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Das waren die fünf katastrophalsten Festival Desaster

Das waren die fünf katastrophalsten Festival Desaster

Gut zu wissen...!

Nicht nur das Tomorrowworld in den USA, sondern auch der TML-Ableger in Brasilien, findet nicht mehr statt. Offiziell wurde die Absage 2017 damit begründet, dass äußere Faktoren es nicht mehr möglich machen würden, weiterhin in Brasilien eine für das Tomorrowland geeignete Umgebung zu schaffen.

Lena

Lena

Autorin

 

M:[email protected]


Festivals sind die Sehnsucht eines jeden EDM-Fan und werden häufig als Paradies auf Erden hochstilisiert. Dass aus dem Traum vom Festival ganz schnell ein Albtraum für Besucher werden kann, hat das fyre festival bereits gezeigt. Wir zeigen euch fünf weitere Festivals, die dank Fehlorganisation, Umweltkatastrophen oder sonstigen Einflüssen zum absoluten Debakel wurden.

Das sind sie: Die 5 Festivals, die als Katastrophen in die Geschichte eingingen

1. Titania Festival 2016 in der Lanxess Arena, Köln

In der veranstaltenden Firma des Titania gab es während der Planung einige personelle Umstellungen. Die ehemaligen Geschäftsführer hatten das Unternehmen an neue Gesellschafter verkauft, die Booking-Agenturen für das Festival wurden nach einigen Komplikationen ausgetauscht und Konzepte abgeändert.

Es ging wohl um offene Rechnungen, nicht bezahlte Künstler und weitere geschäftsmännische Verfehlungen, die die neuen Geschäftsführer um Daniel Jung im Unternehmen vorfanden. Als die Betreiberfirma der Lanxess-Arena - wo die zweite Ausgabe des Titania Festival abgehalten werden sollte - das erfuhr,sagte diese das Festival ab.

Pikant: Das Festival wurde ohne Wissen des Veranstalters eingestampft. Wir dürfen wohl auch in Zukunft nicht auf eine neue Ausgabe des Indoor-Festivals hoffen.

2. Glastonbury 2005, Großbritannien

Die Briten sind ja bekanntlich an schlechtes Wetter und eine dauernasse Festivalsaison gewohnt. Doch die 35. Version des Festivals stellte selbst die abgehärteten Briten auf eine harte Probe. Ein gewaltiger Monsun, der sogar als „schlimmster Sturm in 15 Jahren“ betitelt wurde, zog über den Austragungsort in Worthy Farm.

Die Campingplätze standen bis zu 1,20 Meter unter Wasser, zwei Stages wurden vom Blitz getroffen und regelrechte Matschbäche zerstörten das gesamte Gelände. Es kam zu Sachschäden im Millionenbereich. Zu Schwerverletzten kam es allerdings glücklicherweise nicht.

3.Atmosphere Festival 2017 in Esteio, Brazilien

Im Dezember 2017 zog über der brasilianischen Kleinstadt Esteio ein heftiger Sturm auf. Währenddessen fand dort das Atmosphere Festival statt. Innerhalb weniger Minuten brachte der starke Wind die aufwendige Bühnenkonstruktion zu Fall. Tragischerweise wurden bei diesen Unglück vier Menschen schwer verletzt.

Unter den Verletzten befand sich auch der 30-jährige Kalleby Freitas da Rosa alias DJ Kaleb, der während seiner Performance von den fallenden Bühnenteilen schwer verletzt wurde. Er erlag wenig später seinen schweren Kopfverletzungen und starb.

4. Tomorrowworld 2015 in Chattahoochee Hills, GA, USA

Während das Lineup des amerikanischen Tomorrowland Spinoff mit Größen der EDM Szene glänzte, verwandelten starke Regenfälle (im sonst sehr trockenen Georgia) das Festivalgelände außerhalb von Atlanta in eine reine Matschgrube. Die Organisatoren mussten wegen des Wetters ihren Shuttle Service für Nicht-Camper einstellen. Diese mussten entweder zu ihren Unterkünften durch die Pampa wandern oder auf verfügbare Ubers hoffen.

Die Veranstalter verhinderten am 3. Tag außerdem den Zugang zum Festival von Außerhalb, so dass Tausende von Ravern trotz bezahlter Tickets nicht am Feiern teilhaben konnten. Dies war die dritte und voraussichtlich auch die letzte Version des Tomorrowworld Festivals. 

5. Loveparade 2010 in Duisburg

Unvergessen. Im Juli 2010 ereignete sich in Duisburg eines der wohl tragischsten Unglücke der Festival-Szene. Auf dem seinerzeit größten Technofestival der Welt mit rund 1,4 Millionen Besuchern kam es in einem Tunnel, der gleichzeitig als Ein- und Ausgang zum Veranstaltungsgelände diente, zu einer Massenpanik.  Es kam wegen möglicherweise fehlgeleiteter Besucherströme und Planungsfehlern zu einem Gedränge unter den Besuchern.

Circa 541 Menschen erlitten schwere Verletzungen durch Quetschungen und 21 Menschen kamen ums Leben. Darüber hinaus begangen mindestens sechs Überlebende der Katastrophe aufgrund andauernder seelischer Belastungen Suizid. Die Loveparade findet seitdem nicht mehr statt, der Fall beschäftigt allerdings auch heute noch die Gerichte.

Fotocredits: Ultra Music Festival

Gut zu wissen...!

Nicht nur das Tomorrowworld in den USA, sondern auch der TML-Ableger in Brasilien, findet nicht mehr statt. Offiziell wurde die Absage 2017 damit begründet, dass äußere Faktoren es nicht mehr möglich machen würden, weiterhin in Brasilien eine für das Tomorrowland geeignete Umgebung zu schaffen.

Lena

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Autorin

 

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16.03.18 16:10