Shlømo hat ein neues Statement veröffentlicht und erhebt schwere Vorwürfe gegen Brad (bradnolimit), der die Debatte in den vergangenen Tagen maßgeblich mitgeprägt hat. Der DJ spricht von einer Verleumdungs- und Belästigungskampagne und kündigt rechtliche Schritte an. Gleichzeitig weist Shlømo alle Anschuldigungen gegen seine Person entschieden zurück.
Shlømo veröffentlicht neues Statement
In seinem Statement schreibt Shlømo, er sei seit mehreren Wochen Ziel einer „anhaltenden Verleumdungs- und Belästigungskampagne“ auf Social Media, die von einer einzelnen Person hinter dem Account @bradnolimit geführt wird. Brad war demnach über die Agentur Steer mehr als ein Jahr lang sein US-Booker. Die Zusammenarbeit mit Brad sei beendet worden, was Shlømo mit „wiederholter Unprofessionalität“ begründet. Er betont, das habe „nichts mit den jetzt kursierenden Anschuldigungen“ zu tun. Weiterhin behauptet Shlømo, dass Brad seitdem gezielt falsche Informationen über Steer und einzelne Artists, darunter auch ihn selbst, verbreite. Der Zweck sei aus seiner Sicht klar: Rufschädigung – „wie eine obsessive Rachekampagne“.
Dann wird Shlømo maximal eindeutig. Er betont, dass er nur für sich selbst spreche, und weist die Vorwürfe gegen seine Person kategorisch zurück. In der Kernaussage macht er drei Punkte deutlich:
- Er habe nie eine nicht-einvernehmliche Beziehung gehabt.
- Er habe nie sexuellen Missbrauch an einer Frau begangen.
- Er habe nie eine sexuelle Beziehung mit einer minderjährigen Person gehabt.
„Beweise“ seien wertlos oder gefälscht
Shlømo geht auch auf das Material ein, das online als „Beweise“ kursiert. Er bezeichnet diese Inhalte als „wertlos“, irreführend oder teilweise als „komplett fabriziert“ – teilweise handele es sich um „primitive und offensichtliche Foto-Montagen“. Hinzu kommt ein weiterer schwerwiegender Vorwurf: Shlømo behauptet, Brad habe Geld verlangt, um seine „Vendetta“ zu beenden.
Hier ist wichtig: Das sind Behauptungen aus Shlømos Statement. Unabhängig verifizieren lässt sich das aus dem Posting allein nicht.
Angekündigte rechtliche Schritte
Am Ende kündigt Shlømo formelle rechtliche Schritte an. Er kündigt an, Anzeigen/Beschwerden u. a. wegen Verleumdung, Belästigung, Morddrohungen, versuchter Erpressung, Fälschung und der Verbreitung gefälschter Dokumente einzureichen. Gleichzeitig versucht er, die Debatte auf eine Meta-Ebene zu ziehen. Brads Handeln untergrabe die Sache, die er angeblich verteidige, und mache es Betroffenen schwerer, gehört zu werden. Die Diskussion müsse sichtbar bleiben, dürfe aber nicht „instrumentalisiert“ werden.
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Fotocredit: Fany Bardin / Press Pic

Autor
Franz Beschoner
Head of Editorial / franz@djmag.de




