut funktioniert hat. Ich selbst mache solche Cover nur, wenn ich dem Original eine gute persönliche Erinnerung zuschreibe, so wie auch jetzt die Nickelback-Nummer – hate it or love it – aber das Ding ist ein Brett.“

Captain Curtis

Das Ding ist tatsächlich ein Brett und die Idee entstand ursprünglich in Captain Curtis‘ Kopf. Er hatte schnell ein Konzept für die Neuauflage und dann kamen ihm die Jungs von HBz in den Sinn. Gedacht, getan – nach einem Treffen mit Niklas von HBz auf dem Electric Love Festival wurde an der Nummer gearbeitet und herausgekommen ist ein Banger!

Das bringt die Zukunft

Mehr solcher Banger dürfen wir hoffentlich auch in Zukunft erwarten. Demnächst stehen auf jeden Fall zwei andere coole Collabs bei Captain Curtis an, die bis vor Kurzem noch ein absoluter Traum waren. Ansonsten arbeitet der Österreicher aktuell hart daran, dass es 2024 genauso weitergeht wie bisher. Wer das alles und die nächsten Shows nicht verpassen möchte, kann einfach mal auf den Socials des Musikers vorbeischauen: Facebook | Instagram | TikTok | Spotify.


Franz Beschoner

Franz Beschoner

Head of Editorial / franz@djmag.de