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Coachella-Bühnenbauer baut jetzt Zelte für Corona-Patienten

Coachella-Bühnenbauer baut jetzt Zelte für Corona-Patienten

Situation in den USA

Die Konzert- und Veranstaltungsbranche war eine der ersten, die von der schnellen Verbreitung von COVID-19 betroffen war. Wochen bevor Restaurants, Bars und Kinos in den USA geschlossen wurden, waren die Absagen und Verschiebungen von Festivals wie South By Southwest und Coachella bereits beschlossene Sache. Die Folgen waren unmittelbar und schwerwiegend für die Musik- und Unterhaltungsindustrie. Billboard schätzt, dass die Konzertindustrie etwa 250.000 Voll- und Teilzeitkräfte beschäftigt und in diesem Jahr aufgrund des neuartigen Coronavirus zwischen 10 und 20 Milliarden Dollar verlieren könnte. Während große Veranstalter wie AEG und Live Nation in der Lage sind, einen Teil ihrer Verluste durch Versicherungspolicen auszugleichen, stehen viele kleinere Veranstalter vor dem Aus.

Katrin

Katrin

Redaktionsleiterin

 

M:[email protected]


Choura Events baut normalerweise Zelte und Bühnen für das Coachella in Südkalifornien und Großveranstaltungen im ganzen Land. Doch wegen der Corona-Pandemie brach das Unternehmen innerhalb eines Monats fast vollständig zusammen. Jetzt baut Choura vorübergehende Einrichtungen für Corona-Patienten.

Corona-Krise: Choura Events baut vorübergehende Einrichtungen zur Behandlung von COVID-19-Patienten

Die Corona-Krise treibt die Veranstaltungsbranche weltweit an den Abgrund. Viele Unternehmen haben ihre Mitarbeiter bereits in Kurzarbeit geschickt oder sogar entlassen. In Amerika hat das Unternehmen Choura Events, das normalerweise Großveranstaltungen mit Bühnen und Zelten ausstattet, nun eine Möglichkeit gefunden, seine Mitarbeiter weiterzubeschäftigen und gleichzeitig zu helfen.

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Zelte, wie im Hintergrund auf dem Coachella sind gerade sehr gefragt. Sie dienen als vorübergehende Krankenstationen für Corona-Patienten

Krankenhäuser sind auf vorübergehende Einrichtungen angewiesen

Chouras Chef, Ryan Choura, hat die Dringlichkeit ganz bestimmter Dienstleistungen erkannt, die seine Firma anbieten kann: Krankenhäuser und Kommunalverwaltungen brauchten vorübergehende Einrichtungen zur Behandlung von COVID-19-Patienten. 

“I felt devastated by the changes in the business, how to make payroll and take care of our employees. I’ve never cried more than in the last 14 days,” Choura said, as he stood outside the Fountain Valley Regional Medical Center, where his firm is working overtime to erect heavy-duty triage tents and overflow facilities where doctors will treat an expected flood of coronavirus patients in the coming weeks."

Die Einrichtung, die den Zelten des Coachella-Festivals ähnelt und Platz für mehrere tausend Erkrankte bietet, ist eines von vier medizinischen Dörfern, die das Unternehmen bisher in L.A. mit aufgebaut hat. Die Nachfrage wird in den nächsten Tagen und Wochen sicher steigern, ist sich Choura Events sicher. Viele Eventfirmen sind in der Lage, bei großen Festivals ganze Dörfer zu errichten. Vorübergehende Einrichtungen für Corona-Patienten zu bauen, sei da im Grunde keine allzu große Herausforderung. 

Veranstalter produzieren Klimaanlagen und Masken

Ein großer Teil der Krise in den USA bei der Behandlung von COVID-19 geht mit einem Mangel an medizinischen Geräten wie Beatmungsgeräten einher, die etwa Kalifornien in Mengen von bis zu 20.000 Stück pro Tag benötigt. Aber grundlegende Ausrüstung, die für Behandlungszentren benötigt wird, fehlt – Klimaanlagen, Luftzirkulation und Schutzausrüstung wie Masken – auch in dem Bereich helfen jetzt Mitarbeiter der Veranstaltungsbranchen.

Coachella
Das Coachella-Festival wurde wegen der Corona-Krise auf Oktober 2020 verschoben.

"Wir haben uns mit dem unmittelbaren Bedarf befasst und stellen seit zwei Wochen Gesichtsmarken her. Wir können so gut wie alles bauen."

Bereits jetzt haben mehrere Bühnen- und Eventproduktionsfirmen in L.A. ihre Unternehmen innerhalb weniger Tage umgestaltet, um bei der Eindämmung des Virus zu helfen.

Fotocredit: Coachella, Rukes
Credit: Los Angeles Times

Situation in den USA

Die Konzert- und Veranstaltungsbranche war eine der ersten, die von der schnellen Verbreitung von COVID-19 betroffen war. Wochen bevor Restaurants, Bars und Kinos in den USA geschlossen wurden, waren die Absagen und Verschiebungen von Festivals wie South By Southwest und Coachella bereits beschlossene Sache. Die Folgen waren unmittelbar und schwerwiegend für die Musik- und Unterhaltungsindustrie. Billboard schätzt, dass die Konzertindustrie etwa 250.000 Voll- und Teilzeitkräfte beschäftigt und in diesem Jahr aufgrund des neuartigen Coronavirus zwischen 10 und 20 Milliarden Dollar verlieren könnte. Während große Veranstalter wie AEG und Live Nation in der Lage sind, einen Teil ihrer Verluste durch Versicherungspolicen auszugleichen, stehen viele kleinere Veranstalter vor dem Aus.

Katrin

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06.04.20 16:14