Purple Disco Machine muss mehrere geplante Auftritte absagen. In einem persönlichen Statement spricht der deutsche DJ und Produzent über Tinnitus, plötzlichen Hörverlust und eine gesundheitliche Grenze, die er nicht länger ignorieren kann. Bis Mitte Juli will er seinen Ohren nun Ruhe geben.
Purple Disco Machine muss geplante Auftritte absagen
Purple Disco Machine hat alle geplanten Shows von sofort an bis Mitte Juli abgesagt. Das teilte der deutsche DJ und Produzent in einem persönlichen Statement mit. Grund für die Pause sind anhaltende Probleme mit seinem Gehör. In den vergangenen drei Wochen habe er mit Tinnitus und plötzlichem Hörverlust zu kämpfen gehabt. Zwar lebe er bereits seit 25 Jahren mit Tinnitus, so schwer wie aktuell sei die Situation aber noch nie gewesen. Er müsse nun dem Rat seiner Ärzte folgen und seinem Körper die Zeit geben, die er zur Erholung brauche.
„Ich habe diese Entscheidung nicht leichtfertig getroffen“, schreibt Purple Disco Machine in seinem Statement. Besonders schwer falle ihm, seine Verpflichtungen nicht einhalten zu können – auch, weil viele Fans bereits geplant hätten, zu seinen Shows zu kommen.
Von der Absage betroffen sind mehrere internationale Auftritte in den kommenden Wochen. Auf seinem Plan standen unter anderem Shows beim Caribana Festival in Genf, beim Electric Forest in Rothbury, sowie beim Dreamland Pride im Central Park in New York. Nach aktuellem Stand soll es sich um eine vorübergehende Pause handeln. Ab Mitte Juli will Purple Disco Machine wieder auftreten, pünktlich zu seinem nächsten geplanten Termin im Pacha Ibiza am 16. Juli. Dort ist er in diesem Sommer für mehrere Donnerstags-Shows angekündigt. Auch weitere Festival- und Clubtermine stehen danach in seinem Kalender, darunter Defected Croatia, Brighton Pride, Magazine Outdoor in London, Pukkelpop und das Touquet Music Beach Festival.

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In seinem Statement bedankt sich Purple Disco Machine bei Promotern, Teams und Partnern für deren Verständnis. Die Reaktionen seien durchweg freundlich und mitfühlend gewesen. Im Moment gehe es vor allem darum, seinen Ohren die nötige Ruhe zu geben, um vollständig zurückzukommen.
„Es sieht so aus, als wäre ich doch keine Maschine“, schreibt er am Ende. Ein Satz, der hängen bleibt. Für einen Künstler, dessen Arbeit seit Jahren aus Clubs, Festivals, lauten Bühnen und eng getakteten Auftritten besteht, ist diese Pause eine klare Grenze. Die Gesundheit geht jetzt vor.
Fotocredit: Marina Mónaco

Autor
Franz Beschoner
Head of Editorial / franz@djmag.de



