Die Quasar Stage geht 2026 beim Coachella in die nächste Runde – mit sechs Extended Sets, einer klaren Dramaturgie und einem Line-up, das gezielt Akzente setzt.
So kuratiert Coachella die Quasar Stage 2026
Die Quasar Stage hat sich seit ihrer Premiere 2024 zu einem der spannendsten Formate des Coachella entwickelt. Anstelle klassischer Festival-Slots setzt das Konzept auf Extended Sets, einen Fokus auf Dramaturgie und Artists, die mehr als nur 60 Minuten Peak-Time erzählen wollen. Für 2026 hat das Coachella nun das komplette Quasar-Line-up bekannt gegeben. An beiden Wochenenden übernimmt jeweils ein Act pro Abend die Bühne. Mit klarer elektronischer Handschrift.
Weekend One: Von Tech House bis Mainstage-EDM
Das erste Wochenende startet am Freitag mit PAWSA, der die Quasar Stage mit seinem groovelastigen Tech-House-Sound eröffnen wird. Am Samstag folgt David Guetta, der deutlich mehr Raum bekommt als im klassischen Mainstage-Setting. Den Abschluss am Sonntag übernimmt Fatboy Slim, der für generationsübergreifende Dancefloor-Momente steht.
Weekend Two: B2B-Highlight und Szene-Abriss
Am zweiten Wochenende wird es konzeptionell noch spannender: Der Freitag bringt ein B2B von Armin van Buuren und Adam Beyer – Trance trifft Techno, Festival trifft Club-DNA. Am Samstag folgt DJ Snake mit seinem „Pardon My French“-Kollektiv, bei dem auch Tchami, Mercer und Malaa mitwirken, bevor Sara Landry am Sonntag mit ihrem „Blood Oath“-Konzept das Closing übernimmt. Gerade Letzteres unterstreicht, wie weit Coachella die Tür zur elektronischen Musik inzwischen geöffnet hat – bis tief in den Hard-Techno-Kosmos hinein.
Unterm Strich zeigt das Quasar-Line-up 2026 vor allem eines: Das Coachella nimmt elektronische Musik ernst. Es gibt keine wahllose Genre-Streuung, sondern kuratierte Abende mit klarer Identität. Von Tech House über Trance bis hin zu Hard Techno.
Tickets für das Coachella 2026 sind bereits ausverkauft. Wer dennoch dabei sein möchte, muss auf den offiziellen Livestream ausweichen. Alle Infos dazu bekommt ihr selbstverständlich bei uns.
Fotocredit: Rukes

Franz Beschoner
Head of Editorial / franz@djmag.de




