Sebastian Ingrosso stand beim Tomorrowland plötzlich nicht mehr allein hinter den Decks. Für den neuen Swedish-House-Mafia-Song „Happiness Is So Sad“ holte er Steve Angello auf die Mainstage. Zur vollständigen Reunion kam es allerdings nicht.
Zwei Drittel der Swedish House Mafia auf der Mainstage
Sebastian Ingrosso hat während seines Tomorrowland-Auftritts für einen unangekündigten Swedish-House-Mafia-Moment gesorgt. Am Ende seines Mainstage-Set erschien plötzlich Steve Angello neben ihm hinter den Decks.
Sebastian Ingrosso war am Freitagabend unmittelbar vor Martin Garrix auf der Mainstage eingeplant. Dass Steve Angello während des Sets auftauchen würde, war vorher nicht angekündigt worden. Für ihren gemeinsamen Moment wählten Ingrosso und Angello ausgerechnet die neueste Produktion der Swedish House Mafia. „Happiness Is So Sad“ entstand gemeinsam mit der schwedischen Sängerin Lykke Li. Axwell war bei dem Auftritt nicht dabei. Für einige Minuten standen aber immerhin zwei der drei SHM-Mitglieder gemeinsam auf der Tomorrowland-Mainstage.
Steve Angello war ohnehin für das erste Tomorrowland-Wochenende eingeplant. Einen Tag nach seinem überraschenden Auftritt bei Sebastian Ingrosso spielte er ein dreistündiges Set im Crystal Garden.
„Happiness Is So Sad“ erscheint Ende Juli
Eine Premiere war der Tomorrowland-Moment allerdings nicht. Die Swedish House Mafia hatte „Happiness Is So Sad“ bereits am 28. Juni während ihrer Residency im Ushuaïa Ibiza erstmals gespielt. Die Veröffentlichung ist für den 31. Juli geplant.
Neben Sebastian Ingrosso, Steve Angello und Axwell waren auch die schwedischen Produzenten Max Martin und Oscar Holter an dem Song beteiligt. Ingrosso bezeichnete die Beteiligten deshalb bereits als eine Art „Swedish Avengers Crew“.
Zuletzt hatte die Swedish House Mafia 2024 gemeinsam beim Tomorrowland gespielt. Damals kehrte das Trio erstmals seit 2012 geschlossen auf das belgische Festival zurück. Wann Axwell, Sebastian Ingrosso und Steve Angello das nächste Mal zu dritt in Boom auftreten werden, ist bislang nicht bekannt.
Fotocredit: Press Pic

Autor
Franz Beschoner
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