Nach der öffentlichen Strafanzeige gegen Shlømo hat sich der französische Produzent in einer Instagram-Story zu Wort gemeldet. Darin schreibt er, er wisse, was er getan habe und was nicht, und er hoffe auf eine Beschleunigung des juristischen Verfahrens.
Shlømo reagiert in Instagram-Story
Nach der Strafanzeige gegen Shlømo gibt es eine erste öffentliche Reaktion des französischen DJs und Produzenten. In einer Instagram-Story äußerte sich Shaun Baron-Carvais, wie Shlømo bürgerlich heißt, zu der aktuellen Entwicklung. „Das ist viel zu einfach!“, schrieb Shlømo in der Story auf Französisch und Englisch. Weiter erklärte er sinngemäß, er wisse, was er getan habe und was nicht. Außerdem hoffe er darauf, dass sich der juristische Prozess beschleunige, damit die Wahrheit so schnell wie möglich offengelegt werde.
Die Reaktion folgt auf ein Statement von METOODJS. Die Initiative hatte öffentlich gemacht, dass am 5. Juni 2026 beim Pariser Gericht Strafanzeige gegen Shlømo eingereicht wurde. In dem Statement ist von mutmaßlicher Vergewaltigung, psychischer Gewalt und Todesdrohungen die Rede. Eingereicht wurde die Anzeige demnach über die Pariser Anwältin Inès Davau.
Wichtig: Die Vorwürfe sind juristisch nicht entschieden. Für Shlømo gilt die Unschuldsvermutung.

Der Fall ist Teil einer größeren Debatte innerhalb der Hard-Techno-Szene, in der seit Monaten über Machtmissbrauch, sexualisierte Gewalt, Verantwortung von Veranstaltern und den Umgang mit Vorwürfen gegen Artists diskutiert wird. Ob es weitere rechtliche Schritte oder eine ausführlichere Stellungnahme von Shlømo beziehungsweise seinem Umfeld geben wird, ist derzeit nicht bekannt.
Fotocredit: Fany Bardin / Press Pic

Autor
Franz Beschoner
Head of Editorial / franz@djmag.de




