Das Set zum Sonntag: 60 Minuten Bass-Power von Moksi

Das Set zum Sonntag: 60 Minuten Bass-Power von Moksi

In wenigen Tagen veröffentlichen Moksi ihr neues Album „Free Moksi“. Es sei anders als das, was man in mancher Hinsicht von ihnen erwarten könne, aber man wolle immer neue Dinge ausprobieren, sagen die Niederländer dazu. Einen kleinen Einblick geben sie uns in ihrem „Free Moksi Mix“ – unser heutiges Set zum Sonntag.

„Free Moksi“: So klingt das neue Moksi-Album

Seit Jahren versorgen uns Moksi mit fettem und vor allem basslastigen Sound. Unvergessen sind zum Beispiel ihre Collabs mit DJ Snake („Pigalle“), Wiwek („Masta“), Chocolate Puma („Hippo“) oder Hardwell („Powermove“). Doch auch solo oder als Remixer begeistern die Niederländer immer wieder. Ihre „Switch Ups“ sind fast schon legendär und dürfen auf keinem Festival fehlen – und selbstverständlich auch nicht in ihrem „Free Moksi Mix“, den sie im Poppodium Grenswerk in Venlo aufgezeichnet haben. 60 Minuten, die vor allem im Zeichen des zweiten Albums der Niederländer stehen, das am Freitag, dem 11. März veröffentlicht wird.

Begonnen haben sie das Set mit ihrer unveröffentlichten Collab „Brooklyn“ mit Mike Cervello. Es folgte der erste Switch Up zu „It’s Bigger Than Hip Hop UK“ von WTF!? und Dead Prez sowie die beiden Album-Tracks „After The After“ und „Skinny Dippin‘“. Tech-Tunes wie „Squeaky Clean“ von Body Ocean oder „Disco Tool“ von Matroda und Bleu Clair durften selbstverständlich auch nicht fehlen.

Danach gings unter anderem weiter mit ihren eigenen Tracks „Slow Burn“, „Boom Shakalaka“ und dem kürzlich veröffentlichten Song „One Bad Bitch“. In der zweiten Hälfte folgten noch mehr unveröffentlichte Collabs – und zwar „Keepin It Real“ mit Slushii und „Deja Vu“ mit Curbi“. „T.T.Y.N.“, Moksis Switch Up zu Tigas „Mind Dimension 2“ und die heftige Bass-Nummer „Fuck Your Rules“ bildeten den Abschluss des Sets.

Das Set steigert die Vorfreude auf das neue Album noch mehr und nun heißt nur noch ein paar Tage warten, bis die 13-Tracks starke „Free Moksi“ Platte veröffentlicht wird. Für die beiden Niederländer ist das übrigens ein ganz spezielles Projekt, da sie dabei ganz neue Wege gefunden haben, sich der House-Musik zu nähern. Es sei auch definitiv anders als das, was man in mancher Hinsicht von ihnen erwarten würde, sagen sie. Aber sie mögen es immer, andere Dinge zu probieren, um weiter zu wachsen und sich nicht selbst zu kopieren.

Fotocredit: Moksi / United Talent

Schon gewusst?

Die beiden Musiker haben sich auf einer Hausparty kennengelernt. 2015 haben sie ihre erste EP „Brace Yourself“ auf dem Label Barong Family veröffentlicht und so begann die Erfolgsgeschichte von Samir und Diego.


Franz Liesenhoff

Franz Liesenhoff

Head of Editorial / franz@djmag.de