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David Guetta weint bei ausverkaufter Stade-de-France-Show in Paris

David Guetta weint bei ausverkaufter Stade-de-France-Show in Paris

David Guetta konnte während seiner zweiten „Ultimate Monolith Show“ im Stade de France seine Tränen nicht zurückhalten. Der französische Superstar spielte im Juni drei ausverkaufte Nächte in Paris – ein Karriere-Meilenstein vor insgesamt rund 240.000 Fans.

Ein Heimspiel, das selbst Guetta überwältigt

David Guetta stand schon auf fast jeder großen Bühne dieser Welt. Er hat Popstars in den Club geholt, Festival-Mainstages geprägt und elektronische Musik über Jahrzehnte immer wieder in neue Räume getragen. Trotzdem gibt es Momente, die sich nicht einfach wie der nächste Eintrag in einer langen Erfolgsliste anfühlen.

Drei ausverkaufte Nächte im Stade de France gehören genau dazu.

Vom 11. bis 13. Juni spielte Guetta seine „Ultimate Monolith Show“ im französischen Nationalstadion in Saint-Denis. Rund 240.000 Fans kamen über die drei Abende zusammen. Für einen Dance-Act ist das eine Zahl, die man nicht einfach nebenbei abhakt. Schon ein einzelner Abend in diesem Stadion ist seltenes Terrain. Drei Shows hintereinander machen daraus einen Karrierepunkt, der auch für jemanden wie David Guetta nicht alltäglich ist. Kein Wunder also, dass da auch schon mal die Tränen fließen können.

@vibesofficiel_

Les larmes de @davidguetta au moment de clôturer son deuxième concert au Stade de France ! 🥹🫶 Après son 1er show jeudi, il terminera en beauté cette trilogie ce samedi ! À 58 ans, le DJ français continue d’écrire sa légende👏🇫🇷 Abonne-toi à @vibesofficiel_ pour + de moments qui font vibrer

♬ son original – vibesofficiel_

Vom Pariser Nachtleben ins größte Stadion des Landes

Dass dieser Moment ausgerechnet in Frankreich passiert, macht ihn noch stärker. Guettas Weg begann nicht in Stadien, sondern im Pariser Nachtleben. Clubs, lange Nächte, House-Platten, ein Sound, der erst wachsen musste, bevor er irgendwann weltweit zum Massenphänomen wurde. Heute steht derselbe Künstler im größten Stadion seines Landes und spielt dort gleich drei Abende hintereinander seine eigene Show. Ein ziemlich klares Bild dafür, wie weit elektronische Musik gekommen ist.

Die „Monolith“-Produktion war entsprechend groß gedacht. Im Zentrum der Show stand eine massive Bühnenkonstruktion, dazu großflächige Visuals, Pyro und ein Aufbau, der nicht einfach Festivalbühne im Stadion spielte, sondern tatsächlich für diesen Raum gebaut wirkte. Guetta setzte dabei nicht nur auf seine bekannten Hits, sondern auch auf aktuelles Material aus seinem Umfeld, darunter die „Men Machine“-EP mit Marten Hørger und Future-Rave-IDs mit Morten.

Auch familiär bekam das Wochenende eine besondere Note. Guettas Sohn Elvis trat als einer der Opener auf und spielte damit vor einer Kulisse, die für einen jungen Künstler kaum größer sein könnte. Es war eines dieser Details, die dem ganzen Stadionlauf noch einmal eine persönlichere Schicht geben.

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Ein Moment, den man nicht kleinreden muss

Natürlich bleibt David Guetta eine Figur, an der sich die Dance-Szene seit Jahren reibt. Für die einen ist er einer der wichtigsten Türöffner elektronischer Musik. Für andere steht er für jenen Pop-EDM-Moment, in dem Clubkultur an manchen Stellen zu sauber, zu groß, zu sehr auf Radiotauglichkeit gebürstet wurde. Beides kann gleichzeitig wahr sein.

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Aber drei ausverkaufte Nächte im Stade de France muss man nicht kleinreden, nur weil Guetta polarisiert. Dieser Erfolg zeigt, dass er auch nach Jahrzehnten noch auf einer Größe operiert, die im elektronischen Bereich nur sehr wenige Acts erreichen. Nicht als nostalgischer Rückblick auf vergangene Hits, sondern als Künstler, der weiterhin riesige Räume füllt und dort seine eigene Welt aufzieht.

Am Ende bleibt vor allem dieses Bild: David Guetta, 58 Jahre alt, nach drei Nächten im Stade de France, überwältigt von der eigenen Geschichte. Ein DJ, der einst aus den Clubs von Paris kam und nun im größten Stadion Frankreichs steht, während Tausende diesen Moment mit ihm teilen.

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Fotocredit: Press Pic

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