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Musikspaß in der Corona-Zeit: Virtuelle DJ-Shows sorgen für Stimmung

Musikspaß in der Corona-Zeit: Virtuelle DJ-Shows sorgen für Stimmung

Das Team


Zu normalen Zeiten sorgen DJs jedes Wochenende für Spaß und Unterhaltung. Sie treten in Clubs auf, auf Festivals oder speziellen Veranstaltungen. Aktuell treten DJs durchaus auf, doch haben die Fans keine Chance, dabei zu sein. Aber ist das wirklich so? Welche Optionen haben Elektrofans in der heutigen Zeit, ihrer Leidenschaft zu frönen und die Stimmung zumindest teilweise einzufangen?

Immer mehr virtuelle Veranstaltungen

Das Musikgeschehen hat sich spätestens seit Corona auch im Internet ausgebreitet. Teils unter den Leitsätzen, dass Musik entspannt, beruhigt und in einsamen Zeiten hilft, ein Zugehörigkeitsgefühl zu erfahren, werden die Musikevents online veranstaltet. Je nach Event handelt es sich um Livestreams, die aber auch später noch abgerufen werden können, oder aber um Zusammenschlüsse von DJs und anderen Musikern, die ihren Onlinekanal mit Videountermalung bieten. Aber was können Elektrofans so erwarten? 

  • Club Quarantäne - über 36 Stunden ging dieser Rave, der auch heute noch verfügbar ist. 
  • Festivals - es ist nicht so, dass alle Festivals abgesagt wurden. Auch in Deutschland fanden in den vergangenen Monaten einige Elektrofestivals statt, wenn auch nicht in der gewohnten Manier. Der Stream war und ist auch künftig oft mit dabei. 
  • Ausland - Elektrofans sind natürlich nicht allein auf deutsche Events angewiesen. Ausländische Events finden durchaus oft statt. 

Generell ist es bei einer vermuteten Absage nützlich, gleich einmal zu schauen, ob nicht stattdessen ein Stream-Event geplant ist. 

Infografik über Musik in der Corona-Krise
Für die ganze Infografik das Vorschaubild klicken (via www.besteonlinecasinos.co)
 

Was können Elektrofans noch tun? 

Im Musikbusiness gibt es aktuell Gewinner und Verlierer. Elektrofans werden vermutlich schon den Gewinnern zu ihrem Erfolg mit verholfen haben, denn zu den Gewinnern zählen natürlich alle Streaminganbieter. Und genau sie sind es auch, die Elektrofans im Alltag unterstützen: 

  • Radios – die Online-Radios auf den Streamingdiensten lassen sich perfekt nach den eigenen Interessen sortieren. Letztendlich stellen sie ohnehin keine echten Radios dar, sondern spielen Musik rund um die Uhr. Ganz ohne Geplauder, Nachrichten oder dem Hineinquatschen in das Lieblingslied. 
  • Playlists – die meisten Elektrofans haben sicher schon ihre Playlists. Doch aktuell ist die Zeit reif, diese einmal zu prüfen und auszubessern. Wer hat schon Playlists je nach Laune? Eine zum Aufstehen – vor oder beim ersten Kaffee? 
  • Kanäle checken – es ist auch sinnvoll, die Social Media Kanäle der bevorzugten DJs oder Interpreten regelmäßig zu prüfen. Nicht nur bieten etliche Stars aktuell einen Einblick in ihr normales Leben, sie halten auch immer mal spontane Events oder Veranstaltungen ab – die wiederum live und meist kostenlos geschaut werden können. 

Für all dies, ob Livestream eines Events, für die Playlist oder auch für spontane Veranstaltungen muss natürlich die Ausstattung zu Hause stimmen. Die auf einem Festival bevorzugte Lautstärke lässt sich zwar nur über Kopfhörer hören, ohne dass die Nachbarn vor der Tür stehen, dennoch kommt es auf die Qualität des Sounds und auch des Bildes an. Es gibt nichts Ärgerlichers, als einen Teil des Livestreams zu verpassen, weil vorab nicht gecheckt wurde, wie sich der Stream auf dem Smart-TV anschauen lässt. YouTube wird nämlich nicht immer genutzt.

Wird es bald wieder Veranstaltungen geben? 

Die Hoffnung der meisten Fans, Musiker und Veranstalter ist natürlich, dass die ersten Events bald wieder losgehen. Die Wahrscheinlichkeit ist jedoch gering, obwohl erst im Oktober die Sachlage neu bewertet wird. Fakt ist: 

  • Großveranstaltungen – echte Großveranstaltungen wird es wohl auch über Oktober hinaus nicht geben. Kleinste Events mit, je nach Bundesland, 500 – 1.000 Personen könnten möglich sein. 
  • Verhalten – am Wochenende wurde in Leipzig ein Testversuch gestartet, bei dem geprüft wurde, wie sich das Ansteckungsrisiko auf Konzerten verhalten könnte. Was schon bei dem Konzert, trotz vorab durchgeführtem Test und Sicherheitsbestimmungen klar war: Tanzen, Aufstehen und Singen war verboten. Sollten bald wieder Veranstaltungen sein, so werden sie nicht in der Form durchgeführt werden, die viele Fans sich wünschen. Das Abfeiern auf der Tanzfläche im Club wird wohl so schnell nicht folgen. 

Eine klare Aussage kann natürlich nicht gegeben werden. Die Fallzahlen, regionale Entwicklungen, die regionale Politik und auch die einzelnen Örtlichkeiten sowie Zielgruppen entscheiden mit darüber. 

Mischpult

Aber was ist mit bereits gekauften Tickets, wenn die Veranstaltung abgesagt wurde oder noch abgesagt wird? Es gibt einige Regeln: 

  • Gültigkeit – in der Regel behalten die gekauften Tickets ihre Gültigkeit und können direkt beim Nachholevent genutzt werden, sofern es eines gibt. Die Ausnahme ist die Insolvenz des Veranstalters und Ticketverkäufers. Fällt das Nachholevent durch die Insolvenz aus, haben Fans nur die Möglichkeit, über den Insolvenzverwalter zu gehen. 
  • Gutscheine – die Politik hat eine Gutscheinlösung ermöglicht, sodass Fans bei ausgefallenen Veranstaltungen einen Gutschein statt Geld erhalten, sofern sie das Ticket zurückgeben. Diese Lösung ist aber nicht verpflichtend. Einige Veranstalter erstatten das Geld zurück. 
  • Rückfrage – im ersten Schritt sollten sich Ticketinhaber immer mit dem Verkäufer in Verbindung setzen. Nur er kann erklären, ob er einen Gutschein oder Geld bei Ticketrückgabe herausgibt. 

Gerade bei kleineren DJs und Künstlern im Allgemeinen sollte recherchiert werden, ob von deren Seite ein Nachholevent geplant ist. Nicht nur die Veranstalter, auch die Musiker sind häufig darauf angewiesen, dass die Fans nicht zurücktreten, sondern einfach zum Nachholtermin kommen. 

Zuletzt bleibt nur, sich selbst und allen anderen die Daumen zu drücken, dass Corona dorthin verschwindet, wo nicht einmal der Pfeffer wächst. 

FazitAlternativprogramm mit Wohnzimmer-Rave

Die DJs und Veranstalter geben sich viel Mühe, um wenigstens Alternativprogramme zu bieten, wenn schon kein Rave in den Hallen mehr möglich ist. So kommt der Rave halt ins eigene Wohnzimmer. Das geht zwar nicht ganz so ab, wie das echte Event, dafür hat das Programm die ungemeinen Vorteile, dass die heimischen Getränke günstiger sind, es keine Warteschlangen am Stand oder zu den Toiletten gibt und die lästige Rückfahrt nach Hause entfällt gleich mit.

Fotocredit: Fabio Alves / Unsplash.com, Nadia Sitova / Unsplash.com

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29.08.20 17:14