Schneller ging es kaum: Der weltweite Ticketverkauf für Tomorrowland 2026 war nach nur 26 Minuten bereits beendet. Das Festival bestätigte den Ausverkauf selbst via Social Media und unterstreicht damit einmal mehr seinen Status als das begehrteste Ticket der elektronischen Musikszene.
Alle Tickets fürs Tomorrowland 2026 sind weg
„Dear People of Tomorrow, Tomorrowland Belgium 2026 is officially sold out.“ Mit dieser kurzen Botschaft machte das Festival klar, was sich bereits in den Warteschlangen abgezeichnet hatte: Die Nachfrage überstieg erneut deutlich die Kapazität der Holy Grounds in Boom.
Dass Tomorrowland schnell ausverkauft ist, gehört längst zum festen Ritual. 26 Minuten sind dennoch eine Ansage. Bereits 2025 waren die Tickets in Rekordzeit vergriffen – 2026 setzt diese Entwicklung konsequent fort. Wer dabei ist, hatte Glück, das richtige Timing und eine stabile Verbindung. Alle anderen schauen zu.
Line-up liefert starke Argumente
Ein wesentlicher Faktor für den Hype dürfte auch wieder das Line-up gewesen sein. Mit Calvin Harris tritt 2026 einer der erfolgreichsten Dance-Acts der letzten anderthalb Jahrzehnte erstmals beim Tomorrowland in Belgien auf. Dazu kommen weitere Premieren und Debüts: Illenium feiert seinen ersten Auftritt beim Tomorrowland, Chase & Status stehen zum ersten Mal auf der Mainstage. Mehrere Acts geben dort ebenfalls ihr Debüt, darunter Disco Lines, Ely Oaks, Odd Mob sowie HALŌ, das neue Projekt von DubVision, Matisse & Sadko und Third Party.
Auch inhaltlich setzt das Festival Akzente: Die lokale Szene rückt mit dem Mainstage-Auftritt von NOVAH stärker in den Fokus, während mit „Tribute to Belgium: Cherry Moon” ein zentraler Ort der eigenen Rave-Geschichte gewürdigt wird. Ergänzt wird das Programm durch genreklare Stages – von kompromisslosem Techno bis Afro House – sowie durch zahlreiche B2Bs. Besonders auffällig ist das B2B-Set von Hardwell und Sub Zero Project, ein Crossover, das allein schon für Gesprächsstoff sorgt.
Gibt es noch eine Chance auf Tickets?
Kurz gesagt: nur offiziell. Wer leer ausgegangen ist, kann sein Glück, wie in den Vorjahren, über den offiziellen Exchange Desk versuchen. Tomorrowland warnt regelmäßig vor Zweitmarkt-Angeboten und Ticketbetrug. Andere Optionen gibt es realistisch nicht.
Fotocredit: Tomorrowland

Franz Beschoner
Head of Editorial / franz@djmag.de



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