Zelt beim Festivalcamping
Lifestyle

Camping-Lifehacks: Das musst du bei deinem Zelt unbedingt beachten!

Camping-Lifehacks: Das musst du bei deinem Zelt unbedingt beachten!

Sommer, Sonne, Festival!

Sommerzeit ist Festivalzeit und passend zur besten Zeit im Jahr versorgen wir Dich in den nächsten Wochen und Monaten mit allen spannenden, nützlichen, lustigen und exklusiven Themen rund um die Festivals! An welchen Orten auf dem Festival kannst Du am besten Sex haben? Wie baust Du dein Zelt am schnellsten auf? Was ist, wenn es plötzlich eiskalt ist oder Du kurz vor dem Festival pleite bist? Wir haben die Antworten und viele nützliche Tipps für DICH!

Priscilla

Priscilla

Autorin

 

M:[email protected]


Die Festivalsaison ist da und damit wird das Zelt zu unserem zweiten Zuhause. Deswegen ist es umso wichtiger, dass es Wind und Wetter standhält und wir uns gut aufgehoben fühlen. Welches Zelt das Richtige für dich ist und wie du es am schnellsten auf– und abbaust, erfährst du hier!

Das Zelt – dein Zuhause auf dem Festival

Bevor wir dir die unterschiedlichen Zelttypen fürs Festival vorstellen, gibt es selbstverständlich auch allgemeine Dinge, die vor dem Kauf eines Zeltes zu beachten sind. Nicht immer ist ein hoher Preis automatisch ein Indikator für ein gutes Zelt. Vor dem Kauf solltest du daher besonders auf folgende Punkte achten:

Der Wert der Wassersäule

Da es bei einem Festival auch durchaus regnen kann, solltest du darauf achten, dass dein Zelt wasserdicht ist. Hierbei gilt: Je höher der Wert der Wassersäule ist, umso wasserresistenter ist es. Um auch starkem Regen standzuhalten, sollte dein Zelt eine Wassersäule von mind. 3000 aufweisen.

Feuerhemmend

Deine Festival-Unterkunft sollte unbedingt aus einem feuerhemmenden bzw. schwer entflammbaren Material bestehen, da bei einem Festival hier und da gegrillt wird – oder ein Betrunkener unachtsam mit seiner Kippe umgehen könnte.

Stauraum

Achte auch unbedingt darauf, dass dein Zelt genügend Stauraum für Rucksäcke, Lebensmittelvorräte, Bier & Co. bietet.

Wenn du diese Punkte bei deinem Kauf berücksichtigt, kann eigentlich schon gar nichts mehr schiefgehen. In Sachen Aufbau gibt es hier jetzt einen kleinen Zelt-Guide. 

Für die Sparfüchse: Das Wurfzelt

Willst du bereits dein erstes Bier genießen, während alle anderen noch aufbauen? Dann ist das Wurfzelt genau das Richtige für dich. Wie der Name schon vermuten lässt, ist der Aufbau erdenklich einfach: Zelt aus der Tasche nehmen, zwischen die Beine klemmen (es soll sich ja nicht sofort öffnen), Sicherheitsriemen lösen und dann einfach in die Luft werfen. Die talentiertesten Werfer schaffen es sogar, dass das Zelt sofort auf der richtigen Seite landet. 

Jetzt nur noch das Zelt mit den passenden Heringen befestigen und die Zeltschnüre nachspannen und schon kann das Festival für dich losgehen. Aber Achtung: Die Zeit, die du beim Aufbau gespart hast, holt dich beim Abbau wieder ein. Besonders wenn du ein Wurfzelt für vier oder mehr Personen hast, ist es hilfreich, beim Abbau nicht auf sich allein gestellt zu sein.

Sollte sich der Abbau als zu schwierig erweisen, kannst du das Zelt z.B. auch einfach in einen großen Müllbeutel stopfen. Zum Trocknen musst du zu Hause sowieso jedes Zelt nochmal aufbauen oder aufhängen, um Schimmelbildung zu vermeiden. 

Für die Ungeduldigen: Das Sekundenzelt

Auch das Sekundenzelt trägt seinen Namen nicht umsonst: Das Zelt aus der Verpackung nehmen, Sicherungen lösen, die Gelenkstangen auffalten, das Zelt noch schnell spannen und mit den Heringen befestigen und schon ist es fertig aufgebaut. Das Sekundenzelt ist zwar etwas teuer als das Wurfzelt, dafür bietet es aber auch einen größeren Komfort.

Aber auch hier ist zu beachten, dass der Abbau sich meist etwas schwieriger gestaltet als der Aufbau. Wer auf Nummer sicher gehen will, übt den Abbau einfach schon mal vorab zu Hause.

Der Klassiker: Das Kuppelzelt

Der Klassiker unter den Festivalzelten ist das Kuppelzelt. Zwar ist der Aufbau nicht so leicht wie beim Wurfzelt, ist aber durchaus zu bewältigen:

1. Falls keine separate Bodenplane dabei war, empfiehlt es sich eine Plane aus Plastik oder Vinyl mitzunehmen. Wenn es regnet, wirst du dich über diese Plane freuen, da sie als Feuchtigkeitsbarriere zwischen Untergrund und Zelt dient. Die Plane breitest du als ersten Schritt erstmal aus. Danach faltest du sie dann in Form deines Zeltes, aber etwas kleiner, damit die Ecken später nicht hervorschauen.

2. Für einen guten Überblick legst du nun alle Zeltteile auf die Plane. 

3. Stecke die Zeltstangen zusammen. Danach schiebst du die Stangen durch die Schlaufen deines Zeltes. Lege dafür das Zelt flach auf die Plane und dann die Zeltstangen über Kreuz darauf. 

4. Jetzt schiebst du die Spitzen der Zeltstangen in die Ösen an jeder Zeltecke – wenn du das Zelt nun anhebst, sollte es langsam Form annehmen. Danach biegst du die Stangen, bis das Zelt steht.

5. Befestige das Zelt mit den Heringen am Boden. 

6. Dann ist das Außenzelt dran. Wirf das Außenzelt über das Zelt und befestige es daran – entweder mit den Klettverschlüssen an den Stangen oder bei manchen Zelten mit Gummischnüren an den Heringen am Boden. 

Jetzt hast du es geschafft und kannst einziehen!

Für die Luxus-Camper: Das Tunnelzelt

Wer beim Camping gerne etwas mehr Luxus hat, muss auch tiefer in die Tasche greifen. Das Tunnelzelt ist quasi die Luxusklasse unter den Zelten und bietet Platz für mindestens vier Personen in zwei Kabinen. 

Der Aufbau ist etwas komplizierter, aber keine Sorge: Mit ein paar Tipps & Tricks ist das auch kein Problem mehr.

1. Lege das Zelt auf den Boden und breite es vollständig aus – achte darauf, dass der Eingang gegen den Wind gerichtet ist, da sonst Wind hineinblasen kann und dies den Aufbau nur unnötig erschweren würde. Sobald das Zeltheck zum Wind zeigt, verankerst du es mit 2-3 Heringen.

2. Führe die Zeltstangen in die dafür vorgesehenen Kanäle. Dies solltest du ganz vorsichtig machen, damit das Material nicht reißt.  Anschließend verankerst du die Enden in die dafür vorgesehenen Schlaufen und richtest das Zelt auf. 

3. Last but not least muss das Zelt noch in die endgültige Position gebracht werden. Dazu ziehst du einfach an der noch nicht fixierten Seite und richtest das Zelt aus, bis es straff ist. Jetzt nur noch die letzten Heringe platzieren und alles abspannen – und schon ist es vollbracht. 

Jedes Zelt hat seine Vor- und Nachteile. Wir hoffen, dass wir dir mit diesem kleinen Guide die Entscheidung etwas leichter machen konnten.

Fotocredits: Parookaville / Simon Meteling Photography, World Club Dome, Angelika Levshakova / Unsplash

Sommer, Sonne, Festival!

Sommerzeit ist Festivalzeit und passend zur besten Zeit im Jahr versorgen wir Dich in den nächsten Wochen und Monaten mit allen spannenden, nützlichen, lustigen und exklusiven Themen rund um die Festivals! An welchen Orten auf dem Festival kannst Du am besten Sex haben? Wie baust Du dein Zelt am schnellsten auf? Was ist, wenn es plötzlich eiskalt ist oder Du kurz vor dem Festival pleite bist? Wir haben die Antworten und viele nützliche Tipps für DICH!

Priscilla

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20.06.19 11:06