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Problem Coronavirus: DJs & Co. sagen Shows ab!

Problem Coronavirus: DJs & Co. sagen Shows ab!

So schützt ihr euch!

Gründliches Händewaschen und Desinfektionsmittel sind generell eine Grundregel und nichts Besonderes beim Vermeiden von Infektionen oder Krankheiten. Außerdem rät das Robert-Koch-Institut, Händeschütteln zu vermeiden und die sogenannte Husten- und Nies-Etikette einzuhalten. Dazu zählt zum Beispiel beim Husten oder Niesen mindestens einen Meter Abstand von Mitmenschen halten und sich wegdrehen. Akute Erkrankte sollten möglichst zu Hause bleiben, um sich auszukurieren, damit das Virus nicht weiterverbreitet wird.

Marvin

Marvin

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Das Coronavirus verbreitet sich immer weiter auf der ganzen Welt. Bereits jetzt hat das Auswirkungen auf den Tour-Kalender der DJs und Künstler im Allgemeinen. Auch wenn Behörden versuchen Panik zu vermeiden, heißt es für viele: Sicherheit geht vor!

Coronavirus: Sicherheit geht vor!

Konzerte und Festivals gehören heutzutage zu den größten Menschenansammlungen unserer Gesellschaft. Da sich dort Krankheiten schnell vermehren können, wird den meisten Festivalbetreibern besonders bewusst, nachdem sich die Nachrichten über das Coronavirus verbreitet hatten. Auftritte in China, Südkorea, Teilen Japans und Südostasiens wurden bereits von Musikern, Tour-Managern und Eventagenturen abgesagt.

Bands, Sänger, DJs und weitere Künstler sagen Auftritte ab 

Vor knapp einem Monat präsentierte das World DJ Festival in Seoul die ersten DJs des Line-Ups 2020. Stattfinden soll das Event Ende Mai bis Anfang Juni. Doch bisher hat nur Madeon den Termin offiziell bekanntgegeben.

Sowohl Alison Wonderland als auch Nicky Romero und Meduza haben Seoul nicht – oder noch nicht – in ihren Tour-Kalendern verzeichnet. Ob das allerdings mit dem Coronavirus zusammenhängt, ist nicht bekannt. Zuletzt hatte aber sogar die Boygroup BTS geraten, nicht zu ihrer Pressekonferenz zu erscheinen, da Menschenansammlungen ein hohes Ansteckungsrisiko für die Fans bedeutet, berichtete ein deutscher Radiosender.

Die Angst vor einer Ansteckung ist nicht unbegründet: Südkorea ist nach China derzeit das Land mit den zweitmeisten Corona-Infizierten. Einer Meldung des Auswärtigen Amts zufolge wurde dort bereits am 23. Februar 2020 die höchste Alarmstufe ausgerufen. Wie gefährlich das Virus für die Menschen wirklich ist, ist allerdings noch sehr umstritten. Klar ist, dass es Todesfälle gibt und die Ausbreitung zunimmt. 

Für Festival-Fans in Korea und China bedeutet das: Abwarten. Sollte sich die Lage in Seoul und in anderen Städten nicht verbessern, müssen Festivals und DJ-Auftritte vermutlich verschoben oder abgesagt werden. Die US-amerikanische Band Green Day zieht schon jetzt die Reißleine. Alle geplanten Auftritte in Asien werden auf unbestimmte Zeit verschoben. Das kündigte die Band auf ihren Social Media-Kanälen an.

Nicht nur Asien, sondern auch Europa ist betroffen

Ein Blick nach Europa beweist aber, dass wir uns auch hier auf mögliche Einschränkungen gefasst machen müssen. Um die Ausbreitung von Covid-19 in der Schweiz zu verhindern, kündigte die Regierung an, alle Großveranstaltungen, die bis zum 15. März 2020 stattfinden und über 1000 Besucher erwarten, abzusagen. Darunter fällt nicht nur der Genfer Autosalon mit über 600.000 Besuchern, sondern auch ein EDM-Festival.

Das SunIce Festival in St. Moritz muss aufgrund dieser Regelung abgesagt werden. Ursprünglich sollte der Winter-Rave vom 13. bis 15. März in dem Winterskiort stattfinden. Mit Alan Walker, Don Diablo, Lucas & Steve und Lost Frequencies waren hier namhafte DJs gebucht. Das Event wird auf kommendes Jahr verschoben, ein genauer Nachholtermin steht bis dato aber noch nicht fest.

Auch in Italien spitzt sich die Lage langsam zu. Vereinzelt touren dort die DJs bereits mit Atemschutz von Club zu Club. Hardstyle-Schwergewicht Zatox nimmt die Sache ernst, aber auch mit Humor: „Just traveling safe or new act coming?“

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Ein Beitrag geteilt von Z A T O X (@djzatox) am Feb 22, 2020 um 7:18 PST

In Deutschland gibt es zwar auch vereinzelt Fälle des Virus, die Behörden versuchen aber mit Aufklärung einer Panikmacherei entgegenzuwirken. Die ITB in Berlin wurde zwar abgesagt, aber kleine Events wie etwa die Mixcon in München finden weiterhin statt – und auch sonst ist es hierzulande noch sehr entspannt. Zumindest was die Anzahl der Fälle und Absagen von Veranstaltungen betrifft.

Ist das Ultra Music Festival in Gefahr?

Stand jetzt gibt es keine Pläne, das Ultra Music Festival in Miami abzusagen, zu verschieben oder ähnliches. Die Gesundheit und Sicherheit der Besucher, Künstler und Mitarbeiter sei den Veranstaltern ein wichtiges Anliegen und sie werden weiterhin die Empfehlungen der Experten befolgen, sagten sie dem Miami Herold.

„There are no plans to cancel, postpone, move or scale down the 2020 production. The health and safety of our attendees, artists, and staff are of paramount concern to us and we will continue to follow the recommendations of the experts respecting issues on public health.“

Wie sieht es bei euch aus? Meidet ihr Clubs oder große Veranstaltungen? Verhaltet ihr euch anders als sonst? Diskutiert mit uns auf Facebook!

So schützt ihr euch!

Gründliches Händewaschen und Desinfektionsmittel sind generell eine Grundregel und nichts Besonderes beim Vermeiden von Infektionen oder Krankheiten. Außerdem rät das Robert-Koch-Institut, Händeschütteln zu vermeiden und die sogenannte Husten- und Nies-Etikette einzuhalten. Dazu zählt zum Beispiel beim Husten oder Niesen mindestens einen Meter Abstand von Mitmenschen halten und sich wegdrehen. Akute Erkrankte sollten möglichst zu Hause bleiben, um sich auszukurieren, damit das Virus nicht weiterverbreitet wird.

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29.02.20 11:33