Am 17. April holt das Bootshaus einen seltenen Gast nach Köln. Dimitri Vegas kehrt mit einem exklusiven Solo-Set zurück, in dem er seinen typischen Festivalsound mit Techno-Einflüssen verbindet. Auch das weitere Line-up deutet darauf hin, dass es an diesem Abend härter werden dürfte, als der Name Dimitri Vegas zunächst vermuten lässt.
Zwischen Festivalnostalgie und Techno-Druck
Der letzte Auftritt von Dimitri Vegas & Like Mike im Bootshaus fand am 7. Dezember 2012 statt. Mitschnitte der Show zeigen die euphorische Stimmung, die das Duo mit seinen Big-Room-Hymnen damals auslöste. Auch wenn ihre gemeinsamen Sets für viele bis heute zu den Festival-Highlights zählen, haben sich beide mit dem Wandel der EDM-Szene weiterentwickelt. Sowohl Dimitri Vegas als auch Like Mike verfolgen inzwischen zusätzlich Soloprojekte abseits des großen Festival-Mainstreams. Dimitri Vegas setzt dabei auf eine techno-lastigere Richtung mit treibenden, dunkleren Beats, die er am Freitag, 17. April, auch im Bootshaus präsentieren wird. Fans seines Festivalsounds kommen trotzdem auf ihre Kosten und können auch modernisierte Versionen von Hymnen wie „Mammoth“ oder „Ocarina“ erwarten. Eine Mischung, die gut zur genreoffenen Ausrichtung des Kölner Bootshaus passt.
Unterstützt wird er an dem Abend von Oryma, AKKI, KYANU und Honky & Flonky, was für eine deutlich härtere musikalische Ausrichtung spricht. Oryma, früher bekannt als Tears of Fury, spielte bereits auf zahlreichen Hardcore-Festivals und etablierte sich mit seinem neuen Hard-Techno-Stil schnell international. AKKI ist bekannt für Peak-Time-Techno und KYANU steht für treibende Trance- und Techno-Klänge. Honky & Flonky runden das Line-up ab.
Mit Dimitri Vegas holt das Bootshaus einmal mehr einen Act nach Köln, der sonst vor allem auf den ganz großen Festivalbühnen zu Hause ist. Das gleichzeitig klar in eine härtere Richtung kippende Line-up macht den Abend aber auch abseits des Headliners spannend. Wer das nicht verpassen möchte, kann sich hier Tickets für aktuell 50 Euro zzgl. Vorverkaufsgebühr sichern.
Fotocredit: Tomorrowland
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Stefan Scheja
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