Dash Berlin mit roten Schuhen
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Karriere-Update: Was ist im Moment bei Dash Berlin los?

Karriere-Update: Was ist im Moment bei Dash Berlin los?

Schon gewusst?

2017 war Dash Berlin – damals noch als Trio – zuletzt in den Top 100 des DJ Mag-Rankings vertreten. Einen beachtlichen 20. Platz konnte man immerhin erreichen. 2012 schaffte es das Projekt sogar auf Position sieben. In dem Jahr holte Armin van Buuren übrigens seinen fünften und bisher letzten Titel.

Franz

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stellv. Redaktionsleiter

 

M:[email protected]


Dash Berlin ist 40 Jahre alt geworden – herzlichen Glückwunsch! Deswegen werfen wir mal einen Blick auf seine Karriere: Was war die vergangenen Monate so los? Wie klingt seine Musik nach dem ganzen Wirbel um das Projekt und was dürfen wir in Zukunft alles erwarten?

Dash Berlin: Rauswurf, neuer Name, Rückkehr zu altem Alias

Die vergangenen eineinhalb Jahre waren für Jeffrey Sutorius ganz schön turbulent. Im Juni 2018 wurde der Dash Berlin-Frontmann von seinen Partnern nach mehr als zehn Jahren Zusammenarbeit aus dem Projekt geworfen (wir berichteten). Fortan machte der Niederländer als Solo-Künstler unter seinem bürgerlichen Namen weiter Musik.

So erschien im Februar dieses Jahres die erste Single von Jeffrey Sutorius. Zusammen mit Sänger Jake Reese, der auch schon auf Songs von Hardwell, Lucas & Steve und KSHMR gesungen hat, veröffentlichte der DJ und Produzent die Nummer „Bad Days“. Ein schöner melodischer Progressive House-Track.

Es folgten zwei weitere melodiöse Nummern mit bekannten Sängern aus der EDM-Szene. Zum einen im April „Nothing Hurts Like Love“ mit Jonathan Mendelsohn und einen Monat später „Middle Of The Night“ mit dem Duo Rave Republic und Sänger Matluck.

Die musikalische Richtung ist also ziemlich klar: Weniger poppige Sachen wie in den vergangenen Jahren Dash Berlins, dafür mehr Progressive House – und das ab sofort auch wieder unter Dash Berlin. Ende Juni verkündete Jeffrey Sutorius nämlich, dass er zu diesem Namen zurückkehren werde, allerdings ohne seine beiden Ex-Partner Sebastiaan Molijin und Eelke Kalberg. Die Differenzen seien zwar überwunden, allerdings sei die Chemie zwischen den Künstlern weg.

Das machte aber den Weg frei, den Namen auch wieder offiziell zu nutzen. Im September folgte dann auch der erste langersehnte Auftritt unter altem Namen. Auf dem Ultra Music Festival in Japan trat Jeffery Sutorius als Dash Berlin auf und sorgte mit seinem Auftritt für eine außerordentliche Stimmung.

Was dürfen wir in Zukunft von Dash Berlin erwarten?

Vor der Trennung entwickelte sich das Trio musikalisch weiter und probierte viel aus. Von Trance über House bis hin zu Future Bass – hier war vieles dabei. Das dürfte die kommenden Monate aber anders sein. Ab sofort ist Dash Berlin nämlich ein Solo-Projekt und Jeffrey Sutorius entscheidet allein, wie seine Songs klingen.

So scheint es, als wolle sich Sutorius vor allem wieder auf Progressive House mit Trance-Einflüssen konzentrieren. Die vergangenen Monate spielte er viele IDs, die aber alle in dieselbe musikalische Richtung gingen – und „Wild At Heart“ ist zum Beispiel eine davon.

Auch während seiner Jeffrey Sutorius-Shows ließ er es sich nicht nehmen, brandneue Musik zu spielen. „Latch“ soll zum Beispiel einer dieser Songs heißen. Aber der Produzent hat auch noch einige Collabs auf Lager: Zusammen mit Sängerin Haliene steht die Nummer „New Dawn“ in den Startlöchern. Außerdem war der Niederländer auch jeweils mit Alexander Popov, Manse, Dubvision und Tomas Heredia zusammen im Studio, um an neuen Songs zu arbeiten.

Man kann sagen: Da kommt 2020 einiges auf uns zu. Theoretisch könnten die unveröffentlichten Songs demnächst auch alle als neue Dash Berlin-Singles erscheinen – sogar ein ganzes Album könnte er damit füllen. Das wäre doch eigentlich ein perfekter Start in die neue Ära Dash Berlins, oder?

Fotocredits: Rukes

Schon gewusst?

2017 war Dash Berlin – damals noch als Trio – zuletzt in den Top 100 des DJ Mag-Rankings vertreten. Einen beachtlichen 20. Platz konnte man immerhin erreichen. 2012 schaffte es das Projekt sogar auf Position sieben. In dem Jahr holte Armin van Buuren übrigens seinen fünften und bisher letzten Titel.

Franz

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08.11.19 12:51