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So klingt das Debütalbum I von Felix Jaehn

So klingt das Debütalbum I von Felix Jaehn

Produzent mit Ausbildung

Nach seinem Abitur ging Felix Jaehn auf die Point Blank Music School in London. Dort bildete er sein Können als Musikproduzent aus, was der Beginn seiner musikalischen Karriere war. Auch Superstar Martin Garrix ging auf eine Schule für Musikproduktion. Liegt dort das Geheimnis ihres Erfolges?

Marvin

Marvin

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Endlich ist es da! Nach Jahren erfolgreicher Single Hits und Top 10 Chartplatzierungen, veröffentlicht Felix Jaehn heute sein Debütalbum. Wir haben es uns angehört und sind positiv überrascht. Für Fans von qualitativ hochwertiger, elektronischer Popmusik, ist das Album genau das Richtige.

Felix Jaehn bringt sein erstes Album raus.

Er ist einer der wenigen deutschen Künstler, die es auf Platz Eins der amerikanischen Billboardcharts geschafft hat. Jaehn begeistert die ganze Welt mit seinen Songs und landete Nummer Eins-Hits in über 55 Ländern. Zusammen mit Robin Schulz prägte er die moderne, deutsche Pop- und Dance Musik der letzten Jahre.

Heute veröffentlicht der Wahl-Hamburger sein langerwartetes Debütalbum "I" mit einer Reihe von brandneuen Eigenproduktionen, Features und bereits erfolgreichen Remixen. Seit dem Durchbruch mit seinem Remix von "Cheerleader" hat der mehrfach mit Platin ausgezeichnete DJ an der Platte gearbeitet.

Vielleicht wäre es aus Marketingsicht schlauer gewesen, das Album schon vor zwei Jahren zu veröffentlichen, aber das hätte künstlerisch für mich keinen Sinn gemacht. Ich hatte in so kurzer Zeit so unglaublich großen Erfolg, aber ich war noch gar nicht dafür bereit, ein ganzes Album zu produzieren. Ich musste mich erst einmal entwickeln, meinen Sound finden, ein Team um mich herum bilden, live spielen, erste Interviews geben. Eine total spannende Phase, die sehr wichtig für mich war.

Das Ausnahmetalent zeigt mit jedem Song neue Abschnitte seiner gesamten Karriere. Davon handelt auch seine aktuelle Single "Cool" in Kollaboration mit bekannten Musikern, wie Marc E. Bassy und dem Rapper Gucci Mane. Das gesamte Album beinhaltet unschlagbare 25 Songs.

Fast die Hälfte davon ist allerdings schon lange bekannt, hat zum Teil schon Gold und Platin gewonnen. Dennoch sind die Songs auf dem Album gelandet. Das nimmt das Augenmerk von den neuen Produktionen, die zum großen Teil mit den Schlaglichtern der Karriere mithalten können. 

Neue Herausforderung als Songwriter

Jaehn hat nicht nur als Produzent an seinem Album gearbeitet, sondern schrieb an einigen Songs selber mit. "I" bietet unter den 25 Songs eine große Abwechslung des bekannten und neuen Jaehn-Stils. Neben den bereits angesprochenen Nummer Eins-Hits wie "Ain’t Nobody" und "Book Of Love", gibt es brandneue Singles, wie "Cool“ und "Don’t Say Love" und Kollaborationen mit namenhaften Künstlern auf dem Debütalbum zu hören.

Songs wie "Honolulu", "Jennie" und "Forever Young" sind die versteckten Highlights des Albums und könnten es noch zur Sommerzeit zur Auskopplung bringen. Gerade "Jennie" hat ob der gewagten Mischung aus Deep House und Reggae / Dancehall Elementen sehr viel Potential. Auch "LOV" und "Last Summer" sind mehr als solide und könnten sofort auf sämtlichen Radiostationen der Republik laufen. 

Fazit: Das Album ist gut, aber das Konzept dahinter, durch das es alle Songs nochmal auf das Album geschafft haben, bleibt ein wenig fragwürdig. Dennoch kann man sagen: Es spiegelt ihn und seine Karriere wieder und zeigt Felix Jaehn's unglaublich großes Potential, sowohl als Produzent, als auch als Songwriter.

Die Zeit, in der sich "I" entwickelt hat, hat ihn und seine Musik stark geprägt, was sich natürlich in der Variation seiner Tracks abzeichnet. Jaehn ist in erster Linie mehr Radiokünstler, als Clubact. Das macht seine Songs aus - und letztlich ihn zu dem erfolgreichen Musiker, der er ist. Mit "I" hat sich Felix nun eine erste Messlatte gehängt, die er in den nächsten Jahren übertreffen muss. Dann womöglich mit etwas mehr unbekannten Tracks. 

Tracklist:

  1.       Felix Jaehn - Cool (feat. Marc E. Bassy, Gucci Mane)
  2.       Felix Jaehn - Jennie (feat. R City, Bori)
  3.       Felix Jaehn - Don't Say Love (feat. Rothchild) 
  4.       Felix Jaehn - Honolulu (feat. Matluck) 
  5.       Felix Jaehn, Hight & Alex Aiono - Hot2Touch 
  6.       Felix Jaehn - Like A Riddle (feat. Hearts & Colors, Adam Trigger) 
  7.       Felix Jaehn - Better (feat. Clara Mae)
  8.       Felix Jaehn - On A Body Like You (feat. Rachel Salvit)  
  9.       Felix Jaehn - Millionaire (feat. Tim Schou) 
  10.     Felix Jaehn x Mike Williams - Feel Good 
  11.     Felix Jaehn - Forever Young (feat. Lxandra)  
  12.     Felix Jaehn - LOV (feat. Sondr, Andrew Jackson) 
  13.     Felix Jaehn - Figure You Out  
  14.     Felix Jaehn - Last Summer (feat. Troi Irons)  
  15.     Felix Jaehn - Cut The Cord (feat. Patrik Jean) (Acoustic) 
  16.     Felix Jaehn - Ain't Nobody (feat. Jasmine Thompson)
  17.     Felix Jaehn - Book Of Love (feat. Polina) 
  18.     Felix Jaehn - Bonfire (feat. ALMA) 
  19.     Felix Jaehn - I Do   
  20.     Felix Jaehn - Eagle Eyes (feat. Lost Frequencies & Linying) 
  21.     Felix Jaehn - Jeder für Jeden 
  22.     EFF - Stimme 
  23.     ADEN x OLSON - Cloud 9 (Felix Jaehn Remix)   
  24.     Ed Sheeran - Photograph (Felix Jaehn Remix) 
  25.     OMI - Cheerleader (Felix Jaehn Remix) 

Credit: Jens Koch; Universal Music

Produzent mit Ausbildung

Nach seinem Abitur ging Felix Jaehn auf die Point Blank Music School in London. Dort bildete er sein Können als Musikproduzent aus, was der Beginn seiner musikalischen Karriere war. Auch Superstar Martin Garrix ging auf eine Schule für Musikproduktion. Liegt dort das Geheimnis ihres Erfolges?

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16.02.18 09:23