15.000 Besucher, rund 100 Acts und Stages mit ganz unterschiedlichen Charakteren: Das Docklands Festival hat am 6. Juni erneut gezeigt, warum es zu den beliebtesten Treffpunkten in Münster gehört. Selbst zwischenzeitliche Regenschauer konnten die Stimmung auf dem Hawerkamp nicht trüben.
Elektronische Vielfalt auf dem Hawerkamp
Am 6. Juni verwandelte sich der Hawerkamp in Münster wieder in einen weitläufigen Spielplatz für elektronische Musik. Zwischen Mainstage, Canal Stage, Rail Stage und den kleineren Floors war den ganzen Tag über Bewegung auf dem Gelände. Kaum hatte man eine Area verlassen, wartete schon der nächste Sound.
Schnell wurde deutlich, dass die Nachfrage in diesem Jahr besonders groß war. Nahezu alle Areas waren durchgehend gut gefüllt, vor einigen Bühnen wurde es im Laufe des Tages sogar so voll, dass man nur noch schwer nach vorne kam. Besonders die Canal Stage entwickelte sich zu einem echten Publikumsmagneten. Der Andrang war zeitweise so groß, dass der Zugang zu diesem Bereich zwischenzeitlich gesperrt werden musste.
Hier bekommt ihr einen Eindruck direkt vom Festivalgelände:
Regen, volle Floors und eine Crowd mit Ausdauer
Auch das Wetter konnte der Crowd wenig anhaben. Zwar regnete es zwischenzeitlich immer wieder, doch statt sich dauerhaft unterzustellen, wurde vielerorts einfach weitergetanzt. Besonders bei den Sets von Marlon Hoffstadt und Schrotthagen zeigte sich, wie groß die Lust der Besucher war, den Festivaltag trotz wechselhafter Bedingungen voll mitzunehmen.
Abseits der Musik punktete das Docklands Festival mit einem vielseitigen Gelände. Zahlreiche Food-Stände sorgten für Auswahl, während verschiedene Hangout-Areas Raum zum Durchatmen und Entspannen boten. Auffällig war außerdem die Mischung des Publikums. Vor den Stages wurde schnell klar, dass hier nicht nur eine junge Festivalgeneration unterwegs war. Zwischen jungen Ravern fanden sich auch viele ältere Besucher, was auf dem Gelände für einen angenehm breiten Mix sorgte.
Das Docklands Festival 2026 hat den Hawerkamp einmal mehr als festen Ankerpunkt für elektronische Musik in Münster bestätigt. Zwischen vollen Stages, starken Sets und einer Crowd, die auch bei Regenschauern nicht auseinanderlief, entstand ein Festivaltag, der weniger von perfekten Bedingungen lebte als von der Bereitschaft, trotzdem weiterzutanzen.
Nach dem Festival ist in Münster bereits vor dem nächsten Docklands: Der Vorverkauf für 2027 läuft. Wer im kommenden Jahr auf dem Hawerkamp dabei sein möchte, findet weitere Informationen und Tickets hier.
Fotocredit: Maria Koltschin

Autor
Angie Menge
Social Media Managerin




