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Sonderausstellung zur Technoparade: „Dr. Mottes Loveparade“ startet!

Sonderausstellung zur Technoparade: „Dr. Mottes Loveparade“ startet!

Verirren erlaubt!

Die multimediale Ausstellung "nineties berlin" zeigt das Jahrzehnt nach dem Fall der Mauer. Dort gibt es u.a. ein Labyrinth, in dem die Zentren der Berliner Underground- und Techno-Bewegung vorgestellt werden. In jeder Sackgasse können Besucher dann in eine andere Welt "eintauchen" –ziemlich cool, oder?

Priscilla

Priscilla

Autorin

 

M:[email protected]


Vor rund 30 Jahren fand die erste Loveparade statt. Um dieses Jubiläum zu feiern, hat sich der Erfinder der wohl berühmtesten Technoparade etwas Besonderes einfallen lassen: Dr. Motte hat in Zusammenarbeit mit dem nineties berlin-Kurator Michael Geithner eine Sonderausstellung auf die Beine gestellt. "Dr. Mottes Loveparade" öffnet am 1. Juli ihre Tore. Was es da zu sehen gibt und alle weiteren wichtigen Infos, erfahrt ihr hier!

Loveparade-Motto: „Wir tanzten zur elektronischen Musik für eine bessere Welt!“

Die Loveparade kann man wohl als DIE Technoparade schlechthin bezeichnen. Von 1989 bis 2006 fand sie jährlich in Berlin statt und entwickelte sich schnell von einem kleinen Straßenumzug der West-Berliner Technomusikszene zu einem international exponierten Event der Technoszene. Die Idee zur Loveparade hatte Dr. Motte, ein deutscher DJ und Labelbetreiber. 

"Bei der ersten Loveparade machten wir einfach, was wir wollten. Wir tanzten zur elektronischen Musik für eine bessere Welt. 10 Jahre später kamen deswegen 1,5 Millionen Menschen in Berlin zusammen. Ich glaube, wir haben damit eine besondere Zeit und Generation geprägt."

Zum 30. Jahrestag haben sich Dr. Motte und der nineties berlin-Kurator Michael Geithner dazu entschlossen, eine Sonderausstellung über die außergewöhnliche Geschichte der Berliner Paraden zu veranstalten. In der Ausstellung gibt es viel zu entdeckenVideostele mit Dr. Motte-Interview, Fotocollage mit Originalaufnahmen von 1989 bis 2003, Schwarzlichttunnel, originale Objekte, Videos und Memorabilia, „Dr. Mottes Schreibtisch“ mit Mischpult, Computer und vielen anderen Gegenständen

Dr. Motte und Michael Geithner zeigen mit der Ausstellung, dass die Idee, alle Menschen unter dem Schirm der elektronischen Musik in Vielfalt zu vereinen, bis heute in Berlin nachwirkt.

"Über die Loveparade wurde viel geschrieben, viel gesagt und viel entschieden, aber bis heute bleibt umstritten, wie (un-)politisch hunderttausende friedlich auf der Straße tanzende Menschen sein können."

 

Veranstaltungsipp: Lange Nacht der Museen

Die Ausstellung wird bis zum 31. Januar 2020 als Teil der Dauerausstellung nineties berlin zu sehen sein. Im Rahmen der Langen Nacht der Museen am 31. August 2019 wird sogar das gesamte Programm der nineties berlin der Loveparade gewidmet. Einige Besonderheiten warten an dem Tag auch auf die Besucher. Neben den Führungen können Besucher ihr eigenes Loveparade-T-Shirt gestalten und ein Foto mit Dr. Motte persönlich schießen.

Exklusive Fotoausstellung

Als besonderes Highlight wird der Erfinder der Loveparade an diesem Abend in der Ausstellung auflegen. Zudem wird es eine exklusive Fotoausstellung geben: Der bekannte Fotograf Alfred Steffen präsentiert seine Portraits der Loveparade-Teilhnehmer von 1996 auf der Panoramaleinwand. 

Ein Besuch der Ausstellung lohnt aber auch an jedem anderen Tag. Das Ticket für die Dauerausstellung nineties berlin ist übrigens auch für die Sonderausstellung gültig. Die Sonderausstellung "Dr. Mottes Loveparade" gibt es vom 1. Juli 2019 bis 31. Januar 2020 zu sehen.

Fotocredits: Nineties berlin

Verirren erlaubt!

Die multimediale Ausstellung "nineties berlin" zeigt das Jahrzehnt nach dem Fall der Mauer. Dort gibt es u.a. ein Labyrinth, in dem die Zentren der Berliner Underground- und Techno-Bewegung vorgestellt werden. In jeder Sackgasse können Besucher dann in eine andere Welt "eintauchen" –ziemlich cool, oder?

Priscilla

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24.06.19 14:52