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Schüsse beim Aarauer Rave: Ein Toter, fünf Verletzte

Schüsse beim Aarauer Rave: Ein Toter, fünf Verletzte

Beim Aarauer Rave in der Schweiz sind in der Nacht auf Sonntag mehrere Schüsse gefallen. Nach vorläufigen Angaben der Kantonspolizei Aargau wurde ein Mensch getötet, fünf weitere wurden teils schwer verletzt. Wer geschossen hat und was hinter dem Vorfall steckt, ist noch unklar.

Großeinsatz rund um die Pferderennbahn

Auf dem Gelände des Aarauer Rave in der Schweiz sind in der Nacht auf Sonntag mehrere Schüsse gefallen. Der Vorfall ereignete sich gegen 2:30 Uhr auf der Pferderennbahn im Stadtteil Schachen, auf der seit Samstagnachmittag die siebte Ausgabe des Techno-Events stattfand.

Nach Angaben der Kantonspolizei Aargau kam es zu mehreren Schussabgaben in einer größeren Personengruppe. Ein Mensch wurde dabei getötet, fünf weitere Personen erlitten teilweise schwere Verletzungen. Die Angaben zur Zahl der Opfer sind vorläufig.

Unmittelbar nach den Schüssen begann ein Großeinsatz von Polizei, Rettungskräften und Feuerwehr. Das Gebiet rund um die Pferderennbahn wurde weiträumig abgesperrt. Auch über Aarau hinaus zeigt die Polizei vorsorglich eine erhöhte Präsenz.

Fahndung nach unbekannter Täterschaft läuft

Wer die Schüsse abgegeben hat, ist bislang nicht bekannt. Die Polizei fahndet nach dem oder den Tätern, machte jedoch noch keine Angaben dazu, ob eine oder mehrere Personen gesucht werden. Auch ein mögliches Motiv sowie die genauen Umstände des Vorfalls sind weiterhin unklar. Besucher, die über Fotos oder Videos aus der Nacht verfügen, werden gebeten, das Material der Kantonspolizei Aargau zur Verfügung zu stellen. Die Bevölkerung soll das abgesperrte Gebiet weiterhin meiden.

Der Aarauer Rave fand am Samstag zum siebten Mal auf der Pferderennbahn statt. Auf seiner Website warb das Festival mit rund 3.500 Ravern und einem Line-up um Henri Bergmann sowie mehrere Schweizer DJs.

Stand: Sonntagvormittag. Dieser Artikel wird aktualisiert, sobald neue bestätigte Informationen vorliegen.

Fotocredit: Ludvig Hedenborg

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Franz Beschoner

Autor

Franz Beschoner

Head of Editorial / franz@djmag.de